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Vergewaltiger verklagte Wirt - Er sollte sich am Schmerzensgeld beteiligen

Ein Vergewaltiger wurde im November 2011 wegen schwerer Vergewaltigung zu einer Jugendstrafe von fünf Jahren verurteilt. Außerdem musste er Schmerzensgeldzahlungen an sein Opfer leisten. Der Wirt, ein Diskothekenbetreiber aus Dörpen, wurde dann von dem Täter verklagt.

Der Vergewaltiger wollte mit seiner Klage erreichen, dass der Diskothekenbetreiber mithaftbar gemacht werde. Seine Begründung: Er wurde in die Disco gelassen und dort wurde ihm Alkohol ausgeschenkt, was einen Verstoß gegen die Jugendschutzvorschriften darstellte.

Ohne seinen Einlass in die Discothek hätte er keinen Alkohol bekommen und es wäre somit nicht zu einem Kontrollverlust und zu der Vergewaltigung gekommen. Die Richter sahen dies anders, der Wirt ist nicht mithaftbar für die Vergewaltigung zu machen.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Vergewaltiger, Schmerzensgeld, Wirt
Quelle: www.nwzonline.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.05.2014 18:55 Uhr von MurrayXVII
 
+11 | -0
 
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Dann kann man den Wirt nicht wegen entwas anderem als dem Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz haftbar machen.

Zum Zuschütten muss doch die Jugend nicht in die Disco. Hätte er den Verkäufer im Laden verklagt wenn er sich den Alk dort gekauft hätte oder den laden selbst wenn er ihn dort geklaut hätte?

Der Richter hat völlig recht. Die Strafe in seinem eigenen Verfahren hätte allerdings doch etwas ordentlicher ausfallen können
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17.05.2014 19:01 Uhr von sfmueller27
 
+3 | -1
 
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@Murray

Für die fünf Jahre muss man heutzutage schon fast dankbar sein, manche bekommen leider wesentlich weniger für vergleichbare Strafen aufgebrummt.
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17.05.2014 19:19 Uhr von sfmueller27
 
+2 | -0
 
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EDIT: für vergleichbare Verbrechen
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17.05.2014 19:37 Uhr von Petabyte-SSD
 
+1 | -0
 
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@ Truth_Hurts

Ne, DU bist Schuld an dem Tod der Oma, denn Du hat den Unfaller auf die Idee gebracht...
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17.05.2014 20:33 Uhr von sfmueller27
 
+5 | -0
 
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@ Paragraphenschleuder

Danke für die Info. Ist gut zu wissen, dass der Typ die Höchststrafe bekommen hat, auch wenn sie für manchen nicht hoch genug erscheint.
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17.05.2014 20:59 Uhr von Holzmichel
 
+2 | -1
 
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So ein dummes Zeug! Da könnte jeder Fahrzeugführer, der sich der Unfallflucht schudlig macht und dafür verurteilt wird ja dann die Autoindustrie verklagen, da diese ihm ja ein Auto verkauft und damit die Unfallflucht erst möglich gemacht hat!
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17.05.2014 21:53 Uhr von 1199Panigale
 
+2 | -1
 
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Verklagt seine Eltern !
Die haben dieses komische Teil erzeugt und "erzogen" !
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17.05.2014 22:26 Uhr von kleefisch
 
+1 | -0
 
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Soll er einen Deckel beim wirt machen
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20.06.2014 07:40 Uhr von Niels Bohr
 
+0 | -0
 
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Looool...
Der Typ kann ja seine Eltern verklagen, weil sie ihn Welt gesetzt haben. Ohne seine Geburt hätte er ja auch nicht die Vergewaltigung begehen können.

Aber 5 Jahre Jugendknast...mit Psychologen und Resozialisierung...Schulabschluß nachholen...Lehre machen...usw.
Sorry, aber den Tätern geht es besser als den Opfern!
Normalerweise sollte es eine STRAFE sein. Also 12 Stunden am Tag mit einem Hammer ganz große Stein ganz klein klopfen...oder Autobahn von Hand bauen irgendsowas, damit sie sich die Unterkunft und Logies verdienen

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