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Deutschlands steigende Akademikerzahlen könnten der Wirtschaft schaden

Die hohe Anzahl an Akademikern könnte einen negativen Einfluss auf die deutsche Wirtschaft haben. Dies ergab eine aktuelle Untersuchung des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung in Hannover und des Soziologischen Forschungsinstituts an der Georg-August-Universität Göttingen.

Ein Grund dafür ist, dass der sogenannte "mittlere Fachkräftebereich", der als wichtigste Stütze der deutschen Wirtschaft gilt, zurückgehen könnte, obwohl ein grundsätzlicher Bedarf existiert. Der Bedarf an Fachhochschulabsolventen und unqualifizierten Fachkräften wird hingegen weiter sinken.

Langfristig droht ein Ungleichgewicht zwischen akademischen und beruflichen Fachkräften. Hierbei spielen auch der demografische Wandel und der politisch gewollte Anstieg der Studienanfängerzahlen eine Rolle.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Wirtschaft, Akademiker, Überschuss
Quelle: www.heise.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.05.2014 15:28 Uhr von sfmueller27
 
+2 | -2
 
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News ist sehr stark zusammengefasst, die Quelle argumentiert mit einer Vielzahl von Statistiken und Prognosen. Wer die Zusammenhänge im Detail verstehen will, kommt sicher nicht darum herum, einen Blick auf die Originalquelle zu werfen.
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17.05.2014 15:56 Uhr von HappyEnd
 
+2 | -4
 
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Wenn alle Akademikerstellen besetzt sind müssen sie halt als Kaufleute oder Handwerker arbeiten. Sehe da kein Problem. Natürlich kann ich verstehen das jeder einen gut bezahlten Job ,der körperlich nicht anstrengend ist, haben will. Aber das Problem gutes Geld für gute Arbeit muß eben anders gelöst werden. Eine Akademikerschwemme wird zum Handwerkermangel führen,was diesen Beruf wieder besser bezahlt machen wird. USW.
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17.05.2014 16:31 Uhr von Xan
 
+11 | -3
 
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Das ist die Ernte der jahrelang verfehlten Lohnpolitik im Zusammenspiel mit Kapitalismus.

Immer mehr Nicht-Akademische Arbeit bringt nicht genügend Geld ein, um Haus+Auto+Urlaub finanzieren zu können, sprich ein angenehmes Mittelstandsleben führen zu können, nicht mal wenn zwei in der Familie arbeiten gehen.

Die Mär von fleißig=reich ist ausgeträumt. Natürlich kann hier jeder durch genügend Fleiß reich werden. Aber nicht alle!

Nur jeder der auch nur halbwegs Grips hat, möchte eben nicht zu den Habenichtsen im unteren Drittel gehören. Ergo geht man studieren in der Hoffnung, daß man damit in die Positionen kommt, deren Einkommen später ein Mittelklasseleben ermöglicht.

Aber über einen Mangel an willigen Lohnsklaven braucht sich nun niemand zu beklagen. Dafür holen wir doch grad genug Einwanderer ins Land.
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17.05.2014 17:33 Uhr von HackFleisch
 
+6 | -0
 
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Ich begreife das nicht, wer belügt uns da?
Auf der einen Seite möchte man hochqualifizierte Einwanderer und jetzt behauptet man dass wir zuviele überqualifiziert haben.
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17.05.2014 17:44 Uhr von AllesSchonWeg-.-
 
+3 | -0
 
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"unqualifizierten Fachkräften" ?

-.-
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17.05.2014 17:57 Uhr von TheRoadrunner