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Regensburg: KZ-Häftling schenkte mildem Leiter aus Dankbarkeit Aquarelle

Dass inmitten der Unmenschlichkeit der nationalsozialistischen Konzentrationslager auch Menschlichkeit möglich ist, bewies ein Maler aus Regensburg, der in den Jahren 1943 bis 1945 die Lackiererei im KZ Gusen leitete.

Dort musste auch der inhaftierte Pole Francisczek Znamirowski rackern, der jedoch von Karl Seider Milde und Freundlichkeit erfuhr.

Er schenkte ihm aus Dank diverse selbstgemalte Aquarelle, die die Staatliche Bibliothek Regensburg für eine Ausstellung in Berlin nun hergab.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Häftling, Regensburg, KZ, Leiter
Quelle: www.welt.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2014 14:23 Uhr von CallMeEvil
 
+11 | -1
 
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schöne Geste
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16.05.2014 14:40 Uhr von FiesoDuck
 
+13 | -1
 
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Schöne Nachricht, nur wer war denn dieser Karl Seider?
(Das hätte bestimmt noch reingepasst.)

Wikipedia schreibt diese Geschichte ein bisschen anders:

"Er wurde dem Regensburger Facharbeiter Karl Seider unterstellt, der die Malerwerkstatt des Unternehmens beaufsichtigte. Znamirowski schrieb in seinen 1971 erschienenen Erinnerungen, dass Seider in dieser „unmenschlichen Umgebung Menschlichkeit“ bewies.[2] Znamirowski schuf in dieser Atmosphäre insgesamt zehn Aquarelle, welche insbesondere das Leben in der Baracke sowie im Lager zeigen, zu dem Seider keinen Zutritt hatte. Znamirowski schenkte ihm anlässlich seines Geburtstages die Aquarelle."

[ nachträglich editiert von FiesoDuck ]
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16.05.2014 19:07 Uhr von fox.news
 
+3 | -0
 
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so kitschig das klingt: immer wieder toll, wenn man Geschichten hört, in denen sich Menschen auch unter den menschenfeindlichsten Umständen nicht jegliches Mitgefühl und jegliche Humanität nehmen lassen.

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