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Bundesnachrichtendienst: Neue Zentrale läuft kostentechnisch aus dem Ruder

Wie der "Spiegel" berichtet hat, werden sich die Kosten für den Neubau der Zentrale für den Bundesnachrichtendienst auf über eine Milliarden Euro verteuern. Eigentlich waren die Gesamtkosten mit 720 Millionen Euro kalkuliert.

Der neue Bürokomplex des BND wird insgesamt 260.000 Quadratmeter groß werden. Die Bundesregierung hat in einem internen Bericht nun geäußert, dass sich die Gesamtkosten auf 1034,45 Millionen Euro belaufen werden. Allerdings seien noch weitere Kostenrisiken enthalten, die nicht berechnet wurden.

Der BND hat berichtet, dass für den neuen Komplex etwa 20.000 Kilometer Glasfaserkabel, 10.000 Kilometer Kupferkabel, 135.000 Kubikmeter Beton und 20.000 Tonnen Stahl verbaut werden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Nachrichten, Kosten, Dienst, Bau, Bund, Zentrale
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.05.2014 16:04 Uhr von Borgir
 
+13 | -0
 
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Irgendwie ist in Deutschland gerade bei solchen Großprojekten die Planung das Allerletzte und Rechnen können die Verantwortlichen anscheinend auch nicht. Schon seltsam, was da so alles total aus dem Ruder gelaufen ist, in den letzten Jahren.
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11.05.2014 16:27 Uhr von Knutscher
 
+13 | -2
 
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Tja, Sonderwünsche kosten eben extra wie Abhör- und Folterbereiche, illegalen Gefängnisse unter dem Bau, Abhöranlagen, unterirdischen Ausbildungslager für rechte Facharbeiter sowie die Lagerhallen für die Ausrüstung der freiberuflichen Mitarbeiter à la NSU.
Is schon alles nich so einfach :D
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11.05.2014 16:40 Uhr von NoGo
 
+10 | -0
 
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Das liegt an der "Geiz ist geil"-Mentalität der Politik. Öffentliche Projekte müssen ausgeschrieben werden und dann muss das billigste Angebot genommen werden, sofern die Vorgaben der Ausschreibung erfüllt werden. Die superschlauen Bauunternehmer geben natürlich völlig unrealistisch niedrige Angebote ab, damit sie den Auftrag bekommen, wohlwissend, dass auch bei Verzug oder höheren Kosten keine oder nur wenige Konsequenzen drohen und der Staat sowieso zahlt.
Das zieht sich durch so ziemlich alle Großprojekte der letzten Jahre.

Der Staat könnte durchaus etwas dagegen tun, wenn die Angebote auch mal von richtigen Sachverständigen auf korrekte Angaben bzgl. Zeiten, Kosten und Materialien geprüft würden und/oder evtl. nicht nur das billigste Angebot, sondern auch mal das wirtschaftlichste oder einfach das sinnvollste je nach Art des Projekts den Zuschlag erhalten würde.

[ nachträglich editiert von NoGo ]
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11.05.2014 16:44 Uhr von T¡ppfehler
 
+2 | -0
 
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Da haben die Informanten den BND schön reingelegt. Die Allgemeinheit darf wieder zahlen.
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11.05.2014 18:00 Uhr von Peter323
 
+3 | -0
 
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@Borgir

die wissen schon genau im voraus was es kosten wird, aber das kriegen die im Vorfeld nie durch.

Die Baufirmen wissen genau wie der Hase läuft. Erst billiges Angebot einreichen, das völlig unrealistisch ist, dann bauen, dann sagen, dass es niemals reicht und dann wird solange nachgeschossen, bis die Unternehmung fertig ist.

Das doppelte vom Angebot ist da eher die Regel, als die Ausnahme.

Ich raff bis heute nicht, warum der Staat nichts gegen diese übliche Praxis tut.
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11.05.2014 19:03 Uhr von Kanga
 
+0 | -0
 
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ist in der berechnung eigentlich auch die neue innenausstattung...(Möbel, Computer, Telefone...usw.) schon inbegriffen...
die werden ja nicht alles alte benutzen..und der neue laden is auch größer
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11.05.2014 19:53 Uhr von Schäff
 
+2 | -0
 
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Aus meiner Sicht gibt 2 Hauptgründe für diese in nachhinein steigenden Kosten, bzw. für die anfangs viel zu niedrig angesetzten Kosten:

1.) Durch (utopisch) niedrige Baukosten lässt sich ein Projekt politisch besser durchsetzen, da es weniger politischen "Gegenwind" gibt. Ist dann einmal mit dem Bau begonnen worden, gibt es kein zurück.

2.) Bauunternehmen unterbieten sich in den Preisen, um den Zuschlag zu bekommen.
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12.05.2014 08:56 Uhr von MeisterTorty
 
+0 | -0
 
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Mit viel liebe und wenig Planung vom billigsten Anbieter gebaut! Die Sachverständigen für solche Bauten sollten zur Rechenschaft gezogen werden.

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