11.05.14 19:19 Uhr
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Kissinger nimmt Putin im CNN-Interview in Schutz

In einem CNN-Interview hat Henry Kissinger Putin als Mann beschrieben, der in den letzten Jahren alles getan habe, die Fortschrittlichkeit Russlands zu unterstreichen, weshalb es als unwahrscheinlich gelte, dass Putin einen Konflikt absichtlich heraufbeschworen habe.

"Man muss sich fragen: Putin hat 60 Milliarden Dollar für die Olympischen Winterspiele ausgegeben", so der ehemalige US-Außenminister Kissinger. Es sei daher absolut unglaubwürdig, dass Putin drei Tage später die Ukraine überfallen würde.

Nach Kissingers Ansicht habe Putin nichts anderes getan, als auf eine eskalierende Gefahr in der Ukraine zu reagieren. "Die Dämonisierung von Putin [sei] keine Politik" sondern "ein Versuch, sich für ein Fehlen der Politik zu rechtfertigen".


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WebReporter: ROBKAYE
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Interview, Schutz, Putin, CNN, Kissinger
Quelle: de.ria.ru

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.05.2014 19:23 Uhr von Kanga
 
+21 | -1
 
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ich glaub auch nicht...das Putin die treibende Kraft in dem ganzen ist...
die ist doch eher weit westlich gelegen....

er reagiert nur...was er auch muss..
was jetzt heißen soll....das er auch seine tricks anwendet...

[ nachträglich editiert von Kanga ]
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11.05.2014 19:26 Uhr von magnificus
 
+5 | -1
 
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Ich weiss nicht, ob das gut ist. Denn Henry K. hat auch sehr fragwürdige Geschichte geschrieben!
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11.05.2014 19:27 Uhr von DelphiKing
 
+18 | -2
 
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Shitstorm gegen Kissinger in 3…2…1…

Putin nicht zu 100% die Schuld an allem Übel zu geben (oder gar zu Umarmen) ist ja für westliche Medien und Politiker fast so schlimm wie Hitler gut finden.
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11.05.2014 20:06 Uhr von ROBKAYE
 
+8 | -1
 
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Eine neue News zum Thema, wer Schuld an dem Konflikt ist: "400 Blackwater Söldner in der Ukraine tätig":

http://www.shortnews.de/...

Laut Zerohedge / Bild / Spiegel, soll der BND die Bundeskanzlerin über die von der CIA gesteuerten 400 Söldner informiert haben. Ich bin mal gespannt, wie Deutschland sich nun weiter verhalten wird. Allem Anschein nach haben die deutschen Medien dem Druck der Öffentlichkeit nachgebeben und fangen an, die Wahrheit abzudrucken; faszinierend:

http://www.zerohedge.com/...



[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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11.05.2014 20:17 Uhr von magnificus
 
+4 | -0
 
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Ich denke, der BND hat der Kanzlerin nur mitgeteilt, dass es kein Geheimnis mehr ist! ;)
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11.05.2014 22:14 Uhr von meisterthomas
 
+3 | -3
 
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Anscheinend geht es den Politikern im Westen darum, dass wir Putins Machtergreifung in der Ukraine versöhnlich hinnehmen. -- Und genau das werden wir auch tun.

Tatsächlich geht es aber darum, zu verschleiern, dass die USA und Britten vertragsbrüchig und nicht bereit sind, die Grenzen der Ukraine zu garantieren, wie sie es im Abrüstungsvertrag der Ukraine zugestanden hatten.

Denn letztendlich kennt Kissinger das politische Spiel viel zu gut, um sich auch nur einen olympischen Ring durch die Nase ziehen zu lassen.
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11.05.2014 22:17 Uhr von Perisecor
 
+2 | -13
 
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11.05.2014 23:49 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+2 | -8
 
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Ein Kriegsverbrecher beweihräuchert einen anderen Kriegsverbrecher... wie aufschlussreich :)
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12.05.2014 04:57 Uhr von Surrender
 
+0 | -7
 
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Das Schönste sind doch die ganzen Verschwörungstheoretiker hier.
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12.05.2014 07:27 Uhr von mort76
 
+4 | -0
 
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Perisecor,
Kissinger hat ja nun kein einziges unbekanntes Detail hinzugefügt und auch keine wirklich neue Theorie geliefert- als Republikaner sagt er genau das, was Obama gerade wirklich nicht brauchen kann...das paßt irgendwie schon recht gut ins Bild.
Im Prinzip teile ich ja seine Meinung, aber ich befürchte, daß er "das richtige aus den falschen Gründen sagt".
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12.05.2014 09:08 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+1 | -1
 
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"Außerdem äußerte Kissinger die Ansicht, dass „die Dämonisierung von Putin keine Politik“ sei, sondern ´ein Versuch, sich für ein Fehlen der Politik zu rechtfertigen´." (Quelle)
Dem kann man nur zustimmen, wenn man sich an die Äußerungen des "Sozialdemokraten" Barroso (der ja gar kein Sozialdemokrat ist) des "Entweder-Oder" erinnert.
Der neoliberale Barroso verhält sich eigentlich so wie seine Parteifreunde in Portugal: Er sieht in Menschen nur Märkte. Man fragt sich schon, welche Bildung er genossen hat: https://de.wikipedia.org/...
Aber Bildung bringt ja auch nichts, wenn man unreflektiert MBA-Ideologie anwendet.
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12.05.2014 19:13 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+1 | -0
 
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In Portugal gibt es eine Besonderheit: Die Sozialdemokraten sind Christdemokraten. Das drückt sich auch in der Mitgliedschaft zur europäischen Dachorganisation - der EVP - aus. Die portugiesischen "Sozialdemokraten" sind Mitglied der EVP, während die Sozialdemokraten der übrigen EU-Länder Mitglied der Sozialdemokratische Partei Europas bzw. der European Socialists sind. Daran läßt sich erkennen, daß die Sozialdemokraten Portugals eben keine Sozialdemokraten sind, sondern sich lediglich so nennen.
Und Barroso als portugiesischer "Sozialdemokrat" half zusammen mit IWF und EZB seinen Kollegen in Portugal - entsprechend den Aussagen von Jürgen Roth -, indem er die Vorschläge seiner Parteifreunde in Portugal eins zu eins als Forderung der Europäischen Union an portugiesischen Staat stellte. Die portugiesische Mitgliedsorganisation der Europäischen Sozialdemokraten - die portugiesischen Sozialisten - war ja vorher abgewählt worden, so daß die Partei Barrosos - die portugiesischen Sozialdemokraten (Mitglied bei der EVP) - an die Macht kam, die dann die unternehmerfreundliche Politik mit Hilfe Barrosos durchsetzte.

Diese kleine Verwirrung führt zu nicht zu unterschätzende Irrtümern.

Übrigens, die erfolgreichste Mitgliedsorganisation der Europäischen Sozialdemokraten ist die slowakische Sozialdemokratie: Sie fährt einen populistischen linken Kurs, der auch pragmatische Lösungen zuläßt. Letztes Wahlergebnis: 44 Prozent.

Die portugiesischen Sozialdemokraten haben somit nichts mit Sozialismus zu tun und haben den Namen wohl aus Marketinggründen angenommen. https://de .wikipedia.org/wiki/Partido_Social_Democrata
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13.05.2014 07:20 Uhr von Jaegg
 
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@Sag_mir_quando:

Haha.... wer hätte es gedacht, dass auch dieser Jünger Jura studierte! Oh man... Und seine perfekte Ausbildung wird dann noch durch Politikwissenschaften abgerundet. Der eignet sich ja hervorragend als Führer.
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13.05.2014 10:43 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+1 | -0
 
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"Der eignet sich ja hervorragend als Führer." (Jaegg)
Das grundsätzliche Problem in der Politik besteht nicht darin, was jemand vorher gemacht hat, sondern wie ehrlich jemand ist. Und da sieht es in der Politik grundsätzlich mau aus. Politik selbst ist ein unehrliches Geschäft. Wer das mißachtet, muß sich nicht über die Politikergebnisse wundern.
Das Problem dabei: Die Masse der Leute hat nicht Zeit und Kraft, die Versprechungen und Entscheidungen der Politik zu prüfen und zu hinterfragen. Hinzukommt, daß es dann auch noch ein unangenehmes Thema ist.
Barroso ist eben jemand, der nach oben gehievt wurde. Und dabei spielten wohl auch strategische Überlegungen (s. Namenswahl) eine Rolle.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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15.05.2014 09:58 Uhr von Wolfskind.eXe
 
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Wenn sogar Kissinger soetwas sagt (gewiss nicht ohne eigene Interessen, aber gewisse auch nicht ohne Wissen), wird gewiss etwas dran sein. Aber wisst ihr was?
Ich wusste es schon immer: Kissinger ist ein Putinversteher und ein Verschwörungstheoretiker (letzteres ist er ja eh..)

Und ich wette hierran hat Putin auch kein Interesse, wo wir grad bei treibenden Kräften sind: http://www.n-tv.de/...

Was ein Zufall...

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