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Bochum: Opel-Werk macht dicht - satte 110.000 Euro Abfindung pro Mitarbeiter

Zum Ende des Jahres macht der Autobauer Opel sein Werk in Bochum dicht. Das kommt den Autobauer aber teuer zu stehen.

Nach aktuellen Zahlen wird alleine der Personalabbau mehr als eine halbe Milliarde Euro kosten.

Im Durchschnitt kassiert jeder Mitarbeiter rund 110.000 Euro Abfindung. Das ist ein Mehrfaches des Jahresgehalts.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mitarbeiter, Opel, Bochum, Abfindung
Quelle: www.welt.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2014 15:05 Uhr von Holzmichel
 
+27 | -24
 
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Bei 100 000 Euro Abfindung pro Nase hat wohl kein Mitarbeiter einen Grund herumzujammern und kann sich in aller Ruhe einen passenden neuen Arbeitgeber suchen!
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16.05.2014 15:18 Uhr von tafkad
 
+75 | -5
 
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Im Durchschnitt... Ja... tolles Wort... Also wenn dann 20 Leute aus der Chefetage mit 100000000 Mio raus gehen, dann Wird das schlagartig weniger....
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16.05.2014 15:19 Uhr von quade34
 
+55 | -3
 
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Versteuern muss man das auch noch.
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16.05.2014 15:54 Uhr von d1pe
 
+22 | -1
 
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Durchschnitt ist schön und gut, aber hier wäre der Median interessanter. Der wird wohl weit unter den 110.000€ liegen.
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16.05.2014 16:08 Uhr von RainerKoeln
 
+17 | -3
 
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Hach ja, die Statistik...

Wie bereits erwähnt, der Median würde Sinn machen. Zudem wird bei 110.000€ der Spitzensteuersatz fällig. Da schrumpft die Freude doch ganz schnell, wenn knapp die Hälfte an den Staat geht.
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16.05.2014 16:37 Uhr von Rainer1962
 
+7 | -6
 
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@schraegervogel

Und wie lange bekommst du Alg1? Das war eine rhetorische Frage. Und wer von denen findet einen neuen Arbeitsplatz? Das war auch eine rhetorische Frage.
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16.05.2014 17:04 Uhr von MR.Minus
 
+4 | -2
 
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ich würde mit dem geld auswandern canada oder australien
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16.05.2014 17:07 Uhr von Rainer1962
 
+2 | -2
 
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@schraegervogel

Sorry, da habe ich Dich falsch Verstanden.

Das finde ich auch echt übel, daß Menschen die eigentlich eine ähnliche oder sogar gleiche Meinung haben so aneinander "Vorbeireden".
Man hat ja auch keinen persönlichen Kontakt mehr und kann seinem Gesprächspartner "In die Augen schauen". Dämliches Internet.
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16.05.2014 17:11 Uhr von subneutral
 
+2 | -0
 
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Wenn solch hohe Abfindungen gezahlt werden, kann man wohl davon ausgehen, dass die Leute keine neue Arbeit finden werden. "Was haben sie die letzten 20 Jahre gemacht?" - Bei Opel am Band Sitze und Lenkräder eingebaut!
Bei der Post gibt es übrigends auch hohe Abfindungen, weil man als "Postmensch" in der freien Wirtschaft zu nichts zu gebrauchen ist.
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16.05.2014 17:11 Uhr von tutnix
 
+2 | -3
 
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@wiederwaslos

nicht ganz, alg1 gibt es auf jeden fall erst einmal. da spielen vermögensverhältnisse keine rolle, weil es eine versicherungsleistung ist ;).
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16.05.2014 17:12 Uhr von ylarie
 
+3 | -6
 
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Ich weiß zwar nicht wieso wiederwaslos ein Minus bekam, die Rechnung ist aber teilweise richtig.

100.000 Euro sind wirklich recht wenig. Meinem Vater wurde bei Continental auch immer was von über 120.000 erzählt. Nur nicht dass es brutto gemeint war.
Netto hat er jedenfalls dann noch um die 90.000 bekommen, von denen nach nun über 2 Jahren auch nichts mehr übrig ist.

Auf Arbeitslosengeld hat man aber immer einen Anspruch. Erst nach Ablauf, wenn es also auf ALG 2 geht, wird genau geschaut.

Ob man nun glücklich damit ist oder wird hängt auch unter anderem vom Alter ab.
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16.05.2014 18:42 Uhr von turmfalke
 
+1 | -5
 
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Nie und nimmer, was glaubt ihr was die Kapitalisten für Mittel und Wege finden würden um das zu umgehen. Das steckt sich dieses Pack eher selber in die Tasche!
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16.05.2014 19:02 Uhr von RainerKoeln
 
+6 | -3
 
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@ ylarie:

Von 120.000€ sollen 90.000€ übrig geblieben sein? Wie ist dein Vater denn um die 42% Spitzensteuersatz, die schon 50.400€ auffressen drum rum gekommen?
Laut Adam Riese dürfen ohne weiter Abzüge maximal rund 70.000€ übrig bleiben.
Und jeden Monat 2.900€ auszugeben ohne weiteres Einkommen scheint mir auch nicht wirklich klug zu sein. Interessant ist hier natürlich, wie das gehalt vorher aussah.
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16.05.2014 19:05 Uhr von Humpelstilzchen
 
+1 | -0
 
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Ja ne is klar!
Erstmal reine Theorie, die nach Aussen hin einen wunderbaren Eindruck macht!
Sollte es dann wirklich dazu kommen, würde mich die Schrumpfung der Abfindung interessieren und wieviel davon der Steuer zum Opfer fällt!
Den Großteil der Abfindung bekommen eh Vorstandsmitglieder und Führungspersonal, der kleine Arbeiter kriegt dann sein "Wundertütchen"!!!
Und als Arbeitsloser mit solch einem "Vermögen" kann man sich die Schmach und die Schande beim "Arbeitsamt" ersparen! Ausser man arbeitet mit solchen Tricks, wie sie von Vermögenden gerne benutzt werden, dann kann man vielleicht ein Schnäppchen schlagen?

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]
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16.05.2014 21:47 Uhr von Johnny Cache
 
+1 | -2
 
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Was ist denn das für eine abartige Abfindung? Ich hab damals für jedes Jahr Betriebszugehörigkeit ein halbes Bruttogehalt bekommen. Seit wievielen Jahrhunderten sind die denn dort schon angestellt?
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16.05.2014 22:53 Uhr von keineahnung13
 
+1 | -0
 
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so haben die wenigstens etwas weniger sorgen beim neuen Job suchen, da das Geld etwas reicht. Schlimmer wärs wenn die nix bekommen würden, dann hätten die noch richtigen Stress um so schnell wie möglich einen Job finden zu müssen und hätten dabei nicht noch eine finazielle Reserve bis zum neuen Job.

Wenn die schnell einen neuen Job finden, haben die dann noch mehr reserven auf der hohen Kante.

Jedenfalls ist Opel nicht mehr schlecht. Und dass sage ich obwohl ich mehr VWs und Skodas mag
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17.05.2014 02:35 Uhr von bigpapa
 
+2 | -0
 
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Wie kommt ihr eigentlich auf die Idee das da ein normaler Arbeiter diese Summe sieht. ??

Ich sag euch mal was die Mitarbeiter bekommen, bzw. einklagen können.

(50 % des Monatsgehalt) x (Anzahl der Jahre im Betrieb)
Das ist geltende Rechtsprechung (wenn denn Geld da ist) was aber meistens ist, weil sonder der Arbeitgeber das vor Gericht nachweisen muss das keins da ist.

Diese Summe wird normal als Lohn (Sonderzahlung) versteuert. Sollte der Mitarbeiter Glück / Pech haben nach Ende des Jahres immer noch kein Job zu bekommen, dann bekommt er wenigstens eine relativ hohe Rückzahlung (Je früher er am Anfang des .Jahres fliegt je mehr. Der beste Zeitraum ist ca. April - Juni)

Diese süsse Summe von 110.000 Euro berechnet sich wie folgt.

+ Fette Abfindung für Chefs.

+ Dicke Geldverschwendung in den "Auffanggesellschaften"

+ Verwaltungsaufwand der Kündigung (Allein die Kosten für die Brötchen der höheren Leute bei der Ausarbeitung des "Sozialplans"

+ mögliche Gerichtskosten
=======================================
Summe ca. 500 Mio. Euro (Was durchaus stimmen mag)

Teilt man nun diese Summe durch die Anzahl der Personen die danach ohne Arbeit sind, so kommt man problemlos auf die 110.000 Euro.


Würde man diese Statistische Summe mal real auszahlen (also einfach steuerfrei aufs Konto schieben) + 1 Jahr Arbeitslosengeld könnten die Leute davon bequem 5-6 Jahre Leben. Damit die Leute nicht alles auf einmal ausgeben, würde es über ein Treuhandkonto (Monatlich dann) eine gute Idee sein.

Milchmädchenrechnung :)
(2000 Euro x 12 Monate) = 24.000 Euro
110.000 Euro : 24.000 Euro = ca. 5 Jahre. 2.5 Monate
1 Jahr Arbeitslosengeld = ca. 6 Jahre

Aber diese Milchmädchenrechnung wäre ja zu einfach. :)


Ich hoffe Ihr versteht was ich meine ;)

Gruß

BIGPAPA
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17.05.2014 08:37 Uhr von frederichards
 
+0 | -1
 
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Naja, hier schlägt die Steuer mit dem Höchstsatz zu und die Sozialversicherung auch.

Da bleibt nur die Hälfte (ca. 55.693 Euro) und keine Chance auf Anrechnung irgendwelcher Ausgaben.

Auf Schlag superreich für eine Sekunde zumindest steuertechnisch gesehen.
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17.05.2014 08:43 Uhr von hofn4rr
 
+1 | -1
 
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bei den verhandlungen im vorfeld, also schon vor jahren, war die gewerkschaft/betriebsrat maßgeblich daran beteildigt, das bochum geschlossen wird.

sie haben es einfach mit ihren forderungen übetrieben, und der konzernspitze eine steilvorlage für die standortschließung gegeben.
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17.05.2014 13:15 Uhr von das_leben_ist_schoen
 
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@RainerKoeln

Freibeträge und diverse Möglichkeiten der der Fälligkeit der Steuerlast, da ist schon etwas drin. Aber in so einem Fall lohnt sich einen guten Steuerberater zu haben.

@wiederwaslos
" ist zu beachten, dass diese Leute kein Arbeitslosengeld bekommen. Erst wenn das verbraucht ist. dürfen sie darum bitten."

Nö, man wird gesperrt (wohl 9 Monate) danach hat man seinen regulären Anspruch.
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17.05.2014 16:16 Uhr von bigpapa
 
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@das_leben_ist_schoen

Da irrst du dich. ArbeitslosenGELD ist eine Versicherung.

Die muss unabhängig von deinen Vermögen zahlen, wenn der Versicherungsfall (die Arbeitslosigkeit) eintritt. Im Regelfall 1 Jahr lang ein festen Prozentsatz deines letzten Lohns.

Edit : Das gilt aber nicht, wenn du einer Kündigung ZUSTIMMST (Aufhebungsvertrag). Das wäre Versicherungsbetrug und sie zahlt NICHT. Ergo: Fliegst du, MUSST du Klagen, sonst gibt es nix.

Ist wie bei jeder Versicherung. Du musst alles dir zumutbare tun, den Schadensfall zu verhindern, bzw. den Schaden niedrig zu halten.

Anders sieht es mit den Arbeitslosenhilfe (auch grob Hartz 4 genannt) aus. Da wird dein Vermögen sehr wohl anerkannt, und eine Bedürftigkeit festgestellt. Du hast einen Freibetrag von ich glaube (150 Euro im Jahr x Lebensjahre) beim Eintritt in Hartz-4. Alles andere ist Vermögen.

Deshalb war meine Bemerkung (s.vor Post) wichtig wann du Arbeitslos wirst. Es kann dir nämlich passieren, das deine Steuerrückzahlung vom Amt gefressen wird, weil es Einnahmen sind, die du als Hartz-4 er angeben musst.

Kannst du alles in den üblichen Broschüren nachlesen. Die Dinger die man beim Amt bekommt, und die keiner liest, und deshalb hinterher jammert.


Gruß

BIGPAPA

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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17.05.2014 16:23 Uhr von das_leben_ist_schoen
 
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@bigpapa
Bei einem Aufhebungsvertrag läufst du in eine Sperre, das war bei meinem Vater so.
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17.05.2014 19:13 Uhr von Liberal72
 
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110 000€ sind nach Abzug der Steuern nicht mehr sehr viel. Das Problem mit der neuen Stelle wird sein, dass die jeder von den tausenden Beschäftigten dort suchen wird.
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18.05.2014 09:07 Uhr von Suffkopp
 
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Wieder eine super News für all die die gerne annehmen, es genau wissen was da abgesprochen wurde usw. usw.:

Dabei zählen doch erstmal 2 Dinge:

1. es sind mehr als 1,5 Jahre Zeit einen neuen Job zu finden bevor H4 greift
2. übernimmt das Geländer die Post und es sollen 600 Arbeitsplätze enstehen. Da kann man ja schon mal anbaggern.

Wie bei sowas die Sau immer schon geschlachtet wird von vielen hier bevor sie überhaupt erlegt wurde.
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18.05.2014 13:50 Uhr von ShortNLeser
 
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Der Autor dieser News sollte vielleicht mal zwischen "pro Mitarbeiter" und "im Durchschnitt" unterscheiden lernen.

Und dann noch die Gegenüberstellung der durchschnittlichen Abfindung mit einem Jahresgehalt. Wessen Jahresgehalt?

Unsauber geschrieben.

Zudem wären sicher viele Opel-Mitarbeiter (die z.B. schon 30 Jahre dort tätig waren und entsprechend alt sind) froh gewesen, sie hätten den Job behalten können.

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