12.05.14 12:06 Uhr
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Arbeit in Deutschland wird immer teurer

Eine Arbeitsstunde kostet in Deutschland 31,70 Euro, was etwa 34 Prozent über dem EU-Durchschnitt liegt.

Zum Vergleich: In Schweden lag eine Arbeitsstunde bei 43 Euro, während man in Bulgarien auf 3,70 Euro kommt.

Seit 2011 steigen die Arbeitslöhne immer stärker, als dies im EU-Durchschnitt der Fall ist. Die deutschen Lohnnebenkosten sind im EU-Vergleich lediglich die 16. höchsten.


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WebReporter: XFlorian
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Arbeit, Durchschnitt, Lohnentwicklung
Quelle: www.handelsblatt.com

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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2014 12:13 Uhr von Bud_Bundyy
 
+7 | -23
 
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12.05.2014 12:33 Uhr von jens3001
 
+45 | -1
 
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Da fehlt der Vergleich zu Lebenshaltungskosten.
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12.05.2014 12:35 Uhr von Schmollschwund
 
+37 | -4
 
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Der Witz des Jahrhunderts. Deutsche Arbeitnehmer haben dank Agenda 2010 80 Milliarden weniger erhalten, als sie eigentlich gehabt hätten.

Aber: Kommt halt immer drauf an, welche Berufsgruppen man zur Berechnung ran zieht. Ob Teilzeit, Minijob etc auch dazu gezählt werden? ;)
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12.05.2014 12:56 Uhr von sv3nni
 
+14 | -3
 
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Also wenn man die grafik hier ansieht wirds aber auch hoechste zeit fuer eine erhoehung
http://www.boeckler.de/...
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12.05.2014 13:21 Uhr von advicer
 
+0 | -1
 
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................

[ nachträglich editiert von advicer ]
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12.05.2014 13:21 Uhr von advicer
 
+9 | -2
 
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Wenn ich die genannten 27% Lohnnebenkosten abziehe verdient ein Arbeitnehmer in Deutschland also an die 4200€ Brutto?

Ganz klar, dass man das irgendwie drücken muss, am besten mit einem niedrigeren Mindestlohn. Weil wie das mit einem "Durchschnitt" so ist sind auch 1200€ viel zu viel. Und diejenigen die den Durchschnitt in diese irwitzigen Höhen treiben, kriegen dafür noch einen Bonus.
Bin mal echt gespannt wie lange wir uns das noch gefallen lassen.
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12.05.2014 13:27 Uhr von Bastelpeter
 
+8 | -2
 
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Wird Zeit, mal wieder die Einkommen der Wenigverdiener zu kürzen.
//Ironie off
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12.05.2014 13:31 Uhr von sooma
 
+7 | -3
 
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@monsumkatze:

Schon mal was von Lohnnebenkosten und Gemeinkosten gehört?
http://www.reez-design.de/...
Das muss Dein Chef nämlich auch noch alles bezahlen, nicht nur Deinen Bruttolohn.
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12.05.2014 13:34 Uhr von ThomasHambrecht
 
+12 | -8
 
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Die Lohnnebenkosten sind in Deutschland verdammt hoch.
Damit ein Single 1500.- netto verdienen kann, kostet dies den Arbeitgeber mehr als das Doppelte, also etwa 3600.-.

Würde im Bruttolohn der Arbeitgeberanteil angezeigt werden - und nicht wie immer verschleiert - so würden die Leute vor Verzweiflung heulen.
Der Arbeitgeber zahlt den Arbeitgeberanteil an Krankenkasse und Rente und letztendlich auch die Steuern. Urlaub will auch eingerechnet sein.
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12.05.2014 13:40 Uhr von gerndrin
 
+10 | -3
 
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Und morgen nehmen wir durch,
warum Deutschland das reichste Land der Welt ist,
warum die Arbeitslosen immer weniger werden,
warum die Renten immer höher steigen,
warum wir die beste Regierung aller Zeiten haben...
(Sollte jemand Ironie finden, darf er sie behalten)
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12.05.2014 13:41 Uhr von ThomasHambrecht
 
+16 | -8
 
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@monsumkatze

Wenn Dein Chef 34,70 Euro in Rechnung stellt - so bezahlt er davon 19% MwSt an das Finanzamt. Vom den restlichen 29,15 Euro bezahlt er auch noch deinen Arbeitgeberanteil an Rente und Krankenkasse. Er finanziert deine 30 Tage Urlaub, an denen du nicht arbeitest - und legt was für Krankheit zurück. Und er kauft auch das Werkzeug oder was dein Arbeitsplatz an Kosten verschlingt. Eventuell muss auch eine Bürokraft bezahlt werden, die den Betrieb verwaltet, aber nichts an Umsatz bringt.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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12.05.2014 13:41 Uhr von ljjogi
 
+7 | -2
 
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Würden unsre Politiker nicht haufenweise Geld unnötig verpulvern würden wären die Steuern nicht so hoch.
Infolgedessen wäre auch unsre Arbeitskraft nicht so teuer.....
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12.05.2014 14:14 Uhr von maxyking
 
+6 | -0
 
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Schöne zahl sagt aber ja nichts aus ohne die Produktivität zu beachten. So oder so kann man davon ausgehen das es eine große Gruppe von Menschen gibt die Unterbezahlt ist und einen groß teil der Gewinne erarbeitet während es eine sehr kleine Gruppe gibt die sehr sehr Überbezahlt wird.
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12.05.2014 14:26 Uhr von Lawelyan
 
+11 | -6
 
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Vielen ist wohl nicht so klar, was ein AG noch alles berappen muss.

1. Bruttolohn
2. Lohnnebenkosten
3. Berufsgenossenschaft, Versicherungen, GEZ usw.
4. Arbeitsplatz (Ja auch ein Büro, Schreibtische usw. kosten Geld)
5. Arbeitsmaterialien (Werkzeug, PC, Server, Wartung usw.)
6. Rücklagen für Krankenstände, Klagende Mitarbeiter
7. Allg. Ausfallzeiten durch Urlaub, Feiertage

Und wenn man das alles zusammenrechnet das ist es voll legitim das man dem Kunden 35€ in Rechnung stellt und dem Mitarbeiter 10,70€ zahlt. Je nach Ausstattung des Arbeitsplatz bleibt da auch nicht wirklich was über.

Und ich finde es echt pervers, wieviel Geld ein AG in die Hand nimmt und wie wenig in der Tasche des AN landet.

Effektiv muss ich 5 Stunden arbeiten um jemanden Privat 1 Stunde zu bezahlen der den gleichen Stundenlohn hat wie ich (Dinge wie Kranken-/Rentenversicherung sind da nichtmal eingerechnet). Das kann es doch wirklich nicht sein.
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12.05.2014 14:29 Uhr von Jason31
 
+6 | -5
 
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@ThomasHambrecht

Verwirre die Leute doch nicht mit Fakten ;)
Es ist sehr unverschämt von dir, das aufgebaute Luftschloss von "alle andern haben so viel und ich doch nur so wenig" vorwarnungslos zu erschüttern. Du solltest Dich nun auf die stille Treppe setzen und ordentlich schämen!

[ nachträglich editiert von Jason31 ]
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12.05.2014 15:24 Uhr von VT87
 
+5 | -4
 
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@ ThomasHambrecht

Was ist das denn für eine utopische Rechnung...

Für 1.500 € netto muss ein Single mit Kirchensteuer (NDS) exakt 2.278,06 € brutto verdienen.

Der Arbeitgeber hat dadurch inkl AG-Anteile Kosten von 2.720,58 €.

Dazu kommen noch minimale Beiträge für Unfallversicherung, Umlagen 1 und 2, sowie Insolvenzgeldumlage. Das sollte aber nicht höher als 100-150 € liegen.

Damit liegen wir bei ca 16-17 €/ Stunde Kosten für den AG.

Dass in Deutschland eine Arbeitsstunde so hoch abgerechnet werden muss, liegt meiner Meinung nach eher an den hohen sonstigen Kosten, die hier anfallen. Der Laden muss unterhalten werden und der Chef will am Ende auch seinen Gewinn raushaben...

[ nachträglich editiert von VT87 ]
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12.05.2014 15:24 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+2 | -1
 
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Nur Stückkosten sind interessant, nicht Arbeitsstunden.

Und durch die Produktivität sind diese sehr gering.
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12.05.2014 15:27 Uhr von El-Diablo
 
+4 | -1
 
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komisch alle die ich kennen verdienen locker 1/3 weniger als 31,70 € / std. und das sind alles studierte leute IT

[ nachträglich editiert von El-Diablo ]
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12.05.2014 15:32 Uhr von Petaa
 
+1 | -1
 
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Wenn man sich mal überlegt was der Arbeitgeber davon alles bezahlen muss, ist diese Zahl erschreckend niedrig. Gut 50% landen bei Staat und Versicherungen und dann bleiben noch ca. 15 Euro von denen Arbeitgeber und Arbeitnehmer leben müssen. Kein Wunder, dass beim Arbeitnehmer immer weniger ankommt.
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12.05.2014 16:00 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -7
 
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@El-Diablo


Jupp, 20 € + Lohnnebenkosten = 26 € + Urlaub und Krankheit

Das kommt schon hin.
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12.05.2014 16:27 Uhr von Failking
 
+6 | -0
 
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Handelsblatt, ist klar.
Das die wahre Inflation für Waren des täglichen Bedarfs bei ca. 6-8 % p.A. liegen, sagen sie nicht.
Das deutschlands Löhne in den letzten 15 Jahren um 2 % real gewachsen sind, sagen sie auch nicht.

[ nachträglich editiert von Failking ]
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12.05.2014 17:26 Uhr von little_skunk
 
+4 | -0
 
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@ El-Diablo

ThomasHambrecht hat erklärt wie man den Stundenlohn berechnet. Neben den Lohnnebenkosten, die du richtig berechnet hast, kommt da aber noch einiges mehr. Bei einem typischen Bürojob gibt es noch weitere Kosten wie Strom, Wasser, Heizung, Miete, Möbel, Hardware, Software usw. Das muss der Arbeitgeber alles über den Stundenlohn decken.

Mit der News hat das nichts zu tun. Dort ist nur die Rede von Lohnnebenkosten. Die Zahlen bezogen sich auf die Kollegen, die behaupten, dass ihr Chef den Kunden einen zu hohen Stundenlohn in Rechnung stellt bzw ihnen einen zu geringen. Da gibt es wie gesagt noch weitere Kosten.
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12.05.2014 17:37 Uhr von blaupunkt123
 
+9 | -1
 
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Jaja wieder Jammern...

Komisch das beim kleinen Volk von diesen ach so hohen Arbeitskosten nichts mehr ankommt.

Man hört am Jahresende nur immer, wenn Firmen Millionen/Millardenüberschüsse erziehlt haben.

Und Manager 7-30 Millionen im Jahr erhalten.

Aber wenns um den kleinen Mann geht, der ein Unternehmen am laufen hält, da wird Gejammert.

Sollen sie doch alles den Chinesen machen lassen.
Vielleicht kapieren sie dann irgendwann, dass man einem Arbeitslosenvolk dann nichts mehr verkaufen kann.
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12.05.2014 18:22 Uhr von power79
 
+3 | -0
 
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Ja, die sollten mal nicht nur sagen was die Stunde kostet, sondern was für uns deutschen davon überbleibt!
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12.05.2014 19:12 Uhr von Shagg1407
 
+3 | -0
 
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vor ein paar Tagen hieß es der Durchschnittsdeutsche verdient ca. 30.000 € im Jahr,was bei einer 38,5 Stundenwoche etwa 16€ sind. Wie soll das wieder zusammen passen ?

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