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Neues Linux sieht fast genau so aus wie Windows XP

Viele trauern Windows XP noch immer hinterher, seit der Support eingestellt wurde (ShortNews berichtete). Wem es dabei nur um die Optik geht, könnte als Ersatz eventuell zum neuen Linux greifen.

Die neu erschienene Linux-Distribution Q4OS in der Version 0.5.11 sieht hingegen Windows XP so sehr ähnlich, dass unerfahrene Anwender den Unterschied kaum bemerken werden.

Das Design von Windows XP lebt somit in Linux weiter, auch die niedrigen Hardwareanforderungen stammen aus der Zeit um die Jahrtausendwende.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Windows, Linux, XP, Windows XP
Quelle: www.computerbase.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2014 19:53 Uhr von smogm
 
+24 | -3
 
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Das ist doch nur ein normaler KDE Desktop mit Windows XP Theme? Das kann man doch mit jedem Kubuntu, Debian, was auch immer machen...
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16.05.2014 20:01 Uhr von sfmueller27
 
+13 | -5
 
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@SmogM

Dann bin auf die Quelle reingefallen. Ich selbst nutze noch kein Linux, bin aber immer noch Fan von XP. Daher fand ich diese Entwicklung eines "XP-Design" für Linux erwähnenswert. Wenn das wirklich nur ein Standarddesign ist, dann hätte ich mir die News hier sparen können, sorry.
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16.05.2014 20:05 Uhr von Prrrrinz
 
+0 | -1
 
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schlauer move
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16.05.2014 21:10 Uhr von blaupunkt123
 
+14 | -2
 
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Super Idee..

Geht solange gut, bis der erste probiert Spiele und Microsoft Office zu installieren.
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16.05.2014 22:03 Uhr von disabled_lamer
 
+5 | -9
 
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...als würde man einen Porsche mit Lada-Chassis beglücken.
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17.05.2014 00:26 Uhr von TeKILLA100101
 
+1 | -1
 
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auch schon im 21. Jahrhundert angekommen...
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17.05.2014 08:59 Uhr von Mike_s
 
+2 | -1
 
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Das ist nicht nur ein normaler KDE Desktop ! Probiers mal aus und Du wirst erstaunt sein wie schnell das System bootet ! Es ist ein Fork vom KDE3 und basiert damit auf KDE libraries..thats all ! Das Teil ist hochoptimiert auf leichtigkeit, speed und Kompatibilität mit Wine und damit Win32.
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17.05.2014 10:30 Uhr von JoernS_85
 
+2 | -0
 
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Zum Beitrag: Vor ein paar Wochen sah Q4OS noch aus wie Win98, schnelle Entwicklung :-)

@Amtsrat:
Gerade aktuell stelle ich viele Leute auf Linux um, unter anderem wegen dem ausgelaufenem Support von XP. Von mehr als einem Dutzend Menschen sind alle bis auf einem zufrieden (das war allerdings meine Schuld, ich hatte schlicht und ergreifend was vergessen, wird aber die Tage nachgeholt). Ein gutes Beispiel, ein Kumpel von mir, der so unsicher am PC ist, dass er sich nicht mal traut einen Virenscanner zu aktualisieren. Der kommt super mit klar, weil ein einzelnes Programm im Hintergrund alles aktualisiert und er unbeschwert surfen und mailen kann. Er ist so begeistert, dass er jetzt seinen etwa 7 Jahre alten PC ersetzen will und der neue auch mit Linux ausgestattet werden soll!
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17.05.2014 10:39 Uhr von Golan
 
+2 | -0
 
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Und natürlich finden sich sogar hier Idioten die einen Kommentar negativ bewerten, in dem sich jemand für einen Fehler entschuldigt. Warum wundert mich das nach 13 Jahren Shortnews noch immer?
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17.05.2014 11:25 Uhr von Hugh
 
+1 | -2
 
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@ Amtstrat-Mueller:

Du nimmst mir meine Argumentation vorweg.

Selbstverständlich ist Linux eine gute Wahl für User mit geringen Vorkenntnissen. Menschen, die nur einen Browser, ein E-Mail-Programm (wenn überhaubt) und für das Schreiben von 1-2 Briefen im Jahr OpenOffice benötigen, ist Linux eine gute Wahl. Das ist definitiv der Typ User, der die Einschränkungen des Systems nicht bemerken wird.

Aber was ist mit dem, der die Adobe Suite oder Microsoft Office benötigt? Der Branchensoftwares nutzt oder möchte, dass der Online-Checkin in Flash samt Ausdruck ordentlich läuft?
Es gibt zahllose Szenarien, in denen Linux hier seine Grenzen erreicht.
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17.05.2014 11:35 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -0
 
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Linux ist super stabil und kann nahezu alles. Ich bin mit UNIX aufgewachsen.

Bloß wenn man Musik machen möchte, passt keine Hardware ran - ich rede von den teuren digitalen Konsolen und rundfunktauglichen Geräten. Und es gibt keine Audio-Software mit der man professionell unter harten Studiobedingungen arbeiten kann.
Und wieder muss man zu OSX oder Windows greifen.
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17.05.2014 17:53 Uhr von Marco Werner
 
+2 | -0
 
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@ThomasHambrecht
Das ist ja die Krux an der Linux-Unterstützung: Weil es die notwendige Software zur Nutzung bestimmter Hardware nicht für Linux gibt, nutzen die User gezwungenermaßan Windows/OSX. Die Hersteller sehen aber nur "Ach,nutzt doch eh keiner Linux,wieso sollten wir unsere Software also portieren?". Da beißt sich also der Hund in den Schwanz. Die Nutzung proprietärer Protokolle, Dateiformate usw tun dann ihren Rest dazu,daß sich das auch nicht ändern wird.

@Amtsrat-Mueller
Nur mal ne Frage am Rande: Wann bitte hast du das letzte Mal mit Linux zu tun gehabt und welche Distribution war das ? Kleiner Tip: Die Zeiten,in denen man auch für alltägliche Aufgaben ausschließlich die Shell benutzen konnte,sind auch bei Linux weitestgehend vorbei...wenn man die passende Distribution nutzt.
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18.05.2014 16:23 Uhr von mcdar
 
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Oh man, Linux, ewig Beta und zerbrechlich wie Zuckerglas, genauso stur-doof wie Windows, aber das liegt an den unsensiblen Programmierern. Es läuft solange man es in Ruhe lässt (visuelle Anpassungen und Schnickschnack gehen immer), solange es sich alleine einstellen kann. Wenn man speziell was machen will, raubt einem das oft den ganzen Tag Zeit, bis man dahinter kommt und oft merkt man, dass es trotz dem nicht geht, obwohl es auf dem anderen Rechner ja schon funktioniert...vielleicht hat man ja vorher was verstellt...usw. usf., reine Glückslotterie. Eine Änderung der nicht-Linux Partitionen, und schon geht das booten nicht mehr usw. Dies hier werde ich aber trotz dem mal antesten.

[ nachträglich editiert von mcdar ]
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18.05.2014 16:39 Uhr von mcdar
 
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...allein schon weil da die Taskleiste schon mal nicht grau oder schwarz ist, und der Rest nicht trostlos grau, wie Linux.
Spezielle Themen für Linux bringen da auch nicht alles, falls mal eine geht. Als erstes mal ausprobieren, ob es auch einen funktionierenden Quicklaunch gibt oder sonst eine Möglichkeit für eine personalisierte Symbolleiste.
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19.05.2014 19:20 Uhr von wombie
 
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Ich benutze Linux seit ca. Kernel v0.96 - zuerst als Server, seit einem Jahrzehnt etwa dann auch als Desktop. Die Entscheidung hatte nichts mit irgendeinem Hass auf Windows zu tun, das war einfach beruflich notwendig.

Stimmt schon, Linux kann durchaus vieles was Windows auch kann. In einigen Bereichen kann´s weitaus mehr als Windows, in andered Bereichen weitaus weniger. ThomasHambrecht hat z.B. einen Bereich genannt in dem Linux voellig unbrauchbar ist und es auch ewig bleiben wird.

Ich wuerde trotzdem niemandem Linux empfehlen. Die meisten Menschen sind Windows gewoehnt, ein paar auch Mac. Da will keiner wechseln, nicht mal zwischen Windows und Mac. Und dann noch software/hardware die nicht oder nur mangelhaft auf Linux laeuft... und komm mir keiner mit Wine. Das wenigste laeuft unter Wine oder CrossOver, und wenn dann meist fehlerhaft.

Linux wird nie ein weitverbreitetes Desktop-OS. Nicht in meinen Lebzeiten und auch nicht in 100 Jahren. Dafuer muessten erstmal die devs aufhoeren an den Benutzern vorbeizuentwickeln, und dafuer sind die alle zu bloed.
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19.05.2014 19:27 Uhr von wombie
 
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@mcdar: Klar gibts das. Genauso wie Themen, und die funktionieren auch. Diverse Taskleisten gibts auch, je nach Geschmack. Man kann Linux vieles vorwerfen... individuell anpassbar ist es auf jeden Fall.
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26.05.2014 04:18 Uhr von Jake_Sully
 
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Trinity Desktop Environment (TDE) nicht verwechseln mit dem Ressourcen-fressenden KDE. Bereits 300 MHz Prozessortakt, 128 MB Arbeitsspeicher und 3 Gigabyte freier Festplatten-Platz genügen für Q4OS, da kann wohl kein anderes aktuelles Linux mithalten.
http://www.q4os.org

[ nachträglich editiert von Jake_Sully ]

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