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USA bittet Deutschland erneut um Aufnahme eines Guantanamo-Häftlings

Die USA haben Berlin darum gebeten, einen Häftling des berüchtigten Gefangenenlagers auf Guantanamo Bay zu übernehmen.

Das Bundesinnenministerium ließ verlauten, dass man die Anfrage "sehr sorgfältig prüfen" würde. Sollte der Häftling übernommen werden, wäre dies mittlerweile der Vierte, der in Deutschland aufgenommen wird.

Zuletzt wurde bekannt, dass die Aufnahme von Younous Chekkouri vorbereitet würde. Der gebürtige Marokkaner soll von Baden-Württemberg aufgenommen werden, weil dort auch Angehörige des Häftlings leben würden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Deutschland, Häftling, Aufnahme, Guantanamo
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.05.2014 11:42 Uhr von yeah87
 
+17 | -4
 
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Ich erinnere mich noch wie Obamma meintedas er Gutanamo schließen will
Ich seh nix davon die Marionette
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15.05.2014 11:42 Uhr von Berundo
 
+15 | -5
 
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Ab nach Deutschland mit dem Dreck, ist doch klar!
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15.05.2014 12:02 Uhr von jupiter12
 
+3 | -17
 
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15.05.2014 12:21 Uhr von psycoman
 
+10 | -1
 
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Warum schickt man einen Marokkaner nicht einfach nach Marooko? Außerdem, wenn die USA ihn gefangen genommen haben, sollten sie ihn auch bei sich, also in den USA, aufnehmen.
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15.05.2014 12:24 Uhr von dagi
 
+2 | -2
 
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ich bin gestern durch die fußgängerzone gegangen und da dachte ich die wären alle schon da !! sind noch einige vergessen worden, die kommen jetzt ins gelobte land !
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15.05.2014 14:31 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+1 | -1
 
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"Warum schickt man einen Marokkaner nicht einfach nach Marooko? " (psycoman)
Weil er durch den Guantanamo-Aufenthalt stigmatisiert ist.

"Eine politisch verdammt gefährliche Sache sich an der weiterführenden Inhaftierung von Menschen zu beteiligen, die ohne Anklage oder Beweise eingesperrt und gefoltert wurden." (Wolfsburger)
Ich gehe mal davon aus, daß er in Deutschland nicht weiter inhaftiert wird, es sei denn, er verstößt gegen Strafrecht.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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15.05.2014 15:11 Uhr von Schillerlocke
 
+0 | -0
 
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Warum bekommt der Mann keine entschädigung in Millionenhöhe für seine fälschliche inhaftierung in einem illegalen Gefangenenlager ?
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15.05.2014 20:29 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+0 | -0
 
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"(...) es geht hier schlicht darum das man die leute die man sich in je nachdem jahrelanger arbeit (folter und so nette sachen) zur wildsau herangezogen hat, dann in andre länder zu packen damit die dann zusehen können was die mit denen noch anfangen können, (...)" (steffi78)
So is es!

"DIe USA sollten mal schön selbst für ihre inhaftierten in guantanamo sorge tragen das sie die in den USA untergebracht bekommen (...)" (steffi78)
Schön wäre es. Aber es ist leider so, daß sich Obama innerhalb der USA nicht durchsetzen konnte. So is es eben auch. Dann wäre das Gefangenenlager von Guantanamo nämlich geschlossen worden.
Während der Präsident der USA im Ausland ziemlich unkontrolliert schalten und walten kann, hat er innenpolitisch wenig freie Hand. Sein Vorgänger hat ihm Guantanamo hinterlassen und dessen Parteifreunde tun eben alles, damit Guantanamo nicht geschlossen wird.
Also verfolgt Obama die Strategie, die Anzahl der Häftlinge zu reduzieren, wobei der Weg in die USA für sie versperrt ist.

Ich halte das auch für uns für unzumutbar, aber der Fall Snowden zeigt, daß der US-Apparat die eigentliche Macht hat. Man muß sich das schon einmal vorstellen: der bolivianische Präsident wird mit seiner Maschine vom Himmel - gegen alle völkerrechtlichen Bestimmungen (Immunität) - nach Wien geholt, damit diese dort durchsucht wird. Alles aufgrund des Einflusses des Apparats, Obama ist Jurist und weiß sehr wohl, daß diese Aktion illegal war. Und trotzdem wurde sie gemacht.

So soll Deutschland halt die innenpolitischen Probleme Obamas abfedern helfen. Und Snowden darf in Deutschland kein Asyl erhalten. Und trotzdem wird weiterspioniert. Dies alles zeigt, daß die Neocons immer noch einen enormen Einfluß haben.

Dies zeigt die außenpolitische Abhängigkeit Deutschlands. Die Reduzierung dieser Abhängigkeit kann nur durch militärische Aufrüstung erzielt werden. Es stellt sich aber die Frage, ob es politisch dafür einen Konsens in Deutschland gibt.

So wird auch dieser Häftling wohl nach Deutschland kommen, damit Deutschland mithilft, den Zustand der Rechtslosigkeit auf Guantanamo ein klein wenig zu reduzieren.

Wird der Bruder von George W. tatsächlich Präsident, dann gibt es einen neuen 11. September, damit man Guantanamo wieder auffüllen kann.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]

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