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Steuerzahler soll den Großflughafen BER vor der Pleite bewahren

Der deutsche Bundestag hat den von der Pleite bedrohten Großflughafen Berlin-Schönfeld Finanzhilfen in Höhe von 26,5 Millionen Euro zugesagt. Zuvor hatte das Management des Flughafens gewarnt, dass Mitte dieses Monats die Zahlungsunfähigkeit drohen würde.

Die Flughafengesellschaft FBB wurde vom Bundestag aufgefordert, neue Informationen zum Baufortschritt vorzulegen. Passiere dies nicht, würde es kein weiteres Geld geben.

Das Geld, das jetzt vom Bundestag zugesagt wurde, ist ein Teil des Rettungspakets in Höhe von 1,2 Milliarden Euro.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Berlin, Flughafen, Bundestag, Pleite, Steuerzahler, BER
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.05.2014 10:53 Uhr von Borgir
 
+16 | -0
 
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Es ist wirklich nur noch lächerlich und man sollte das Ding einstampfen. Der Steuerzahler wird noch eine Menge Geld aufbringen müssen, bis dieses Ding endlich gebaut ist. Und ob der Flughafen dann wirtschaftlich arbeitet ist keineswegs klar. Im Moment kann man das Geld auch einfach verbrennen, kommt auf´s Gleiche raus.
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15.05.2014 11:08 Uhr von derSchmu2.0
 
+8 | -0
 
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Das Schlimme ist, es werden Zusagen für Kohle gemacht, ohne auch nur etwas zu fordern.
Dass keiner zur Verantwortung gezogen wird/werden muss, ist mittlerweile nix neues (um direkt mal die Diskussion um hohe Managergehälter aussen vor zu lassen), aber dass man Kohle ohne nennenswerte Gegenleistung abdrückt, irgendwelche Terminzusagen....ja klar, hängt wahrscheinlich mit der fehlenden Verantwortung zusammen...warum Zusagen fordern, wenn bei Nichteinhaltung eh keiner die Verantwortung übernimmt.

Ich kann mich noch gut an die Diskussionen erinnern, wo Stadt/Land/Bürger meinten, was das den Bund anginge, die zahlen doch garnicht für das Projekt...von diesen hört man nichts mehr...auch in Hamburg oder Stuttgart werden diese Stimmen immer leiser, wenn man sich aus einem anderen Bundesland über diese Projekte aufregt...
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15.05.2014 11:12 Uhr von creek1
 
+7 | -0
 
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Dieser Flughafen ist das peinlichste was sich Deutschland in den letzten 25 Jahren geleistet hat. Die ganze Welt lacht über Deutschland, wenn dieses Thema zur Sprache kommt.
Die Verantwortlichen sollte man in die Wüste schicken und aus der Ruine des Flughafens könnte man Filmstudios oder einen Paintballspielplatz machen.

[ nachträglich editiert von creek1 ]
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15.05.2014 11:18 Uhr von The Roadrunner
 
+4 | -0
 
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Wenn das Ding vom Steuerzahler finanziert wird, wer wird dann die Schadenersatzforderungen der kleinen Betriebe finanzieren?!
Genau: ebenso der Steuerzahler. die da oben haben sie wohl nicht mehr alle!!!!!
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15.05.2014 11:25 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -0
 
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Möchte nicht wissen wie hoch der Anteil der Managergehälter an diesen 26,5 Millionen ist....
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15.05.2014 11:36 Uhr von Schmollschwund
 
+6 | -0
 
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Ich fordere einen öffentlichen Fond um die Risiken des Rückbaus in die Hände derer zu legen, die´s verursacht haben.

Bei der Atomindustrie geht das scheinbar, bei uns Bürgern nicht. Die Risiken, die die zu tragen haben, die interessieren niemanden. Sind ja eh nur namenlose Zahlen, was soll´s schmeißen wir hier was hin, da was hin, Hauptsache de Bürger hat nix davon

Ach ja, bei Hartzern tut man alles um auch noch die 5 € unter der Matratze zu finden, aber beim BER wissen die noch nicht mal, wie es um den Baufortschritt steht?!? Naja, naja.

Die wollen von uns, dass wir stolz auf unser Land sind, ich schäm mich in Anbetracht dieser Meldung mal wieder...

[ nachträglich editiert von Schmollschwund ]
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15.05.2014 11:46 Uhr von Hallominator
 
+1 | -0
 
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Ich habe keine Worte dafür, ich möchte nur noch weinen.
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15.05.2014 12:29 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -1
 
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Die Seitherigen Kosten von BER + S21 hätte man in die staatliche Entwicklung von günstigen Akkus für E-Autos stopfen sollen. Dann würden der alte Flughafen und der alte Bahnhof völlig ausreichen.
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15.05.2014 12:46 Uhr von blaupunkt123
 
+2 | -0
 
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Immer wieder schön zu lesen wie gerecht die Welt ist.

Wenn sich eine Privatperson durch einen fehlerhaften Bau in die Schulden reitet, dann gibt es eine Pfändung usw.

Der Staat kompensiert das ganze durch immer mehr Steuergelder.
Schön wenn man dumme Zwangszahler hat.
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15.05.2014 13:06 Uhr von MurrayXVII
 
+1 | -0
 
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Der Kasten ist nicht voller Fehler sondern IST ein Fehler...es wäre günstiger ihn einfach abzureißen und neu anzufangen oder es nach dem Abriss einfach ganz bleiben zu lassen.

Warum werden die verantwortlichen Personen nicht zur Kasse gebeten. Alle denen Geld in den Arsch geschoben wurde um dieses Millionengrab zu "retten" sollte dieses wieder abgenommen werden da sie die Leistung die gefordert war nicht erbracht haben...
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15.05.2014 13:16 Uhr von sooma
 
+0 | -0
 
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Den Dreck endgültig abzureißen, würde wahrscheinlich weniger Kosten verursachen.
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15.05.2014 16:53 Uhr von derNameIstProgramm
 
+3 | -0
 
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Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Jetzt wurde Hoeneß über ein Jahr lang mit den medialen Mistgabeln gejagt, ein Prozess geführt und ganz Deutschland hat die Steuerhinterziehung diskutiert.

Und wofür das alles? Damit ein Politiker kurz mal seinen Namen unter ein Dokument setzt und damit das BER-Theater mit genau einem solchen Betrag einen Monat weiter finanziert. Und als ob das nicht traurig genug wäre, fordert eben dieser Politiker nach seiner Unterschrift, dass er doch bitte bald mal eine "Vorlage von belastbaren Zeit- und Kostenplänen" erhalten sollte.

Steuerhinterziehung ist böse und Hoeneß wird dafür zu Recht bestraft. Aber Dinge wie BER lassen mich daran Zweifeln, ob nicht noch der eine oder andere Politiker einen Platz im Gefängnis verdient hätten.

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