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Nach Kritik an Jury-Wertung will Madeline Juno nie wieder an ESC teilnehmen

Die Sängerin Madeline Juno war Teil der deutschen Jury beim Eurovision Song Contest und musste sich heftige Kritik gefallen lassen, weil sie Conchita Wurst ziemlich schlecht bewertete (ShortNews berichtete).

Juno ist nun ziemlich enttäuscht und will sich an dem Wettbewerb in keinster Weise mehr beteiligen.

"Ich ertrage es nicht, als menschenverachtend bezeichnet zu werden", so Juno, der unter anderem auch Schwulenfeindlichkeit vorgeworfen wurde.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Kritik, Jury, Eurovision Song Contest, Wertung, Madeline Juno
Quelle: www.focus.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.05.2014 20:42 Uhr von Bildungsminister
 
+7 | -0
 
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Mal davon ab, dass ich Frau Juno nicht einmal kenne, kann ich ihren Standpunkt durchaus verstehen. Ich habe nichts gegen Herrn Wurst, und meinetwegen soll er leben wie er oder sie will. Ich habe auch kein Problem damit wenn er damit beim ESC auftritt. Über manches Statement kann man streiten, aber was solls. Das dann aber vollkommen undifferenziert alles pauschal über einen Kamm geschert wird, zeigt am Ende vor allem eines - Toleranz ist schlicht keine Einbahnstraße!

Wer sie fordert sollte sie erst einmal leben, wozu auch gehört Meinungen anderer zu akzeptieren und seien sie auch nicht mit der eigenen Konform. Die gleiche Toleranz die man für Schwule und Lesben oder Andersartige fordert, sollte man auch "normalen" Menschen zukommen lassen, egal wie man das nun definiert. Vor allem sollte man auch mal versuchen über den Tellerrand aus Ressentiments zu blicken und zumindest Beweggründe zu verstehen, bevor man das Messer wetzt.

Nebenbei - Der ESC, heute und früher, war schon immer politisch. Auf ganz viele unterschiedliche Arten und Weisen. Man erinnere sich nur mal an "Ein bisschen Frieden" - Gibt wohl kaum ein kraftvolleres politisches Statement.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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14.05.2014 04:05 Uhr von Jake_Sully
 
+5 | -0
 
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Der Eurovision-Song-Contest wird immer geschmackloser und hat eh´ nix mehr mit Kultur zu tun. Das Ding ist heute eine ähnlich schrille Politik-Bühne wie die Bild-Zeitung.
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14.05.2014 09:58 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+4 | -0
 
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Irgendeine bärtige Transe trällert einen belanglosen Quatsch auf der Bühne und ganz Europa gerät in kollektive Verzückung. Während die Abgesandten des Evil Empire (Russland) ausgebuht werden, gilt der leiseste Hauch an Kritik, konstruktiv oder sonstwie, natürlich sofort und automatisch als homophob, menschenverachtent und überhaupt! Man fragt sich wirklich so langsam, wer hier eigentlich die wahren "Faschos" sind...
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16.05.2014 18:14 Uhr von Waterboy7000
 
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Im Umkehrschluss heißt das also für die Zukunft das die künstlerische Leistung nicht mehr zählen darf?

Also alle Transen, Schwarze, Homosexuelle direkt bewerben, ihr müsst nicht singen können, reicht einfach nur randgruppenmässig genug zu sein.

Der Rest kann ja versuchen sich den Schniedel oder die Titten an den Kopf operieren zu lassen, möglicherweise könnt ihr damit den Nachteil nicht schwul, schwarz oder Transe zu sein gerade so ausgleichen.

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