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So ging Geschwindigkeitsmessung im Deutschen Reich: Flaggen statt Radar

Historiker und Juristen beschäftigen sich immer wieder mit dem frühen Verkehrsrecht. Dabei haben sie herausgefunden, wie Geschwindigkeitsübertretungen im Verkehr im Jahr 1906 kontrolliert und bestraft wurden.

Statt Radar mussten sich mehrere Polizisten an einer Wegstrecke Zeichen mit Flaggen geben, um die Geschwindigkeit anhand der Durchfahrtsdauer zu bestimmen.

Damals galten Geschwindigkeiten von 20 Stundenkilometern als "skandalöse Raserei". Die Strafe betrug 50 Mark, was bei einem Facharbeiterlohn von 1.000 Mark pro Jahr durchaus viel war.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Verkehr, Geschwindigkeit, Messung, Deutsches Reich
Quelle: www.lto.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2014 10:02 Uhr von PakToh
 
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12.05.2014 10:13 Uhr von nemesis128
 
+14 | -1
 
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Da steht 1000 Euro im Jahr.
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12.05.2014 10:14 Uhr von brycer
 
+3 | -1
 
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@PakToh:
Natürlich sind 50 Mark bei einem Facharbeterlohn von 2000 Mark/Jahr - bzw. 166 Mark/Monat viel. Immerhin ist das fast 1/3tel de Lohns.
Das mit den Einheiten ist dir sofort aufgefallen - aber dass ier von einem Facharbeiter-Jahreslohn die Rede ist, das ist dir wohl entgangen. ("..Facharbeiterlohn von 1.000 Euro pro Jahr...")
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12.05.2014 10:29 Uhr von Jaecko
 
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