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USA: Tesla bekommt in mehreren Bundesstaaten Ärger wegen Direktvertriebkonzept

Tesla verkauft seine Fahrzeuge im Direktvertrieb, was in mehreren Bundesstaaten der USA nicht zulässig ist. Zuletzt hat sich auch Missouri eingereiht.

Mit ihren Gesetzen wollen diese Staaten die unabhängigen Autohändler schützen. Sie sehen Vertriebsformen wie beispielsweise die von Tesla, als Konkurrenz für die Händler an.

Tesla verkauft seine Fahrzeuge über das Internet, andere Vertriebskanäle gibt es nicht. Für die Besichtigung und für Probefahrten stehen Servicecenter zur Verfügung, die aber nicht verkaufen.


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WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Ärger, Tesla, Vertrieb, Bundesstaat
Quelle: www.heise.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2014 12:32 Uhr von jens3001
 
+1 | -0
 
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Hm. Aber wenn sie das nur über Internet verkaufen ist doch eher der STandort des Servers entscheidend?

Die Service-Center verkaufen ja nichts.


Ich glaube nicht, dass Tesla eine ernste Gefahr für unabhängige Autohändler darstellt. Deren Fahrzeuge sind (noch) etwas für ein sehr spezielles Klientel.
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12.05.2014 12:40 Uhr von Falap6
 
+6 | -0
 
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@jens3001
Die haben Angst, dass das Konzept funktioniert und andere Autohersteller (mit Verbrennungsmotoren) auch auf die Idee kommen, ihre Autos direkt an die Endkunden zu verkaufen.
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12.05.2014 12:58 Uhr von jens3001
 
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Falap6

Unwahrscheinlich. Unabhängige Autohändler verkaufen ja nicht nur Neuwagen, sondern auch Gebrauchte.

Und Neuwagen von i.e. GM oder Chrysler nur übers Internet zu verkaufen halte ich für gewagt. Das sind Massen-Fahrzeuge - sowas will man vor Ort machen und persönlich testen.

Ein Serviccenter von Tesla ist vermutlich nur zentral irgendwo angesiedelt, nicht in jedem kleinen Kaff greifbar.

Daher ist Tesla aktuell eher etwas für Menschen, die

1. Geld haben
2. bereits im Vorfeld sehr genau wissen was sie von dem Fahrzeug zu erwarten haben und dieses auch wollen.
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12.05.2014 14:34 Uhr von shadow#
 
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Lächerlicher Protektionismus.
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12.05.2014 18:07 Uhr von Falap6
 
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@Jens3001

Ob das unwahrscheinlich ist oder nicht, vermag ich nicht zu beurteilen.

"Unabhängige Autohändler verkaufen ja nicht nur Neuwagen"
Der Gebrauchtwagenmarkt wird hier wohl kaum angegriffen. Der hat schon harte Konkurrenz durch private Netzwerke wie eBay oder mobile.de

"Und Neuwagen von i.e. GM oder Chrysler nur übers Internet zu verkaufen "

Wieso >>nur<<? Das ist jetzt wieder das andere Extrem.
Aber die momentane Lage ist ja so, dass Neuwagen über "unabhängige" Händler verkauft werden MÜSSEN. Darauf fußt das gesamte Geschäftsprinzip der Autohändler. Auch Chrysler und GM dürfen keinen Laden aufmachen und Neuwagen verkaufen.

Kunden, die sich z.B. ihre Auto konfigurieren (und das sind viele) tun dies häufig übers Internet, die Konfiguration wird dann umgesetzt und über den Händler verkauft. Solche Kunden könnte man mit entsprechenden Rabatten (Händlermarge!!) entsprechend günstiger einkaufen. Ich bin mir sicher der Markt dafür ist da.

Die Servicecenter sind sicherlich nicht in jedem Kaff, aber doch ganz gut erreichbar (z.B. alleine 6 im Großraum Los Angeles für knapp 20 Mio. Menschen), nur dürfen sie eben keine Autos verkaufen, nur zeigen und Probefahren.

"1. Geld haben"
Naja, ein ganz armer schlucker kann sich den zwar nicht leisten, aber für 70.000 USD kommen schon einige Kunden in Betracht. Das ist ja die Preisregion eines 3erBMWs, davon fahren genug in Kalifornien rum.


Ob das ganze jetzt realistisch ist oder nicht, weiß ich nicht, aber ganz offensichtlich ist das die Motivation dafür, dass versucht wird den Wagen zu boykottieren. Die Händler weigern sich geschlossen, ihn zu verkaufen und versuchen jetzt ein Direktverkauf übers Internet eben gerichtlich zu verhindern, und das ganz offen mit der Begründung, dass dadurch ihr Geschäftsmodell in Gefahr gerate.

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