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Großbritannien: Mönche verspeisten im Mittelalter Lerchen

Archäologen haben in Großbritannien Klöster untersucht und anhand von Essensresten verblüffendes über die Gewohnheiten der Mönche im Mittelalter herausgefunden.

Die Mönche haben scheinbar Lerchen verspeist und auch sonst aß man recht viel Fleisch, obwohl die Mahlzeiten hauptsächlich vegetarisch sein sollten.

"Sie weisen darauf hin, dass Fleisch immer bedeutender wurde, und zwar sowohl von Rindern, Schafen und Schweinen als auch von Hirschen, Kaninchen und Hasen", so die Forscher.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Großbritannien, Forscher, Mittelalter, Mönch, Speiseplan
Quelle: www.spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2014 12:38 Uhr von AlterVerwalter
 
+8 | -1
 
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Nichts neues. Christfunktionäre haben schon immer Wasser gepredigt und Wein gesoffen, während die Pfaffen gefressen und gehurt haben.
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12.05.2014 12:41 Uhr von Sirigis
 
+1 | -0
 
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Es gab in Salzburg in früheren Jahrhunderten Erzbischöfe, die neben Gemüse und Fisch auch Fischottern während der Fastenzeit verspeisten, wie die Viecherl allerdings schmeckten, ist wohl nicht überliefert.
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12.05.2014 12:52 Uhr von brycer
 
+5 | -1
 
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@Sirigis:
Das Fleisch der Fischotter soll sogar recht gut sein.
Warum haben die damals Fischotter gegessen?
Erstens gab es damals noch viel mehr davon und zweitens konnte man sie, da sie ja großteils im und am Wasser leben, gut als ´Fisch´ deklarieren.
Biologisch zwar totaler Unsinn, aber was kümmerte die Kirche eine weltliche Naturkunde? ;-P
Wer an die unbefleckte Empfängnis glaubt, dem kann man ja noch ganz andere Bären aufbinden. ;-D
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12.05.2014 13:03 Uhr von hennerjung
 
+8 | -2
 
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Lerchenzungen wurden auch schon um das Jahr 0 verspeist. Nix neues also.

Zitat: "•"Lerchenzungen, Zaunköniglebern, Buchfinkenhirne, gefüllte Jaguarohrläppchen, Wolfzitzen-Chips. Greifen Sie zu solange sie noch heiß sind! Hier gibt es die feinen gesalzenen Lerchenzungen, Zaunköniglebern...
...Otternnasen! Ozelothmilch! Dachsmilch"

[ nachträglich editiert von hennerjung ]
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12.05.2014 13:38 Uhr von tom_bola
 
+2 | -0
 
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´Singvögel wurden seit dem Mittelalter in Europa gegessen, auch in Deutschland. Lerchen galten als Delikatesse und die Region Leipzig war jahrhundertelang ein Hauptfanggebiet. Rezepte für Leipziger Lerchen fanden sich im 18. und 19. Jahrhundert in jedem bekannten Kochbuch. Die Vögel wurden in Haushalten und Gasthäusern gebraten, mit einem Faden dressiert und mit Kräutern und Eiern gebacken oder als Pastete zubereitet und auch ins Ausland verschickt. Allein im Jahr 1720 wurden an den Leipziger Stadttoren über 400.000 Lerchen verkauft. Während der Leipziger Messe wurden sie alljährlich in hohen Stückzahlen von den ortsansässigen Bäckern zubereitet.[2]

Im 19. Jahrhundert nahm die Tierschutz-Bewegung an Bedeutung und Einfluss zu und der Verzehr von Singvögeln wurde zunehmend kritisiert. Tierschutzvereine forderten, Singvögel generell von der Liste der jagdbaren Tiere zu streichen. Schließlich verbot der sächsische König Albert I. 1876 offiziell die Lerchenjagd.[3]´

Quelle: http://de.wikipedia.org/...(Geb%C3%A4ck)
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12.05.2014 14:39 Uhr von quade34
 
+1 | -0
 
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Die Hühner waren wohl zu mager.
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12.05.2014 15:46 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -1
 
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Das ganze ist mal wieder überdreht dargestellt.
Nirgendwo steht, wie oft die hohen Herren (auch am Hofe) diese Speisen zu sich nahmen - nämlich nach vielen Aufzeichnungen eher selten.

Vor Monaten stand in der Zeitung, dass Schauspieler x (ich sag den Namen nicht) morgens immer Kuchen frühstückt, weil das zufällig ein Reporter im Hotel beobachtet hat. In Wirklichkeit geschah das nur ein einziges mal. Aber die Reporter müssen ja was schreiben.
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13.05.2014 08:02 Uhr von AlterVerwalter
 
+0 | -1
 
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@ThomasHambrecht
> [...] nämlich nach vielen Aufzeichnungen eher selten.

Und dreimal darfst du Raten, wer zu dieser Zeit überhaupt in der Lage war, Aufzeichnungen anzufertigen.
Kleiner Tipp:

Das Lesen und Schreiben war zu dieser Zeit allein
dem Klerus vorbehalten.

Oder glaubst du auch, jeder hielt die Erde für eine Scheibe, weil alle Aufzeichnungen das andeuteten?
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13.05.2014 09:38 Uhr von gugge01
 
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Lerchen …. Eine ziemlich Holzige Angelegenheit , aber viel Vitamin C und Ballaststoffe ;DDD
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13.05.2014 13:54 Uhr von brycer
 
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@gugge01:

Die LÄrche ist ein NadelbAum (man beachte das ´A´) - die LErche ist ein VogEl (man beachte das ´E´)

Also wird die Lerche, im Gegensatz zur Lärche, keine sehr holzige Angelegenheit. ;-)
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15.05.2014 16:20 Uhr von gugge01
 
+0 | -0
 
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Nun ja wen man die Lerchen auf einen Lärchen Spies steckt und über Holzkohle grillt dann schließt sich der Kreis ………….
irgend wie
…….
;D

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