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Dänemark: Alkohol am Steuer wird teuer, denn Staat nimmt Auto weg

Ab dem 1. Juli 2014 gibt es in Dänemark ein neues Gesetz. Das Gesetz soll Alkohol- und Drogensünder am Steuer treffen. Die Strafe trifft unter anderem alle Fahrer, die mit einem Wert ab zwei Promille unterwegs sind.

Wer außerdem mit einem Wert von 1,2 Promille unterwegs ist, aber in den letzten drei Jahren bereits mit einem Alkoholpegel über 0,5 Promille aufgegriffen wurde, ist ebenfalls von dem neuen Gesetz betroffen.

Die Strafe besteht aus der Wegnahme des Führerscheins, zehn Tagen Haft und der Beschlagnahmung des Kraftfahrzeuges. Das Fahrzeug wird versteigert. Der Erlös der Versteigerung geht dann an den dänischen Staat.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Auto, Dänemark, Alkohol am Steuer
Quelle: www.konsumer.info
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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2014 16:15 Uhr von atrocity
 
+23 | -4
 
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Cool, das klingt mal nach einer Strafe die Wirkung zeigt! m besten direkt noch einführen für Handy am Steuer!
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16.05.2014 16:21 Uhr von Johnny Cache
 
+9 | -0
 
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Ich hoffe jetzt mal daß das Auto auch dem Fahrer gehören muß. Bei allem was Politiker verzapfen ist das leider nicht selbstverständlich.
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16.05.2014 16:35 Uhr von PakToh
 
+17 | -0
 
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@benni-88 Dann sollte man nicht besoffen Auto fahren, dann trifft es niemanden ;)
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16.05.2014 16:49 Uhr von hellboy13
 
+5 | -2
 
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Man sollte das in Deutschland mit Handy am Ohr machen.
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16.05.2014 17:01 Uhr von Jaecko
 
+7 | -3
 
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benni: Na und? Wer 20000 Eier für ne Karre hinblättert sollte genug im Hirn haben, um Saufen und Fahren nicht zu kombinieren. Wenn doch: Pech.
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16.05.2014 17:43 Uhr von FlatFlow
 
+7 | -2
 
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Ich finde die Idee sehr gut und könnte mir das auch in Deutschland vorstellen. Hat man was getrunken kommt man gut mit Taxi, Bus oder Bahn Heim.
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16.05.2014 18:24 Uhr von turmfalke
 
+1 | -0
 
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Das dürfte rechtens sein denn wer betrunken oder unter Drogen fährt begeht mit dem Fahrzeug eine Straftat und somit ist das Fahrzeug Gegenstand der Straftat.Es ist zwar hart aber wer mit einem Auto Raubzüge durchführt büsst es ebenfalls ein.Nur müsste dann aber genug sein, heisst es nicht immer man kann für eine Straftat nur einmal bestraft werden? Nicht bei sowas da gehts knallhart zur Sache, Geldstrafe, Auto weg, Haft und evtl. noch MPU, dass geht nicht! Es ist zwar kein Kavaliersdelikt aber wird scheinbar härter bestraft als Steuerhinterziehung, da wird das Auto sicher auch benutzt.
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16.05.2014 19:02 Uhr von Gerd159
 
+2 | -0
 
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Staatskarrossen und Mietwagen sind von der Beschlagnahme natürlich ausgeschlossen !
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17.05.2014 03:34 Uhr von ananda96
 
+1 | -0
 
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seit 2 Jahren hier in Costa Rica Standardprodezur nach erheblicher Verschärfung der hiesigen STVO.
Grund: unzählige Unfälle mit Besoffenen + tödlichem Ausgang.
1ste mal: 2000 Usd Strafe und Punkte ABZUG, (neu hier +Register eingeführt), Führerschein weg 1-2 Jahre.
2te mal: 2000 Usd Strafe, Knast min 2 Jahre, Auto fällt dem Staat zu. Führerschein weg auf Lifetime.
Seitdem werden alle bekannten Kontrollpunkte gemieden wie die Pest.
Lustig: der "Transito" (Verkehrspolizei 1) hat ein Logistikproblem = zuviele beschlagnahmte Autos....
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23.05.2014 13:35 Uhr von Winneh
 
+1 | -1
 
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Nix gegen harte bestrafung, aber Zwangsenteignung? Ich glaube es hackt..
Man stelle sich vor das Fahrzeug ist finanziert, dann wird dem vermulich eh schon stark angeschlagegen Menschen direkt der Gnadenschuss gesetzt.

Da sind empfindlich hohe Strafen wesentlich effektiver.
Der Mensch hat doch sonst 0 Chance jemals wieder grade vor zu kommen.
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24.05.2014 11:03 Uhr von Jlaebbischer
 
+0 | -2
 
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Winneh, der Mensch hatte aber vorher 100% Chance, nicht in diese Situation zu kommen.

Ich hätte das Gesetz auch gerne für D. Und der Versteigerungserlös dann bitte direkt dem Strassenbauetat zuweisen.
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24.05.2014 13:06 Uhr von Winneh
 
+0 | -2
 
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Jlaebbischer
Ist ein schlechter Scherz oder?
"Der Alki hat halt selbst schuld und verdient keine Hilfe, ändern wird er sich ja eh nie" - ist genau das, was du damit sagst.
Zumal eine Fahrt nach Hause auf dem Fahhrad mit 2 Bier schon ausreicht damit due "Vorbestraft" bist.

Wenn das Fahrzeig dann noch finanziert war, sitzt er zusätzlich noch auf einem Haufen Schulden. Der kann unserer Gesellschaft dann noch genau wie helfen.. ? Bzw. wie kann der noch irgendetwas anderes werden, als reine Steuerbelastung für den Rest?

Richtig, der macht gar nichts mehr.
Da verdopple oder verdreifache ich lieber die Strafen.


[ nachträglich editiert von Winneh ]
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24.05.2014 13:27 Uhr von Jlaebbischer
 
+0 | -2
 
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Winneh, du hast exakt 0 verstanden.

Ich hab die Person nicht als Alki bezeichnet, sondern drauf hingewiesen, dass jeder zu 100% die eigene Wahl hat, sich dazu zu entscheiden, im offensichtlich betrunkenen Zustand (und 2 Promille sind sicher mehr wie das berühmte Feierabendbier) als mutmasslicher Mörder hinters eigene Steuer zu setzen, oder sich eine Taxe zu rufen, bzw. nüchterne Begleiter fahren zu lassen, wenn vorhanden.

Wer mit so einem hohen Alkwert fährt, dem gehört das Auto abgenommen. Selbst wenns das erste mal ist, dass diese Person Alkohol getrunken hat.
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24.05.2014 13:30 Uhr von Winneh
 
+1 | -1
 
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Du solltest mal die Quelle lesen (hast du offenbar nicht getan), bevor du anderen unterstellst, nichts verstanden zu haben.

"Die Strafe gilt dann, wenn ein Autofahrer mit mehr als zwei Promille unterwegs ist- oder wenn er mit mehr als 1,2 Promille fährt, aber innerhalb der vergangenen drei Jahre mit über 0,5 Promille geschnappt wurde."

Steht mit anderen Worten auch in dieser News, soviel zum Thema verstehen.

[ nachträglich editiert von Winneh ]
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24.05.2014 13:39 Uhr von Jlaebbischer
 
+0 | -2
 
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Das hab ich sehr wohl gelesen. Und auch mit 0,5 Promille suchen sich INTELLIGENTE Menschen eine Mitfahrgelegenheit für die Rückfahrt oder eine Taxe.

Im übrigen darf man in Dänemark mit 0,5 Promille ebenso wie hier in Deutschland gar nicht mehr fahren. Mit 1,2 oder ghar 2 dann sowieso nicht mehr.

Wie du es drehst und wendest, es kommt aufs selbe bei raus.

Egal, ob der Fahrer 1x mit 2 Promille erwischt wurde, oder 2x mit 0,5 und anschliessend mit 1,2 in beiden Situationen ist er über dem Limit gewesen und die Strafe berechtigt.
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24.05.2014 13:45 Uhr von Winneh
 
+1 | -0
 
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Deswegen der Hinweis auf Alkoholiker.

Eine Strafe ist definitiv berechtigt, aber diese ist extrem überzogen.

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