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Politik weist eine Verstaatlichung der Atomkraftwerke zurück

Die Politik weist die Forderung der Energieriesen Eon, RWE und EnBW nach einer Verstaatlichung der Atomkraftwerke deutlich zurück. Schleswig-Holsteins Energieminister Robert Habeck (Grüne) sagte dazu der dpa: "Die volle Kostenverantwortung liegt bei der Industrie".

Auch Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) wies die Forderung zurück: "Die uneingeschränkte Verantwortung für den sicheren Auslaufbetrieb, die Stilllegung, den Rückbau und die Zwischenlagerung des Atommülls liegt bei den Energieunternehmen."

Der Vorsitzende der Energie-Gewerkschaft IG BCE, Michael Vassiliadis sieht das ganz anders und begrüßte den Vorschlag einer Verstaatlichung der Atommeiler. Die drei großen Versorger forderten die Schaffung einer staatlichen "Bad-Bank" für den Weiterbetrieb und späteren Rückbau der Atomkraftwerke.


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WebReporter: ewin12000
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Atom, Kraftwerk, Verstaatlichung
Quelle: www.finanzen.net

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.05.2014 18:18 Uhr von Mankind3
 
+15 | -1
 
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jaja Gewinne privatisieren und Kosten auf den Steuerzahler abwälzen...so wie immer...

[ nachträglich editiert von Mankind3 ]
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11.05.2014 18:31 Uhr von ewin12000
 
+2 | -1
 
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Es stellen sich mehrere Fragen hier.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das die Klage erfolgreich ist. Wie hoch sind die zukünftigen Kosten einer Lagerung in den nächsten 50,100,1000 Jahren. Was kostet der Rückbau der Anlagen --- alle diese Fragen führen zu der Antwort der so billige Atomstrom wird sau teuer für den Steuerzahler....
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11.05.2014 19:16 Uhr von Kanga
 
+4 | -0
 
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ach keine angst...
das wird wie immer gemacht...
solange gewinn da is...isset privat...und sobald es ans schliessen geht....wird schnell verstaatlicht..
damit die Konzerne nicht soviele Miese haben..
können die Politiker doch nicht verantworten...das es unseren Stützen der Nation schlecht gehen wird...
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11.05.2014 19:25 Uhr von Gizmo1982
 
+4 | -0
 
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Einige unserer lieben Politiker werden sicher bald zu Vorträgen gegen ein "kleines" Beitragshonorar eingeladen und dann werden die es sich sicher nochmal überlegen. Mit Geld kann man so ziemlich jeden kaufen und das gilt vorallem für Politiker!

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