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EU-Energiekommissar Oettinger sieht Vorteile im staatlichen "Atom-Fond"

EU-Energiekommissar Günther Oettinger hält eine staatliche Übernahme des Atomgeschäftes der Energieriesen für möglich. Oettinger sieht darin sogar Vorteile. "So könnten Klagen vermieden werden", sagte er in der "Münchner Runde extra".

Eon, RWE und EnBW wollen ihr gesamtes deutsches Atomgeschäft an den Bund übertragen. Oettinger hält das für vertretbar, wenn die Energiekonzerne auf ihre Klagen verzichten. Seiner Ansicht nach bergen die Klagen ein erhebliches Risiko für Deutschland.

Oettinger übt auch Kritik an den erneuerbaren Energien und die Art der Förderung dieser. Seiner Ansicht nach ist die Herstellung von "erneuerbaren Strom" nicht kosteneffizient genug.


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WebReporter: ewin12000
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Atom, Oettinger, Fond
Quelle: www.br.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.05.2014 10:04 Uhr von AlterVerwalter
 
+16 | -1
 
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Oettinger ist eine Marionette der Energiekonzerne und gehört wegen Hochverrat vor ein Gericht.

Stattdessen wirbt er lustig fürs Fracking und alle anderen Dinge, mit denen die Energielobby liebäugelt. Absägen, sofort!
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13.05.2014 10:19 Uhr von Bud_Bundyy
 
+8 | -5
 
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Naja wenn er das so sagt, dann ist wohl das Gegenteil die richtige Entscheidung!

Wichtig ist das die Konzerne für ihre Altlasten zahlen. Ich befürchte das sich dem einige mittels Abspaltungen entziehen wollen.
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13.05.2014 10:32 Uhr von Fabrizio
 
+8 | -3
 
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Sollen wir wetten?
Am Ende läuft es darauf hinaus, das wir Steuerzahler wie bei der Bankensanierung die Rettung der Energiekonzerne übernehmen dürfen. Nachdem wir früher schon die Kosten für Transport und Lagerung von Atommüll übernommen haben, kommt es auf ein paar Milliarden mehr für Ötti auch nicht mehr an.

Gleichzeitig knallen in der Vorstandsetage die Champagnerkorken.
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13.05.2014 11:09 Uhr von usambara
 
+8 | -2
 
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EU-EnergieLobbykommissar:
"Seiner Ansicht nach ist die Herstellung von "erneuerbaren Strom" nicht kosteneffizient genug."

Jetzt dürfte es eigentlich auch dem letzten klar sein, das Atomstrom kein Billigstrom ist, sondern ganze Generationen für die Folgen noch zahlen werden.

Der Steuerzahler hat Atomstrom bisher mit 300 Mrd € subventioniert, die Erneuerbaren mit 50 Mrd
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13.05.2014 11:34 Uhr von derSchmu2.0
 
+4 | -1
 
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Klagen...uiuiui...das wäre ja schlimm...also, das was an den Klagen rumkäme wäre nur ein Bruchteil von dem, was wir fürs staatliche endlagern bezahlen dürften...aber ok, in der Überschrift steht auch, dass Oettinger das gesagt hat....
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13.05.2014 12:05 Uhr von Gizmo1982
 
+5 | -1
 
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Typische Lobbyhure! Solche Typen würden für Geld auch ihre Oma verkaufen. Dreckspack!!!
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13.05.2014 17:24 Uhr von ewin12000
 
+0 | -0
 
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Leider werden die Stromkonzerne genau damit durchkommen, weil wir deutschen "fast" freiwillig genau dafür bezahlen wollen (wir schreien ja förmlich nach dem billigen Atomstrom) und zur Not verpflichtet der EU-Energiekomisar die Bundesregierung per irgendwelchen EU-Verfahren und EU-Urteilen dazu..

[ nachträglich editiert von ewin12000 ]

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