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ESC 2014: Ohne Jury hätte das Ergebnis wohl anders ausgesehen

Am vergangenen Samstag gewann Dragqueen Conchita Wurst mit ihrem Song "Rise Like a Phoenix" den Eurovision Song Contest 2014 (ShortNews berichtete).

Wie sich jetzt herausstellte, wäre das Urteil ohne die Fachjury wohl völlig anders ausgefallen. Denn betrachtet man nur das Zuschauervotum landete Conchita immer mindestens in den Top 5 und hätte somit noch deutlicher gewonnen.

Sogar in Weißrussland, wo es vor ihrem Zutritt große Proteste gab, landete sie auf Platz vier bei den Zuschauern, für die Jury landete sie auf dem 23. Platz, sodass es insgesamt keine Punkte für Conchita aus diesem Land gab.


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WebReporter: VoodooKit
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Ergebnis, Jury, Eurovision Song Contest, ESC, Conchita Wurst
Quelle: www.gmx.net

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2014 13:46 Uhr von Leimy
 
+51 | -1
 
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Ich fasse mal zusammen:

Ohne Jury - Conchita Wurst hätte gewonnen
Mit Jury - Conchita Wurst hat gewonnen

Überschrift bei Shortnews: Das Ergebnis hätte anders ausgesehen.

Muss ich das verstehen? Außerdem ist es doch der Sinn einer weiteren Bemessensskala das Ergebnis einer anderen Skala zu beeinflussen. Was ist daran eine News wert?
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12.05.2014 14:00 Uhr von learchos
 
+11 | -2
 
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Ich habs jetzt 3x gelesen und verstehe immer noch nicht was wirklich gemeint ist. Welche Jury, welche Länder ausser Weißrussland. So wie ich das bis jetzt verstanden habe, hätte die Wurst gewonnen, sowohl mit und ohne Jury.
Wieso wird jetzt darüber eine "News" verfasst, die eigentlich keine News ist sondern eine mögliche Feststellung?
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12.05.2014 14:19 Uhr von Jean_Luc_Picard
 
+11 | -5
 
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So lange das "schwule Würsti" so singt, geht der Sieg doch völlig in Ordnung.

Der Abstand wäre ohne Jury halt noch ein wenig grösser gewesen, na und?!

Bisher kannte ich das Wurst nur als dümmliche Tunte mit Möchtegern-Star-Allüren, hier hat es etwas geleistet und dafür RESPEKT!
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12.05.2014 15:33 Uhr von Nordwin
 
+5 | -14
 
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@The_Insaint

Und trotzdem hat Conchita den ESC gewonnen.... Neidisch?

@Jean_Luc_Picard
Dachte auch lange bei der Dame, es würde sich um einen dieser C-Promis handeln, welche nichts drauf haben ausser Provokation... Aber das Lied war wirklich nicht schlecht, vor allem wenn man es mit den meisten anderen Beiträgen des ESC vergleicht.

@highnrich1337
Sie wäre wohl angemessen. "Es" sollte nicht auf Menschen bezogen sein...
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12.05.2014 16:47 Uhr von Yukan
 
+5 | -0
 
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Na gut, da ihr es anscheinend nicht versteht:

Mit Jury, hat Conchita gewonnen.
Hätte man die Zuschauer allerdings komplett alleine entscheiden lassen (ohne Jury), hätte er noch deutlicher (mit mehr punkten Vorsprung) gewonnen.

Denn, wie im Beispiel, hat Weißrussland an ihn garkeine punkte gegeben, da die Jury so entschied. Laut zuschauer aus Weißrussland, hätte er allerdings sehr wohl welche bekommen.

Es macht schon nen unterschied, ob man knapp gewinnt, oder mit deutlichem Vorsprung.

Auch ist es gut zu wissen, dass die Jury eines Landes, nicht unbedingt die Meinung des Landes vertritt.

So wie in der Politik :D

[ nachträglich editiert von Yukan ]
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12.05.2014 18:52 Uhr von fox.news
 
+4 | -2
 
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@highnrich1337
solche troll postings nerven.
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12.05.2014 19:05 Uhr von SteveM45
 
+3 | -3
 
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Sido in der Jury`? Ich dachte das sind Profis. Rappen ist eben kein Singen und hat ja nur 10 Worte. Das kann jedes Kind. Und das gibts ja auch schon.
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13.05.2014 00:31 Uhr von Frank_E_Meyer
 
+3 | -0
 
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Die nächsten Jahre werden wir wohl noch öfter mit Quoten Transen rechnen müssen weil es doch so hip ist Tolerant zu sein.
Mal schauen wann Eunuchen wieder IN werden.
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13.05.2014 11:24 Uhr von damitschi
 
+0 | -0
 
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Tja Leutz, weswegen hat wohl unsere "LENA" damals gewonnen, zu Zeiten der immer noch andauernden Finanzkrise???
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13.05.2014 12:46 Uhr von Nordwin
 
+0 | -0
 
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@The_Insaint

Es scheint mir, dass ich einen Nerv getroffen habe....

und Conchita ist eine weibliche Figur, der Typ dahinter ist ein Mann (wie wohl auch unschwer zu erkennen ist).

Und bei deinem Beitrag (fairerweise auch bei denen, vieler anderer) denke ich mir nur, dass Conchita durchaus ihren Platz in der Öffentlichkeit braucht, wenn auch nur um bestimmte Leute zur Weißglut zu treiben.
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13.05.2014 14:38 Uhr von dynax62
 
+0 | -0
 
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hm ich hätte gerne Wurst mit Brot und Senf
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13.05.2014 19:39 Uhr von Nordwin
 
+0 | -0
 
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@The_Insaint

Wenn sich Jemand an Jemandem, der sein Leben leben will wie er will ohne jemand Anderem Schaden zuzufügen, so sehr stört, dass dieser Jemand mit Worten wie "Schwuchtel" Schande für die Öffentlichkeit (ich paraphrasiere hier einfach einmal: "Dass man sowas überhaupt in die Öffentlichkeit lässt") und dergleichen herumwirft.

.... ja dann muss ich sagen, dass diese Person durchaus den Zustand der Weißglut verdient hat. Genauso wie jede Person welche sich noch irgendwo in einer mittelalterlich gearteten Welt von religiöser Moral und Toleranz befindet.

Es ist übrigens auch eine Leistung, dass eine Person der Öffentlichkeit (i.e.: Celebrity, egal ob A-, C- oder Z-Rang) aufgrund der Tatsache, dass zu ihrem Auftritt auch ihre Homosexualität und ihr (bewusst) provokantes Aussehen gehört als intollerant bezeichnet wird.

Deine Gemeinschaft würde wohl den Ausschluss bestimmter Gruppen involvieren, also Gegenfrage: Hast du das schon mal in deinem Freundesk(r)eis so vermittelt?
Bestimmte Leute haben aufgrund ihres Auftretens/ihrer Sexualität, unabhängig davon ob sie jemandem Schaden zufügen oder nicht, keinen Platz in der Gemeinschaft?

Muss man dich ernst nehmen?
(Schreibt man jetzt mit 2 s)
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14.05.2014 10:49 Uhr von Nordwin
 
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Wurst war nicht die einzige, welche irgendwelche Werte instrumentalisiert hat, wenn auch diejenige, welche die "modernsten" Werte instrumentalisiert hat. Soweit gebe ich dir Recht. Jedoch waren die meisten Gesang-technischen Leistungen dieses Jahr unterirdisch, einige wenige oberhalb vom Meeresniveau und ganz wenige akzeptabel bis gut. Zu den letzteren zähle ich auch die Wurst (zum Teil aus Mangel an Konkurrenz, zum anderen weil sie je nach Geschmackslage gut singen kann).

Wenn du auch andere Prominente (jeglicher Sexualität, Ethnie, etc.) als störend empfindest, da diese ihr Leben mit allen (das gebe ich gerne zu) nervigen Eigenschaften in der Öffentlichkeit breittreten, dann gilt folgendes:

a) gehört zu vielen Prominenten dazu, besonders dann, wenn diese schrille Persönlichkeiten haben. bzw. damit bewusst auffallen wollen - damit muss man nunmal leben, oder Fernseher nicht einschalten
b) Entschuldige ich mich für den Vorwurf der Intolleranz, denn diese Geisteshaltung kann ich zumindest nachvollziehen und teilweise Verstehen, auch wenn ich sie nicht unbedingt teile

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