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Fußball: Pep Guardiola bewegt sich in München wohl schon auf dünnem Eis

In einem Interview stellte sich Philipp Lahm vom FC Bayern München klar hinter Coach Pep Guardiola. Und das, obwohl dieser seit dem peinlichen Aus in der Champions League in der Kritik steht.

Dieses Interview weist erschreckende Parallelen zu einem anderen Interview Lahms vor mehr als vier Jahren auf. Damals holte man Louis Van Gaal und auch dieser musste seinen Hut trotz vieler Vorschusslorbeeren und nach mäßigen Ergebnissen wieder nehmen.

Außerdem deutet vieles darauf hin, dass es mächtig im Gebälk der Bayern knirscht. Ein Hinweis darauf sind die Auseinandersetzungen zwischen Mannschaftsarzt-Legende Müller-Wohlfahrt und Guardiola. Alles in allem scheint sich Guardiola in München mittlerweile auf dünnem Eis zu bewegen.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, FC Bayern München, Pep Guardiola
Quelle: www.t-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2014 11:51 Uhr von Bildungsminister
 
+10 | -0
 
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Eventuell etwas sehr radikal betrachtet, aber es steht ja nun außer Frage, dass man sich beim FCB vor allem über Erfolg definiert. Bleibt dieser Erfolg aus, dann stehen neben den Spielern natürlich der Trainer in der Kritik.

Das Guardiola nun gleich abgesetzt wird wage ich indes zu bezweifeln. Erst wenn es wider erwartend auch nächste Saison nicht läuft, wird es wahrscheinlich eng für ihn.

Man muss sich aber mal ansehen, was der FCB, für einen Spitzenverein, an Verschleiß bei den Trainern hat. Seit Hitzfeld 2008 gegangen ist, also vor sechs Jahren, waren es 6 Trainer. Also quasi jedes Jahr ein neuer, auch wenn es sich natürlich anders verteilt. Das zeigt auch, dass man mit dem Rauswurf nicht gerade zimperlich ist, auch wenn Heynckes freiwillig gegangen ist, mehr oder minder.

Ich persönlich halte wenig von Guardiola, aber als BvB-Fan kann mir das auch egal sein. Ich meine trotzdem, dass sich Guardiola bei seinen Erfolgen immer auf andere stützen konnte. Er hatte nicht zuletzt immer sehr erfolgreiche Co-Trainer an seiner Seite, die eventuell auch gerne über seine tatsächliche Leistung hinweg getäuscht haben. Wer weiß. Man wird es im nächsten Jahr sehen.
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16.05.2014 11:52 Uhr von derNameIstProgramm
 
+4 | -5
 
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Guardiola mag den Mannschaftsarzt Müller-Wohlfahrt nicht, das ist bekannt seit letztem Jahr Oktober. Und jetzt kriegt Guardiola auch noch Lob von Lahm.

Also wer da nicht auf die Idee kommt, dass Guardiola so gut wie weg vom Fenster ist, hat auf jeden Fall nichts im Sport-Boulevard verloren.
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16.05.2014 12:05 Uhr von derNameIstProgramm
 
+2 | -4
 
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@Bildungsminister
" Erst wenn es wider erwartend auch nächste Saison nicht läuft, wird es wahrscheinlich eng für ihn"

Ich frage mich was in diesem Satz das "auch" zu suchen hat. Ich bin mir ziemlich sicher, dass am Anfang der Saison jeder beim FC Bayern sofort unterschrieben hätte, wenn die früheste Meisterschaft, CL Halbfinale und DFB Pokalfinale angeboten worden wäre. Wenn man sich die Interviews von Anfang der Saison anschaut, wusste niemand so genau was das wohl werden wird nach einer Triple-Saison und dann auch noch neuer Trainer und neues Spielsystem. Erst das durchpflügen der Bundesliga hat bei den Medien und auch beim FC Bayern für erhöhtes Anspruchsdenken gesorgt. Wenn man nach der Saison aber alles analysiert, wird man wohl wieder auf das Denken zurückkommen, dass man am Anfang der Saison hatte.

"Seit Hitzfeld 2008 gegangen ist, also vor sechs Jahren, waren es 6 Trainer"

Ja, 6 Trainer klingen schlimm. Aber letztendlich reduziert sich das ganze genau auf zwei: Klinsmann und van Gaal. Alle anderen wurden entweder dafür eingestellt, noch kurz die Saison fertig zu machen, oder aber sind in Rente gegangen. Oder sind der aktuelle Trainer. Das macht also genau 2 Trainer, von denen sich in den letzten 6 Jahren getrennt wurde.
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16.05.2014 12:29 Uhr von onetimer
 
+6 | -3
 
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@ derNameIstProgramm

"oder aber sind in Rente gegangen"

...dass das Blödsinn ist und, dass man Heynckes zu Gunsten von Guardiola eiskalt abserviert hat, wirst sogar du durch deine meterdicken FCB-Vereinsbrillengläser sehen, oder?!
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16.05.2014 12:36 Uhr von Biblio
 
+5 | -0
 
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Foto:

Wir haben Sie hereingelegt Herr Lahm,
Sie sind bei ´Verstehen Sie Spaß?´,
dort ist die Kamera.
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16.05.2014 12:39 Uhr von magnificus
 
+3 | -1
 
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Na wenn t-online das sagt.
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16.05.2014 12:52 Uhr von derNameIstProgramm
 
+3 | -0
 
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@onetimer
"...dass das Blödsinn ist und, dass man Heynckes zu Gunsten von Guardiola eiskalt abserviert hat, wirst sogar du durch deine meterdicken FCB-Vereinsbrillengläser sehen, oder?!"

Nun ja, Heynckes hat mittlerweile oft genug gesagt, dass er zu Beginn der Saison 2012/2013 den Verantwortlichen gesagt hat, dass er nach der Saison aufhören wird. Als es dann sehr gut lief, wollte er noch ein Jahr dranhängen. Da hatten die Bayern dann aber schon Guardiola.

Sicher war Heynckes am Ende nicht ganz glücklich darüber, aber ein Verein muss nunmal langfristig planen und wenn ein Trainer eine solche Aussage macht, muss man einen Nachfolger suchen.
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16.05.2014 15:26 Uhr von PeterLustig2009
 
+3 | -6
 
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Ahhh ja. Sehr interessant

Der Reporter scheint aber eine sehr sehr sehr exklusive Meinung zu haben.

Wenn die nächste Saison genauso erfolgreich wie diese sein sollte, passiert nämlich rein gar nichts.

Meisterschaft will man logischerweise um jeden Preis, CL ist nice aber kein Muss, DFB-Pokal sollte

Und da liest sich Meisterschaft, CL Halbfinale und DFB-Pokalfinale (mit Aussicht auf Titel) so gar nicht als "nicht erfolgreich"

Ja der FCB definiert sich über Titel (wie es sich für einen TopClub gehört) denn diese "Dabeisein ist alles" Mentalität kann man sich als Durschnittsmannschaft leisten aber ganz sicher nicht wenn man zu den besten der Welt gehört


Wer hier allerdings Indzien dafür sieht dass Peps Stuhl bereits wackelt oder anfängt zu wackeln hat wohl gar keine Ahnung.


@Bildungsminister
6 Trainer klingt viel, aber nüchtern betrachtet waren es dann nur 2 und das ist absolut nicht beängstigend sondern normal

Und Heynckes wurde nicht gechasst sondern hat vorher angekündigt dass er Platz macht sobald man einen jüngeren findet. Es gab ledlich Streit darum weil Heynckes seinen Abschied selbst verkünden wollte. Dass sollte man sogar durch neutrale Brillen erkennen
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16.05.2014 19:03 Uhr von TeKILLA100101
 
+1 | -2
 
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Wir kriegen bald nen neuen Sponsor, wenn die weiter sonen Blödinn schreiben....
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16.05.2014 19:46 Uhr von polyphem
 
+2 | -1
 
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Warum war das Aus in der Champions League "peinlich"? Real Madrid hat seit Generationen eine der teuersten und besten Mannschaften der Welt. Bayern ist satt nach dem Triple und der Rekordmeisterschaft. Das ist nicht peinlich, sondern menschlich. Die erste Saison lief gut für Pep, egal was die Presse schreibt.

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