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Regensburg: Chirurg entfernt Frau ohne Einwilligung Muttermal und will Bussi dafür

Das Amtsgericht Regensburg hat einen Chirurgen verurteilt, der ohne Einwilligung seiner Patientin während einer Operation unter Vollnarkose ein Muttermal entfernte.

Der Arzt endeckte bei einer Nabelbruch-Operation das Mal am Dekolleté der Patientin und entfernte es einfach: "Ich dachte, ich krieg noch ein Bussi dafür", so der Arzt.

Die Frau verklagte den Chirurgen wegen vorsätzlicher Körperverletzung und die Richter gaben ihr nun Recht.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Regensburg, Chirurg
Quelle: www.regensburg-digital.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.05.2014 14:37 Uhr von Maverick Zero
 
+31 | -3
 
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Wenn während einer Operation erkannt wird, dass eine zusätzliche Behandlung notwendig wird, die über den im Vorfeld abgesteckten Rahmen hinausgeht ist abzuwägen, wie groß die Dringlichkeit ist. Würde die Person ohne diese zusätzliche Handlung nicht die aktuelle OP überleben, dann ist es wohl legitim, die zusätzlichen Eingriffe direkt vorzunehmen.
Ist ein Aufschub möglich, dann ist eine Einwilligung des Patienten oder seines Vertreters einzuholen.

Ohne medizinische Notwendigkeit und ohne Dringlichkeit zusätzliche Handlungen ohne Wissen und Zustimmung des Patienten durchführen ist jedoch ein no-go.

Eine dringende medizinische Notwendigkeit ist hier sicher nicht gegeben.
Ein Berufsverbot ist hier sicherlich überzogen; eine Strafe muss jedoch sein. Auch als Arzt darf man nicht einfach Gott spielen.
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14.05.2014 14:37 Uhr von Kingstonx
 
+5 | -5
 
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Was für eine Flachpfeife macht einfach etwas, worum es gar nicht ging.
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14.05.2014 15:56 Uhr von telemi
 
+9 | -2
 
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Maverick Zeros Ausführungen kann ich nur stützen. Jeder nicht vereinbarter operativer Eingriff ist eine strafbare Körperverletzungen. Macht der Arzt zb. eine Operatrion an einem Analabzess und findet i.o. heraus, dass da ein bösartiger Blasenkrebs seine Gänge gebildet hat, kann er die Blase etc. entfernen. Aber dann nicht vereinbart ein Muttermal zu entfernen ist Körperverletzung nunmal.
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14.05.2014 17:50 Uhr von perMagna
 
+8 | -8
 
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@ Lapis

Lass mich raten, du bist vorbestraft?
Wie fühlt es sich an, ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft zu sein?
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14.05.2014 18:20 Uhr von Solomon_Kane
 
+4 | -3
 
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Gut gemacht hat die Frau das,das hat der Arzt verdient
so eine Respektlosigkeit ist nicht hinzunehmen
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14.05.2014 19:25 Uhr von HackFleisch
 
+3 | -7
 
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Er rettet sie vor Haut-Krebs und die Alte ist nicht mal dankbar dafür.
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14.05.2014 21:02 Uhr von Humpelstilzchen
 
+1 | -1
 
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Also ein Chirurg entfernt eine Frau, und ohne Einwilligung will Mutter mal ein Bussi dafür?
Was ein Schwachsinn!
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15.05.2014 07:27 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
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Dumm ist der der Dummes tut....so auch dieser Chirurg.
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15.05.2014 08:49 Uhr von Major_Sepp
 
+2 | -2
 
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Hätte das Muttermal optisch nicht gestört, hätte der Arzt es wohl auch kaum entfernt! Seine Absichten waren gut, ich für meinen Teil wäre ihm dankbar gewesen...

Auch wenn das Vorgehen nicht korrekt war, mein Mitleid hat er!
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15.05.2014 10:41 Uhr von WasZumGeier
 
+0 | -0
 
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Gute Absichten? Er wollte einen Bussi dafür! Und wo zum Geier steht irgendwas von Hautkrebs? Hört auf Gerüchte in die Welt zu setzen! Es geht um einen Nabelbruch, und selbst wenn er sie vor Hautkrebs gerettet hätte, gäbe es ihm nicht das Recht etwas an einer Person zu ändern, nur weil sie ihm optisch nicht gefällt, aber ihr wollt natürlich wieder alles verharmlosen. Vielleicht mochte sie das Muttermal sogar?

Später ist es dann auch soweit, dass es in Ordnung ist, wenn er eine Frau vergewaltigt, weil er im Vergleich dazu vielen Frauen das Leben gerettet hat.

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