16.05.14 12:00 Uhr
 260
 

Amazon setzt Buchverlage mit massiven Rabattforderungen unter Druck

Der Online-Händler Amazon soll nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland Buchverlage blockieren.

So soll Amazon den schwedischen Verlagskonzern Bonnier, zu dem deutsche Verlage wie Ullstein, Piper, Berlin und Carlsen gehören, unter Druck gesetzt haben, einen höheren Rabatt bei den E-Books zu gewähren.

Der Druck wird nun auf Bonnier insofern ausgeübt, als dass dessen Titel alle eine extrem lange Liederzeit haben, obwohl sie ohne Probleme vorrätig sind. Amazon fordert Rabatte von bis zu fünfzig Prozent.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Buch, Druck, Amazon, Verlag
Quelle: www.faz.net

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bundestag verabschiedet Kindergeld-Erhöhung um zwei Euro
Bundestag: Sozialhilfe für EU-Ausländer eingeschränkt
Einigung über Kaiser`s Tengelmann - Verbraucher sind die Verlierer

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
16.05.2014 14:08 Uhr von bigpapa
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
Wieso nicht.

Amazon macht die ganze Arbeit. Es sind E-Books also keine Material/ Transportkosten oder sonst was.

Ich weiß zwar nicht was sonst für Buchländler so üblich ist, aber 50 % Rabatt finde ich nicht so hoch, für etwas was keine Kosten mehr verursacht.

Auch Amazon muss ja von irgendwas leben.

Gruß

BIGPAPA
Kommentar ansehen
16.05.2014 21:00 Uhr von NilsGH
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
"Der Druck wird nun auf Bonnier insofern ausgeübt, als dass dessen Titel alle eine extrem lange LieDerzeit haben,"

Werden die e-books gesungen?! Also dann in Zeitlupe?

Der Artikel ist widersprüchlich geschrieben: e-books haben gar keine Lieferzeit: Sie stehen nach dem Kauf direkt zur Verfügung.

Entsprechend kann wohl die Lieferzeit nichts mit den e-books zu tun haben. Oder sehe ich den Zusammenhang einfach nicht?

Bei gedruckten Büchern könnte ich diesen "Druck", man könnte auch von Erpressung sprechen, verstehen. Dann wäre das in der Tat Wettbewerbsverzerrung.

Dass Amazon auf e-book-Versionen verglichen mit Printversionen einen Rabatt verlangt, kann ich aber auch nachvollziehen. Da entstehen dem Verlag quasi keine Kosten, sie verlangen aber fast die gleichen Preise. Amazon will - so verstehe ich das zumindest - den Preisvorteil einer digitalen Version an die Kunden weitergeben. So werden diese Versionen attraktiver und indirekt wird auch der Verkauf der e-book-Reader Amazons angekurbelt.

So ganz weit hergeholt ist eine solche Forderung seitens Amazon also nicht. Und den Kunden würde es freuen.

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?