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Schätzung: Eine Milliarde Euro Kindergeld an EU-Ausländer im Jahr 2014

Der Kindergeldanspruch von Saisonarbeitern aus der EU kostet die deutschen Familienkassen bis zum Jahresende etwa eine Milliarde Euro. Auf zwei Milliarden Euro werden sich die Ansprüche bis Ende 2019 summieren.

Das erklärte des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage von Franziska Brantner (die Grünen) mit. Der Grund für den massiven Anstieg der Anträge ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs, wonach in Deutschland steuerpflichtige EU-Bürger auch in Deutschland Anspruch auf Kindergeld haben.

Die Familienkassen sind durch den großen Ansturm von Anträgen überlastet. Das Finanzministerium hat 90 zusätzliche Stellen eingeplant und dafür 3,3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.


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WebReporter: ewin12000
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, EU, Ausländer, Anspruch, Kindergeld
Quelle: www.focus.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2014 11:00 Uhr von Azureon
 
+10 | -2
 
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Danke EU...
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12.05.2014 11:45 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+5 | -4
 
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Saisonarbeiter?

Also bekommen die doppelt Kindergeld? Einmal in ihrem Land wie jeder andere Staatsangehörige dort auch und dann ZUSÄTZLICH aus Deutschland?

Somit können die Saisonarbeiter theoretisch um die höhe des zusätzlichen Kindergeldes mit ihrem Lohnanspruch runter gehen und sind dann konkurrenzfähiger als ein Einheimischer, danke liebe EU-Fanatiker!
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12.05.2014 11:46 Uhr von Schmollschwund
 
+5 | -7
 
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Na, würde mal sagen, dass wenn sie auf ihren Lohn Steuern zahlen (wie jeder andere auch) dann stehen ihnen auch entsprechende Leistungen zu.

Oder will irgendjemand hier für ein paar wenige Euro auf dem Feld arbeiten, Steuern zahlen und nix dafür bekommen? Wer Steuern zahlt muss auch was davon haben. Insofern gerecht.

[ nachträglich editiert von Schmollschwund ]
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12.05.2014 12:30 Uhr von Schmollschwund
 
+0 | -2
 
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Kleine Anmerkung noch: Hoffe die Ansprüche richten sich nach dem Bedarf des jeweiligen Landes in dem das Kind lebt.

Europa will zusammen wachsen? Dann haätte man sich längst um die Beseitigung solcher Probleme kümmern müssen.
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12.05.2014 13:11 Uhr von Gizmo1982
 
+4 | -0
 
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@Schmollschwund: Wenn die Kinder hier in D leben macht das ganze auch Sinn aber nicht wenn sie z.B. in Polen leben.

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