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Ablehnung des Mindestlohns in der Schweiz: "Ohrfeige für Frauen"

Am heutigen Sonntag haben die Schweizer gegen einen Mindestlohn von 18 Euro gestimmt (ShortNews berichtete). Das Ergebnis ist eine große Niederlage für die Gewerkschaften, aber auch Frauen sind davon betroffen, die meist für einen tieferen Stundenlohn arbeiten müssen.

Nach Meinung der SP Frauen Schweiz sei die Ablehnung dieser Initiative eine "Ohrfeige für die Frauen". Denn ein für jeden geltender gesetzlicher Mindestlohn "wäre endlich ein konkreter Schritt hin zur Lohngleichheit gewesen", sagen sie in einer Stellungnahme.

Der Bund müsse endlich Maßnahmen ergreifen, die Lohngleichheit durchzusetzen, die in der Verfassung festgeschrieben ist. Auch die Gewerkschaften bleiben kämpferisch und wollen gegen die tiefen Löhne weiter vorgehen.


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frau, Schweiz, Mindestlohn, Ablehnung, Sexismus, Ohrfeige, Lohngleichheit
Quelle: www.gmx.ch

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.05.2014 17:11 Uhr von perMagna
 
+3 | -2
 
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"die meist für einen tieferen Stundenlohn arbeiten müssen."

Was ich nicht verstehe: wenn das wirklich so ist, warum arbeiten dann nicht nur Frauen in den Betrieben? Ökonomie setzt sich normalerweise immer durch.
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18.05.2014 17:37 Uhr von Phyra
 
+6 | -2
 
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nunja, geschaetzte 60% der bevoelkerung sind weiblich, von daher war auch die mehrzahl der weiblichen waehler dagegen, wie soll es dann bitte eine ohrfeige fuer frauen sein wenn sie es selbst gewaehlt haben?
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18.05.2014 21:00 Uhr von blaupunkt123
 
+2 | -3
 
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Bedeutet dieses Eingeständis dann nicht auch, dass überwiegend Frauen im meist unqualifizierten Niedriglohnsektor arbeiten ?

Dann könnte man aber auch sagen, Weiterbilden, dann klappt es auch mit dem Lohn
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18.05.2014 21:08 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -0
 
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"auch mit 10 € kann man leben. Das sind ca. 1500 € (brutto) mtl.
Viele wären froh sie würden so viel bekommen."

Ich glaube man redet hier über die Schweiz und nicht Deutschland. Davon mal abgesehen sind das nicht 1500€ sondern 1680€ Brutto da die Durchschnittsstunden im Monat mit 168 berechnet werden.

Und mal ehrlich, nach Abzug der Steuern und Versicherungen bleibt bei den Preisen noch soviel das es knapp reicht aber viel mit Vorsorge ist da auch nicht drin.
Viele Preise hier in Deutschland sind bereits 1:1 oder drüber zur damaligen DM nur die Löhne noch nicht.
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18.05.2014 22:18 Uhr von Holzmichel
 
+1 | -2
 
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Der Schrei nach einem Mindestlohn ist doch völlig sinnfrei, so etwas sollte der Markt regeln. Anderswo, wie in der Schweiz, entscheidet darüber der Bürger mit einem eindeutigen Voting!!!
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19.05.2014 10:50 Uhr von Phyra
 
+0 | -0
 
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Alle die, die hier sagen 18€ sind viel zu viel sollten beachten, dass in der Schweiz die Lebenserhaltungskosten weit hoeher sind als in Deutschland.

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