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USA: Archivare warnen - Alte CDs werden langsam unbrauchbar und unleserlich

Archivare der größten US-amerikanischen Bibliothek warnen jetzt, dass alte CDs aus der Anfangszeit dieses Mediums allmählich unbrauchbar werden.

Denn jetzt, etwa 30 Jahre nach der Erfindung der CD, dürften viele der ersten Scheiben nicht mehr zu gebrauchen sein. Traf es zuerst überwiegend selbst gebrannte CDs, sind nun mittlerweile auch normale Alben betroffen.

Viele über viele Jahre entstandene Musiksammlungen sterben so einen allmählichen Tod.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: USA, CD, Sammlung
Quelle: www.krone.at

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2014 12:47 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+7 | -2
 
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@schraegervogel:
Nein, das ist nur bei selbstgebrannten bekannt, da sich dort die organische Schicht, in der der Laser die Vertiefungen bzw. Löcher brennt, je nach Beschaffenheit der Schicht nach ca. 10 Jahren aufzulösen beginnt. Gepresste CDs aus der Fabrik haben aber keine organische Schicht, die sich auflösen könnte. Daher ging man hier bisher von einer deutlich längeren Haltbarkeit aus.
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16.05.2014 13:25 Uhr von sbius
 
+1 | -1
 
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Eine Lösung wäre das rechzeitige Spielen auf die M-Disk...
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16.05.2014 15:21 Uhr von Hallominator
 
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Bereits 2007 hat sich die Musiksammlung meines Onkels um mindestens die Hälfte verringert, weil die CDs reihenweise den Geist aufgegeben haben. Und die waren nicht selbst gebrannt.
Ich finde es schön, dass die Archivare jetzt, 7 Jahre später, auch endlich eine Warnung aussprechen. Jungs, ich bin stolz auf euch!
Aber das ist eine gute Erinnerung für alle, die das noch nicht wussten. Besonders bei den etwas älteren Generationen finden sich bestimmt einige Sachen, die es wert sind, gerettet zu werden. Also digitalisiert.
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16.05.2014 16:29 Uhr von Birther
 
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Meine Schallplatten laufen alle noch. Und sie werden es vermutlich auch noch in 100 Jahren.... CD war und ist immer Mist gewesen. Vinyl 4-ever!
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16.05.2014 20:41 Uhr von ms1889
 
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nuja...ich archiviere alle cd/dvd/bd auf festplatten. optische medien wie cd/dvd/bd waren schon immer nur dazu da um KURZFRISTIG daten zu transportieren.

ich kenne kein speichermedium das geeignet wäre daten mehr als 10 jahre zu speichern.
elekronische daten kann man grundsätzlich als daten mit verfallsdatum sehen.
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17.05.2014 00:32 Uhr von Gorli
 
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@ Birther: Schallplatten waren dafür zickig wenn auch nur der kleinste Kratzer auf der oberfläche war. Mal ganz abgesehen davon dass du nicht mehr als 3 - 4 Songs auf die Dinger bekommen hast.
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17.05.2014 09:46 Uhr von ROBKAYE
 
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Ach was... *gäähn*

Mittlerweile gibt es doch die longlife Datenträger... und soweit ich das mitbekommen habe, ist die Datenhaltung in kristallinen Würfeln bereits in Mache...
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17.05.2014 11:08 Uhr von The Roadrunner
 
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@Birther: nur, dass sich die Schallplatte mit jedem mal abspielen ein wenig abnutzt und somit ist die Lebensdauer auch begrenzt.

Die Frage, die bleibt, wie Archiviert man dann Daten, bei denen man rein rechtlich verpflichtet ist sie 30 Jahre aufzuheben, wie digitale Röntgenbilder?!
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17.05.2014 11:26 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Uralter Kaffee.
Die meisten Archive in Deutschland haben ihre CDs schon vor Jahren auf Festplatten übertragen. Schuld ist oft die Bedruckung, welche die CD-Schicht anätzt.

Wir selbst haben einige zig-tausende "gebrannte" Gold-CDs im Auftrag des deutschen Musikarchivs übertragen. Obwohl 200 Jahre Haltbarkeit, waren die CDs schon nach 10 Jahren nicht mehr lesbar. Daran schuld sind nicht die CDs - sondern die miserablen CD-Brenner von 1998.
Es sind die Brenner, welche die Haltbarkeit einschränken.
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18.05.2014 16:51 Uhr von mcdar
 
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Ja, alles auf Festplatte und regelmäßig mit chkdsk /P/R nachmagnetisieren, dann hält es auch. Aber ob das auch mit SSD geht? Abwarten.

[ nachträglich editiert von mcdar ]
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28.05.2014 08:45 Uhr von Holzmichel
 
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Meine Musiksammlung befindet sich auf der guten alten Schallplatte.
Außerdem habe ich noch Tonbänder meiner Eltern, die bereits 45 Jahre alt sind und die laufen HEUTE noch!

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