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Türkei zu hoher Strafzahlung an Zypern verurteilt

Seitdem die Türkei 1974 den nördlichen Teil von Zypern besetzt hat, sind immer noch 1.500 griechische Zyprioten verschwunden. Unter anderem wurde die Türkei deshalb vom Europäischen Gerichtshof zu Strafzahlungen von 90 Millionen Euro verurteilt.

Davon bekommen die Angehörigen der verschollenen Zyprioten 30 Millionen und die restlichen 60 werden unten den Zyprioten aufgeteilt, die unter Diskriminierungen zu leiden haben.

Auch wenn das Urteil rechtskräftig ist, lehnt die Türkei es ab und gibt an, dass das Urteil für sie nicht bindend ist. Außenminister Ahmet Davutoglu bemängelt zudem den Zeitpunkt des Urteils, da gerade Gespräche zur Wiedervereinigung statt finden.


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WebReporter: Zuckerstange
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Türkei, Urteil, Zypern, Strafzahlung
Quelle: www.focus.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2014 17:12 Uhr von Jolly.Roger
 
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Haha, der ist echt gut....
"Ne, jetzt passts grad gar nicht mit Wiedergutmachung und so...letztes Jahr kein Thema, aber jetzt is echt blöd..."

Jaja, die eigene Schuld wollen sie natürlich gar nicht hören. Und dass kein Gericht außer das von Erdogan eingesetzte für die Türkei gültig ist, ist eh klar...
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12.05.2014 19:39 Uhr von ElChefo
 
+5 | -2
 
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Wunderliche Geschichte. Vor allem, das da überhaupt noch Redebedarf herrscht.

Die Türkei hält völkerrechtswidrig einen EU-Staat militärisch besetzt. Eigentlich gibt es da auch keinen "richtigen" oder "falschen" Zeitpunkt. Es gibt nur den Abzug und die Einsicht, das man dort im Unrecht ist. Nicht, das sowas zu erwarten wäre.
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12.05.2014 20:36 Uhr von Maestro
 
+8 | -3
 
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das europäische gerichtshof sollte lieber dafür sorgen das Türkei das besetzte Land wieder zurückgibt.
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12.05.2014 20:50 Uhr von Karlchenfan
 
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Wenn die armen,mißverstandenen Türken 90 Mios.€ und nicht Lira aus der Tasche ziehen müssen müssen,dann können die Zypern sowieso nicht mehr halten,Erdolf und Co werden bestimmt nicht aus ihren Privatunterschlagungsschatullen die weitere Besetzung finanzieren.Das man überhaupt mit denen redet und handelt,wo die ihren Arsch militärisch in EU Gebiet gepflanzt haben,das versteh ich sowieso nicht.
Ist doch ganz einfach,ey,Ali,bevor du da nicht weg,du nix sehen Euro von EU.Das verstehen die auch in Ankara.Hätte schon lange erledigt sein können.
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13.05.2014 00:01 Uhr von projection
 
+3 | -1
 
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Aus dem "Nein" zur Entschädigungszahlung gibt die türkische Regierung ganz klar zu verstehen, was sie unter "Wiedervereinigung" meint, nämlich "Einverleibung" des Rests von Zypern.
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14.05.2014 14:06 Uhr von El-Diablo
 
+1 | -0
 
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Auwei einige SNler schreiben ihre Kommentare so, dass sie denken der Außenminister der türkei liest hier auf SN mit ^^

@ Quay

Da liegst du gar nicht mal so verkehrt, nicht wegen dem letzten Krieg sondern, wegen der Zahlung, Deutschland und das Osmanische Reich waren damals verbündete, es gibt auch Fotobeweise und Historische Dokumentationen für die Zusammenarbeit....

Es ist eine shclimme Sache damals mit den Armeniern, aber warum wird nicht erwähnt, das die Armenier damals mit den Russen zusammen auf türkischer Seite vorher auch ganze Dörfer etc. abgeschlachtet haben ?

Warum wird bei den armen Zypern nicht erwähnt, das die Zyprioten damals auch auf die türkische Bevölkerung losgegangen sind auch Massaker verübt haben?

Beide Seiten haben Dreck am Stecken!

Diese Einseite Berichterstattung und Rechtsprechung finde ich im Westen besorgniserregend, siehe z.B. aktuell Ukraine, ihr habt da nicht einen Hauch Vorstellung worum es da geht und um wessen Interessen.

Der Dirk Müller hat es ins einem Buch: showdown der kampf um europa und unser geld" vorhergesagt.

[ nachträglich editiert von El-Diablo ]

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