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Südkoreanisches Verteidigungsministerium: "Nordkorea muss bald verschwinden"

Südkorea hat sich nun mit scharfen Tönen an seinen Erzfeind und Nachbarn Nordkorea gewandt.

Das Land existiere nur für das Wohlergehen des Diktators Kim Jong Un und habe damit keine Existenzberechtigung, so der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Kim Min Seok.

Das klare Fazit aus Seoul lautete: "Nordkorea muss bald verschwinden".


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Nordkorea, Südkorea, Verschwinden, Verteidigungsministerium, Kim Min Seok
Quelle: www.t-online.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2014 13:39 Uhr von der_robert
 
+18 | -4
 
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Da bin ich ja mal gespannt wie die das machen (wollen) :-)
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12.05.2014 13:44 Uhr von dunnoanick
 
+14 | -1
 
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Ohne die Amis und zumindest die stilschweigende Unterstützung der Chinesen passiert da gar nichts.
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12.05.2014 13:50 Uhr von ThomasHambrecht
 
+12 | -1
 
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Gar nicht so einfach.
Die Bevölkerung ist vollkommen uninformiert und glaubt wahrscheinlich, dass die USA kleiner und schwächer als Nordkorea ist. Wo sollen sich die Leute auch informieren?
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12.05.2014 17:27 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+2 | -1
 
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"Nordkorea müsse bald verschwinden, hat jetzt das südkoreanische Verteidigungsministerium erklärt." (Quelle)
Ist das denn mit dem südkoreanischen Wiedereinigungsministerium abgesprochen worden? Die haben nämlich andere Pläne.


"Die Reaktion aus Pjöngjang war eine Salve von Beleidigungen." (Quelle)
Camp 14.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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12.05.2014 21:07 Uhr von Karlchenfan
 
+4 | -1
 
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Kann mich mal einer aufklären,wofür das Minus für BastB war?
Kam das von Peng Ei Weg persönlich oder hat da nur jemand nicht verstanden,was er geschrieben hat?
Das die Nordkoreaner,die nicht zu den elitären 500 gehören ein ganz beschissenes Leben haben,kann nun wirklich keiner abstreiten,je eher dort menschliche Verfahren Einzug halten,um so besser für die Bevölkerung.Mal sehen,ob der Süden das dann eleganter und effektiver mit seiner Wirtsschaftkraft hinbekommt,als seinerzeit wir mit der Ex-DDR.
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12.05.2014 21:52 Uhr von Bud_Bundyy
 
+2 | -3
 
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Die Argumentation ist Stichhaltig.
Ich hoffe auf das Volk, von außen ist das schwierig und trifft zu oft die falschen.
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12.05.2014 22:04 Uhr von Bud_Bundyy
 
+4 | -3
 
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@Karlchenfan

"Kann mich mal einer aufklären,wofür das Minus für BastB war?"

Weil manche gar nichts raffen!
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13.05.2014 11:49 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+1 | -0
 
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"Und wenn die sagen erschiess den, machen die das." (tsunami13)
Bin ich skeptisch, daß so etwas geschieht. Das System ist auf Familie und religiöser Hochstellung familiärer Zusammenhänge aufgebaut. In Nordkorea gibt es ja auch Sippenhaft, so daß die Mitglieder von Familien in gegenseitige Abhängigkeit in Nordkorea gebracht werden. Familien sind schicksalhaft, so daß Sippenhaft in Nordkorea jeden treffen kann.
Das Gegenstück zur Sippenhaft ist die Erbdiktatur. Die Weinanfälle der Bevölkerung beim Tod des alten Diktators sind Unterwürfigkeitsgesten seitens der Bevölkerung gegenüber dem Regime. Gleichzeitig dienen diese demütigen Gesten als Indikator für die Stabilität des Systems.
Die "Handvoll treue" leben vom System und können selbst ausgewechselt werden, wie die Erschießung des Onkels des Diktators gezeigt hat, was wiederum die ganze Familie der einzelnen "Handvoll treue" dadurch bedrohen kann. Diese Bedrohung der einzelnen Familiensysteme der "Handvoll treuen" erzeugt nach Bernd Hellinger (Familienaufstellung) ungeheuren Druck auf die einzelnen "Handvoll treuen".
Diese Wechselwirkung macht das System stabil.
Nach außen hin hält die Hochrüstung das System stabil.
Will man das Regime destabilisieren, müßte man Hightech-Waffen einsetzen können, was wiederum China aus strategischen Gründen verhindern würde.
Da das nordkoreanische Regime eigensinnig ist, würde wohl nur massiver Druck aus China zu einem Regimewechsel führen, wobei Südkorea allerdings keine Vereinigung nach deutschem Muster will.
Die Rücksichtslosigkeit Nordkoreas gegenüber der eigenen Bevölkerung ist auch eine Demonstration nach außen: Seht her, wie wir mit der eigenen Bevölkerung umgehen: Ihr müßt schon einen sehr hohen Preis bezahlen, wenn Ihr einen Regimewechsel erzwingen wollt.
Die Beleidigungen Nordkoreas haben etwas Nationalistisches, was noch Folgen aufgrund der Kolonialzeit unter Japan sind. Der eigenen Bevölkerung wird gezeigt: "Seht her, wir beleidigen das Ausland und das Ausland kann nichts machen: So stark sind wir."
Der innenpolitische Rummel Nordkoreas um die Atombombe dient ebenfalls der Stabilität des Regimes, dessen Inhaber quasi mit dem Potential der Atombombe gleichzusetzen ist.
Fazit: Die "Handvoll Treue" müßten schon sehr konspirativ vorgehen, um den Diktator zu beseitigen. Das ist sehr unwahrscheinlich, da eine solche Verschwörung eine gemeinsame Bewußtseinslage über eine alternative Perspektive für die "Handvoll Treuen" voraussetzen würde. Diese etwaige gemeinsame Bewußtseinslage wäre beim Sturz des Diktators ein Bruch mit dem politisch motivierten Familiensystem ohne einen vergleichbaren Stabilitätsfaktor für deren eigenen Machterhalt zu bieten.
Mit Deutschland ist das alles nicht vergleichbar, weil die politische und geographische Lage ganz anders war.
Es gibt noch einen Unterschied zu Deutschland: Die kontinuierliche Verjüngung des Amtsinhabers an der Staatsspitze. In Deutschland bliebt die Staatsspitze der DDR - ähnlich wie die der UdSSR - politisch auf den Stand von 1970 stehen und verweigerte sich neuen Perspektiven. Als dann die Truppen der UdSSR nicht mehr zur Verfügung standen, brach das System in sich dann zusammen. In Nordkorea gab und gibt es keine Besatzung. Das System ist stabil aus sich selbst heraus. Das System ist autark, der Austausch mit dem Ausland ist auf ein Minimum reduziert. Es gibt nicht einmal so etwas wie die Leipziger Messe. Wie sollen sich dann alternative Bewußtseinslagen zur herrschenden entwickeln können? Und das auch noch in einem Land, daß topfit in der Verpassung von Hirnwäschen ist?

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