12.05.14 18:41 Uhr
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Studie: Kniegelenksspiegelung bei Arthrose-Patienten nutzlos

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ist zu einem erstaunlichen Ergebnis in Sachen Arthrose-Patienten gekommen.

Ärzte behandeln diese Patienten meist mit Kniegelenksspiegelungen, bei der eine Kochsalzlösung in das Kniegelenk gespritzt wird. Laut Ansicht der Studienschreiber ist dies jedoch vollkommen nutzlos.

Es konnte keinerlei belegter Nutzen für diese Form der Therapie gefunden werden. Es wurden über tausend Patienten untersucht, jedoch nur eine Placebo-Wirkung festgestellt.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Behandlung, Knie, Nutzen, Arthrose
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2014 19:53 Uhr von Shortster
 
+2 | -0
 
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Na immerhin... ne Placebo-Wirkung ist immer noch besser, als wenn das überhaupt nichts bewirken würde ;-)

Wobei, Quelle mal richtig lesen. Es geht im Originalartikel darum, dass die "richtige" Operation (also Spritzen, Gewebe abtragen, etc.) eben kein besseres Ergebnis erreicht, als wenn man dem Patienten die Operation nur vorgegaukelt hat (d.h. eine Placebo-Operation durchgeführt hat...) Wobei der "Witz" an der gesamten Sache ist, dass die Placebo-Operation insgesamt zu weniger Komplikationen führt (weil ja nichts gemacht wurde ^^)...

[ nachträglich editiert von Shortster ]
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12.05.2014 20:18 Uhr von Borgir
 
+3 | -0
 
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Die Kochsalzlösung dient nicht der Behandlung. So ein Unsinn. Steht so auch nicht in der Quelle.
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18.05.2014 01:35 Uhr von Karlchenfan
 
+1 | -0
 
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Stimmt,Lösung dient nur zur Dehnung des Gelenks und des Gewebes drum herum,damit man besser sehen kann,wo genau der/die Problemzone(n) liegen.Dann wird gespiegelt und anschließend entschieden, ob über die schon gesetzte Tülle mit Mikroopwerkzeugen etwas machbar ist,oder ob man das Knie doch aufmachen muss.Ich hatte das Pech des Falles zwei.
Als Tip,so lange es irgendwie geht,laßt keinen im Gelenk rumwerkeln,jede Op macht das Kniegelenk nicht stabiler und ein erneuter Eingriff kann in späteren Jahren durchaus notwendig werden. Wenn man Glück hat,schleift sich das im Laufe der Zeit so ein,das man einigermaßen damit leben kann,Sport ist allerdings dann so richtig nicht mehr drin. Überlastungen führen zu Reizungen und die tun weh.Etwas anderes ist es beim Bändersystem.Wenn die Bänder durch sind,hilft es alles nichts mehr.Dann ist meist ´ne OP fällig.

Wohingegen Meniskusgeschichten sind meist per Athroskopie schnell und ohne große Schneidereien erledigt.
Sollte es aber eine Knorpelgeschichte sein,solange ihr einigermaßen gehen könnt,überlegt euch das gut.Eine Knorpelglättung geht ja noch,aber wenn sich die Knorpelmasse in Wohlgefallen zerlegt hat und Teile davon frei im Gelenk rumwandern,wie es bei mir war,wird es echt häßlich.

[ nachträglich editiert von Karlchenfan ]

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