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Nach EuGH-Urteil: Google erhält Massen von Löschanfragen

Nachdem der Europäische Gerichtshof beschlossen hat, dass Links mit privaten Daten gelöscht werden müssen, steht der Internet-Gigant Google vor großen Problemen. Der Konzern sieht sich einer riesigen Zahl von Löschanfragen gegenüber.

Google selbst hat noch nicht entschieden, wie genau diesem Ansturm entgegengetreten werden soll.

Der Europäische Gerichtshof hatte am vergangenen Dienstag entschieden, dass der Internet-Gigant bestimmte Links mit persönlichen Daten aus den Suchergebnissen zu löschen hat.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Urteil, Google, Google+, EuGH
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.05.2014 11:42 Uhr von xlibellexx
 
+1 | -8
 
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Das war ja abzusehen , am besten die Option bei Google einrichten das die/der den Antrag stellt auch das Löschen selbst betätigt und erneut Kontrollieren darf :) ob irgendwelche Dateien noch vorhanden sind .... schwups Google Suchmaschine weg ....und bei jedem Suchvorgang wird Error :) Angezeigt unter von Ihnen geforderte Suchkriterien wurde leider nichts gefunden .....heheheheh Google wäre erledigt ... die ganze Datenbank gelöscht ...... Krass ... :):O)
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15.05.2014 22:10 Uhr von no_trespassing
 
+2 | -1
 
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@Anal-Trompeten-Peter:

Das ist polemischer Quatsch!
Etliche Dienste wie yasni oder andere gehen mittlerweile dazu über, ständig Webseiten zu backuppen, auf denen private Daten stehen, die man aber ganz anderen anvertraut hat.

Zum Beispiel wird die Seite kleinanzeigen.ebay.de von mehreren Suchmaschinen- und SEO-Diensten gemirrort, um in Rankings und bei Werbeeinnahmen zu steigen.
Da sind aber etliche Nachnamen und Telefonnummern drauf.
Irgendwann hat man den Artikel verkauft und will die Annonce mit seiner Telefonnummer wieder löschen und dank dieser verdammten Mirrors, die oft noch auf ausländischen Servern liegen, ist eine rückstandsfreie Löschung nicht mehr möglich.

Deshalb geht es nur durch das EuGH-Urteil.
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16.05.2014 14:26 Uhr von VincentGdG
 
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Was ist denn das für ein Blödsinn? Dadurch sind die Daten doch nicht weg. Mit jeder anderen Suchmaschine, durch Verlinkung oder direkter Eingabe der URL kann man die Links doch eh finden. Wenn Jemand ein Recht darauf hat, dass Daten entfernt werden, dann müssen sie an der Quelle gelöscht werden.
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17.05.2014 18:52 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -0
 
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Leider geht weder aus der Quelle noch aus der News hervor, um *wieviele* solche Anfragen es denn geht.
Zum Vergleich: Meine Google-Suche nach <Löschanfragen Google> lieferte 30700 Ergebnisse, manch andere Suchen liefern viele Millionen Ergebnisse.

Aus der FAZ:
"Auf Anfrage dieser Zeitung wollte Google die Informationen nicht bestätigen. Das Unternehmen teilte auch nicht mit, wie sich die Zahl der Löschanfragen nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs insgesamt entwickelt hat. So ist bislang unklar, ob es sich bei den genannten Löschersuchen von Verweisen auf kritische Berichte um Einzelfälle handelt oder nicht."
http://www.faz.net/...

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