12.05.14 09:25 Uhr
 5.398
 

So ging Geschwindigkeitsmessung im Deutschen Reich: Flaggen statt Radar

Historiker und Juristen beschäftigen sich immer wieder mit dem frühen Verkehrsrecht. Dabei haben sie herausgefunden, wie Geschwindigkeitsübertretungen im Verkehr im Jahr 1906 kontrolliert und bestraft wurden.

Statt Radar mussten sich mehrere Polizisten an einer Wegstrecke Zeichen mit Flaggen geben, um die Geschwindigkeit anhand der Durchfahrtsdauer zu bestimmen.

Damals galten Geschwindigkeiten von 20 Stundenkilometern als "skandalöse Raserei". Die Strafe betrug 50 Mark, was bei einem Facharbeiterlohn von 1.000 Mark pro Jahr durchaus viel war.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Verkehr, Geschwindigkeit, Messung, Deutsches Reich
Quelle: www.lto.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
12.05.2014 10:02 Uhr von PakToh
 
+3 | -26
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
12.05.2014 10:13 Uhr von nemesis128
 
+14 | -1
 
ANZEIGEN
Da steht 1000 Euro im Jahr.
Kommentar ansehen
12.05.2014 10:14 Uhr von brycer
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
@PakToh:
Natürlich sind 50 Mark bei einem Facharbeterlohn von 2000 Mark/Jahr - bzw. 166 Mark/Monat viel. Immerhin ist das fast 1/3tel de Lohns.
Das mit den Einheiten ist dir sofort aufgefallen - aber dass ier von einem Facharbeiter-Jahreslohn die Rede ist, das ist dir wohl entgangen. ("..Facharbeiterlohn von 1.000 Euro pro Jahr...")
Kommentar ansehen
12.05.2014 10:29 Uhr von Jaecko
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
In der Quelle steht 1000 Mark...
Kommentar ansehen
12.05.2014 10:33 Uhr von Launcher3
 
+13 | -1
 
ANZEIGEN
Interessant fand ich den vorletzten Satz der Quelle :

"...dass die heimliche Überwachung des Straßenverkehrs "eines preußischen Polizisten unwürdig sei". Im Gefahrenbereich habe er zu warnen, nicht abzukassieren"

Ohne Worte !
Kommentar ansehen
12.05.2014 13:29 Uhr von Schillerlocke
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
"Interessant fand ich den vorletzten Satz der Quelle :

"...dass die heimliche Überwachung des Straßenverkehrs "eines preußischen Polizisten unwürdig sei". Im Gefahrenbereich habe er zu warnen, nicht abzukassieren"

Ohne Worte ! "


Ursprünglich war die Polizei ja auch nur da um die Bürger zu schützen und nicht um sie für die Mächtigen zu bewachen und abzukassieren.
Kommentar ansehen
12.05.2014 13:47 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
In vielen Fällen musste vor dem Auto jemand laufen, eine Flagge schwingen - und die Bevölkerung auf die kommende Gefahr aufmerksam machen.
In vielen Gegenden sah man einmal pro Woche ein Auto.
Kommentar ansehen
12.05.2014 16:08 Uhr von Ich_bins_wieder
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Vergleichbar mit einem Privatjet. Welcher ´Normalsterbliche´ konnte sich damals ein Auto leisten?
Von daher ist die Strafe an sich sehr hoch, aber wichtiger wäre zu wissen, wie oft sie verhängt worden ist.
Kommentar ansehen
12.05.2014 16:13 Uhr von damagic
 
+3 | -4
 
ANZEIGEN
es gibt keine stundenkilometer!!!
Kommentar ansehen
15.05.2014 10:20 Uhr von Holzmichel
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Nur das sich der einfache Facharbeiter mit 1000 Reichsmark Jahresverdienst wohl kaum ein Automobil leisten konnte!

Refresh |<-- <-   1-10/10   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?