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Ukraine: Runder Tisch ohne Rebellen - Kann das die Krise entschärfen?

Die Lage in der Ost-Ukraine ist weiterhin angespannt. Daran ändert auch der einberufene Runde Tisch nichts, der ohne die Rebellen in der Ost-Ukraine stattfindet. Politiker diskutieren zusammen mit den Oligarchen über einen Ausweg. Die Rebellen fordern dagegen den Abzug der ukrainischen Armee.

Wjatscheslaw Ponomarjow, selbst ernannter Bürgermeister von Slawjansk, äußerte, dass er von einem solchen Runden Tisch nichts wissen würde. Dass die Rebellen ausgeschlossen wurden lässt Zweifel aufkommen, ob dieser Runde Tisch überhaupt etwas zur Entschärfung der Krise beitragen kann.

"Unsere erste Bedingung für Gespräche mit der Kiewer Junta ist der sofortige Abzug aller Truppen der ukrainischen Armee aus den Gebieten der Regionen Donezk, Charkow und Lugansk", so Ponomarjow.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Krise, Ukraine, Rebellen, Runder Tisch
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.05.2014 11:30 Uhr von Borgir
 
+5 | -2
 
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Gespräche ohne diejenigen, die in der Ost-Ukraine die Macht inne haben sind vollkommen sinnfrei und nichts als Augenwischerei.
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15.05.2014 11:33 Uhr von yeah87
 
+7 | -1
 
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Eher andersrum.
Es muss mit allen Seiten verhandelt werden ebenso muss auch die Sache der Us Söldner klar angesprochen werden und nicht wie Merkel ich weiß nix davon.
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15.05.2014 11:55 Uhr von Klassenfeind
 
+4 | -0
 
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Ich verstehe Die Sache immer noch nicht ..wieso wird nicht mit Putin geredet und den Aufständischen sondern nur über die mit Leuten, die von nix eine Ahnung haben, aber genau wissen, Putin ist schuld an der Krise ..wer sonst ..Obama..niemals..das geht gar nicht..
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15.05.2014 12:14 Uhr von jens3001
 
+0 | -2
 
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Na klar. Und die Frankenpartei besetzt Franken (incl. thüringischer, hessischer und BaWü-ischer Territorien) und fordert dann den Abzug der dadurch auf den Plan gerufenen Soldaten.

Natürlich incl. der Anerkennung der Unabhängigkeit.

Das die Soldaten dort keineswegs richtig gehandetl haben streite ich nicht ab.
Allerdings würde kein Staat der Welt anders auf gewaltbereite Separatisten reagieren.
Diese verstecken sich noch dazu gerne hinter Zivilisten - ist doch ganz klar, dass es dann zu solchen Massakern kommt und Unschuldige zwischendrin sind.

Lösung: Separatisten als Terroristen behandeln (nichts anderes sind sie) und mit einem international beobachteten Referendum der Region mehr Autonomie innerhalb der Ukraine zugestehen.

Das ist keine endgültige Lösung aber immerhin wäre damit für ein paar Jahre Ruhe.

Die Ukraine ist hilflos und wird zwischen 2 - 3 Giganten aufgerieben. Leiden müssen die Unschuldigen.
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15.05.2014 12:29 Uhr von thugballer
 
+3 | -1
 
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Jens, zweifelst du daran, dass 95% für die Souveränität ihrer Regionen den Volkswillen widerspiegeln?

Siehe hier: http://www.shortnews.de/...

Seitens der UN hab ich mal was vom Artikel 1 und vom Selbstbestimmungsrecht der Völker gelesen.
Warum willst du den Willen der absoluten Mehrheit vollkommen missachten?

Ist schon eine ganz merkwürdige Besetzung wenn 95% der zustimmen. Vielleicht leiden die ja ALLE am Stockholm-Syndrom oder?
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15.05.2014 12:54 Uhr von jens3001
 
+0 | -6
 
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thugballer

Ach Gott. Solche wie dich gibts auch noch?

"(zum Thema Selbstbestimmungsrecht) ..geht es um einen völkerrechtlichen Rechtssatz, dem zufolge jede Nation das Recht hat, frei, also unabhängig von ausländischen Einflüssen, über ihren politischen Status, ihre Staats- und Regierungsform und ihre wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung zu entscheiden."


Eine "Nation". Eine Gruppe separatistischer Russen die bewusst in der Ukraine angesiedelt wurden ist keine "Nation".
Die Ukraine ist eine Nation allerdings. Und sie agiert momentan keineswegs "unabhängig von ausländischen Einflüssen".

"Nur wenn der Staat die nach Autonomie oder gar einem eigenen Staat strebende Minderheit durch seine Herrschaftsausübung diskriminiert, kann er seinen Anspruch auf territoriale Integrität nach dem gegenwärtigen Völkerrecht verwirken.[11]

Bis heute betrachtet das Völkerrecht weder die externe Selbstbestimmung noch die Autonomie als zwingend. Auch aus der Staatenpraxis ist kein Sezessionsrecht abzuleiten."

Quelle: Wikipedia



Das Referendum war eine Farce. Ein Fake. Nur für eine Region organisisert - nicht von unabhängigen internationalen Beobachtern kontrolliert und noch nicht mal durch die offizielle Regeriung (was auch immer man von ihr halten mag) organisisert.


Da könntest du nach Berlin-Kreuzberg gehen und dort fragen wer sich türksich und wer deutsch fühlt. Deiner Logik nach würde die Welt in zig Kleinst-Staaten zerfallen, nur weil jedes Dorf ihre eigene Kultur vorweisen kann und unabhängig sein sollte.
Berlin-Kreuzberg dürfte dann eine Exklave der Türkei werden.


Streng mal dein bisschen graue Gehirnmasse an.

Das Referendum, so wie es organisiert wurde, war nichts weiter als ein Gefaälligkeits-Referendum.
Von den Befürwortern für die Befürworter organisisert. Ablehnende Stimmen hatten da nichts bis wenig zu suchen. Daher auch die hohe Zustimmung.


Im Übrigen hat Russland gezielt über Jahrzehnte hinweg in den gegenden (auch der Krim) Russen angesiedelt gerade um so ein Ergebnis im Falle das zu erzielen.

Willst du, dass man im 21. jahrhundert auf diese Weise Staatsterritorium gewinnt? Indem man bewusst Bürger im Ausland ansiedelt und nur weil diese momentan die Mehrheit stellen das Land dann für sich beansprucht?

Deine Logik hatte auch Hitler seinerzeit genutzt.


Im Übrigen ist es auch die selbe Taktik wie sie die Israelis im Palästinenser-Gebiet nutzen.
Siedeln jüdische Siedler an um anschliessend das Gebiet für sich zu beanspruchen (Mehrheit an jüdischen Bürgern, israel hat die Wasser/Strom-versorgung sichergestellt, usw.).
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15.05.2014 13:32 Uhr von thugballer
 
+3 | -0
 
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Du ignorierst den Willen der Bevölkerung, der auf in der von mir verlinkten Umfrage seitens bedeutender westlicher Printmedien bestätigt wurde also einfach.

Solche wie du sind die größten Kriegstreiber, in dem sie Tatsachen verdrehen und ignorieren.

Vor allem den Willen des Volkes... In der Ostukraine mit 60% Ukrainer und 40% Russen stimmten BEIDE Bevölkerungsgruppen dementsprechend ab.

Einfach ein Paar fragen.

Hast du den Link gelesen?

Glaubst du, die Umfrage seitens westlicher Medien ist manipuliert?

Akzeptierst du also endlich, dass das Referendum-Ergebnis den Volkswillen widerspiegelt?

Wenn nein, warum nicht?

Bitte höchstens drei Punkte in jeweils zwei Sätzen zusammengefasst.

Danke
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15.05.2014 14:45 Uhr von Patreo
 
+3 | -0
 
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jens3001

,,Im Übrigen hat Russland gezielt über Jahrzehnte hinweg in den gegenden (auch der Krim) Russen angesiedelt gerade um so ein Ergebnis im Falle das zu erzielen."

Welche Jahrzehnte?
Du meinst seit der Staatsgründung der Ukraine?
1989 gab es überdies mehr Russen an der Krim als heute
http://de.wikipedia.org/...
Was deine ,,Siedlungstheorie" zunächst widerlegt.

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