11.05.14 10:27 Uhr
 10.704
 

Amazon-Kunde wird wegen seiner Rezension von Hersteller-Firma mit Klage bedroht

Schon wieder wird eine Amazon-Kunde wegen einer Bewertung mit einer Klage bedroht. Diesmal geht der Hersteller direkt gegen den Kunden vor. "TD", so der Nickname des Kunden, schrieb negativ über einen WLAN-Router der Firma Mediabridge.

Er bezeichnete den Router als überteuerte Kopie eines ähnlichen Produktes der Firma Tenda und berief sich dabei auf einen unabhängigen Test. Seine Meinung schrieb er vor sieben Monaten. Nun bekam "TD" Post von den Anwälten der Firma und wurde aufgefordert, die Rezension zu löschen.

Da er sehr viele positive Reaktionen auf seine Rezension bekam, wurde ihm sogar eine "illegale Kampagne" vorgeworfen, um der Firma bewusst zu schaden. Nachdem "TD" den Brief im Internet öffentlich machte, wurden alle Produkte der Firma schlecht bewertet. Amazon warf dann die Firma Mediabridge raus.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, Kunde, Firma, Amazon, Hersteller, Rezension
Quelle: www.gulli.com

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Israel bekommt Rüffel aus den USA
Rechter Deutscher fickt Kinder und verkauft sie an Männer!
Verfassungsgericht: Muslima muss an Schwimmunterricht teilnehmen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
11.05.2014 10:37 Uhr von Delios
 
+70 | -2
 
ANZEIGEN
Klassisches Eigentor.
Kommentar ansehen
11.05.2014 11:03 Uhr von Stefan62
 
+34 | -1
 
ANZEIGEN
Ich denke , er kann gelassen in die Zukunft schauen, da gibt es schon genug Urteile , die ihm Recht geben. Ausserdem schreckt das hoffentlich andere Firmen ab, genauso zu handeln.
Kommentar ansehen
11.05.2014 11:39 Uhr von CrazyWolf1981
 
+25 | -2
 
ANZEIGEN
Eine schlechte Bewertung hätte normal weniger Schaden verursacht als eine solche Reaktion des Händlers. So wird es publik, bei Amazon verkaufen die nichts mehr und wohl auch anderweitig wird man darauf reagieren.
Ich würde es so machen wie Youtube mit Gema. Produkt drin lassen, nicht mehr verkaufen, zum Schutz der Kunden ein fetter Hinweis auf die Seite dass man Produkte des Herstellers wegen Klagen gegen Kunden nicht mehr anbietet.
Was ich nur gerne wissen würde: Wie kommt man von einer Rezession an die Kundendaten, Adresse etc.? Hat Amazon das rausgegeben, haben die selbst Bestelldaten und konnten das irgendwie abgleichen? Mit dem Nickname "TD" alleine kommt man da sicher nicht drauf.
Kommentar ansehen
11.05.2014 12:30 Uhr von xDP02
 
+7 | -0
 
ANZEIGEN
Ich hatte auch schon so einen Fall wo man mich verklagen wollte. Nachdem der Verbraucherschutz meinte, nichts machen zu können, habe ich die Nachrichten einfach ignoriert und nie wieder etwas von einer Klage gehört.
Bei mir war es ein Hardware Versand der seine Ware fälschlicherweise als Vorrätig angab.
Es war sehr leicht daran zu bemerken, das man selbst wochenlange Wartezeiten aufgedrückt bekam, durch Tricks hingehalten wurde und auch zwischenzeitlich gesagt bekam, das die Ware derzeit nicht mehr lagernd sei, im Webshop aber "vorrätig" angegeben war.

Das erste und letzte Mal das ich eine Firma bei Idealo etc probiert habe.
Kommentar ansehen
11.05.2014 13:23 Uhr von DonKorax65
 
+2 | -33
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
11.05.2014 14:24 Uhr von Xanoskar
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Wenn die Rezession ein von "Amazon bestätigter Verkauf" war dann hast du mit ziemlicher Sicherheit auch die Daten des Kunden, selbst wenn du deine Ware über FBA (im Grunde deine Ware bei Amazon lagerst) dann hast du die Daten, denn Amazon ist nur der Versender nicht der Verkäufer und da man als Verkäufer gezwungen ist Daten eine gewisse Zeit zu speichern (eigentlich ewig lang aber lassen wir das) haste mit ein wenig schauen (du siehst immer den Username des Käufers und dahinter dann die Rohdaten) also kein Problem das ganze rauszufinden. Diese Klagen die nun auflaufen werden alle noch versagen, aber wartet mal das Transatlantische Freihandelsabkommen ab, dann wirds "lustig". da dann der Klageort nicht mehr D ist sondern USA und die machen gerne scheiße. Aber prinzipiel, wer bei Amazon oder auch Ebay verkauft muss sich bewusst sein das es auch mal "gefühlt" ungerechte Bewertungen gibt, was dagegen hilft? naja man kann das Produkt neu einstellen das andere Angebot deaktivieren (eher sogar löschen) und schwupps sind die Rezessionen nicht mehr so leicht zu finden. Sei es drum, Firmen die solche Methoden anwenden sollten Zivilrechtlich, wenn nicht sogar Strafrechtlich (Stichwort Nötigung) belangt werden.
Kommentar ansehen
11.05.2014 15:26 Uhr von doc23
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Solange er seine Rezension als seine Meinung dargestellt hat, kann ihm nichts passieren. Nur wenn er über das Produkt schreibt und Fakten falsch darstellt, dann kann ihm durchaus eine (berechtigte) Schadensersatzforderung blühen.
Man muss nur glasklar formulieren, dass es sich bei der eigenen Rezension um eine Meinung und um keinen Produkttest handelt!
Kommentar ansehen
11.05.2014 15:46 Uhr von p75
 
+9 | -0
 
ANZEIGEN
Ich verstehe nicht, wieso jetzt alle bei Amazon rumhacken. Amazon hat doch vorbildlich reagiert und den Verkäufer, der so mit seinen Kunden umspringt, gesperrt. Der Fall zeigt, dass Bewertungen funktionieren, und dass Amazon die Kundenzufriedenheit am Herzen liegt.
Kommentar ansehen
11.05.2014 16:48 Uhr von bigpapa
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@shortnewsmeinung und andere

Die Macht der Bewertungen ist subjektiv. Im Prinzip das selbe wie ein Testbericht.

Als Hersteller schluckst du das einfach runter. Du musst einfach immer mit ein paar Typen leben, die unzufrieden sind.

Vielleicht in der nächsten Serie verbessern wenn die Reklamationen zu viel werden oder einfach nur um besser zu werden, damit man das Produkt besser verkaufen kann.

Machst du aber eine Klage als "Mächtiger Hersteller" gegen einen Kunden dann bekommst du wie hier in den Fall die volle Packung.

Davon abgesehen frage ich mich, in wie weit so eine Klage überhaupt eine Chance hat, immerhin würde der Beklagte sich auf das Grundgesetz "Recht auf freie Meinungssäuerung " berufen.

Gruß

BIGPAPA
Kommentar ansehen
11.05.2014 16:51 Uhr von DigitalKeeper
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Pahhh, immer diese "Einschüchterungs" Versuche....die können klagen wie sie wollen. NOCH - haben wir Freie Meinungsäusserung! NOCH haben wir "Rede" Freiheit?????

Soll der Hersteller doch seine Plagiate selbst entwickeln, und etwas vernünftiges auf den Markt bringen, und keinen "Schrott". Anstatt die "Kritik" ERNST zu nehmen, entsprechende Fehler zu korrigieren, und vernünftige Produkte zu entwickeln, aber NEIN....

Diese "Deppen" hätten die Rezension als Anlass nutzen können, um die gerade in aller Munde bestehende WERBE-Kampagne zum Vorteil zu verwenden.....

JEDER wäre dann über KOSTENLOSE Infos und Medien über das Produkt gestolpert! Es wäre "Aufmerksam" beobachtet worden!

Und die User hätten dann - bei entsprechender Reaktion - das Produkt und die Firma gelobt, bzw. weiter empfohlen! UNBEZAHLBARE WERBUNG und kostenloses Marketing wäre das gewesen......

Jetzt?!? Jetzt wird das Produkt KEINE CHance mehr am Markt haben; und die Firma auch net....

Immer daran denken -> Der USER und VERBRAUCHER entscheidet! NICHT DER HERSTELLER !!!!!

Und in Zeiten von Facebook und Twitter sollten sich Firmen SEHR GENAU überlegen, WAS Sie tun!!! Sonst geht der Schuss am Ende nach hinten los! Besispiele gibt es zu hauf....
.-.

PS: Pluspunkt für Amazon: Haben Sie doch entsprechend schnell und korrekt Reagiert! So muss das sein -> UNABHÄNGIG und Ernst genommen !!!

[ nachträglich editiert von DigitalKeeper ]
Kommentar ansehen
11.05.2014 17:21 Uhr von Kanga
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
haha...ich hab mir schon sowas gedacht....
ich denke mal...das es jetzt immer mehr solche berechtigten negativen Rezensionen geben wird....

warum auch nicht...jeder mit ner vernünftigen Rechtschutzversicherung...kann sich da entspannt zurücklegen...

wenn es in DE nicht mehr straffrei möglich ist...ein Produkt was man gekauft hat...öffentlich zu bewerten...ob positiv..oder negativ...wenn es sogar die Möglichkeit dazu gibt...und es auch berechtigt ist....dann läuft doch irgendwas verkehrt hier...
Kommentar ansehen
11.05.2014 19:33 Uhr von Xanoskar
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
@Vega: Das ist Verwaltungstechnisch nur nervig. Ebay ist schon lange keine kleinverkäuferplattform mehr. Wir verkaufen zwischen 100 und 1000 gab auch schon Tage mit knapp 7000 Artikel pro Tag) da rund 90% mit PayPal gezahlt werden ist dies nicht möglich. Desweiteren kann es dem geneigten Ebaykunden gelinde gesagt scheißegal sein ob er bewertet wird oder nicht, schicken und verkaufen müssen wir so oder so an ob 0 oder 10000 Bewertungen. Desweiteren kann der VERKÄUFER seit knapp 2 Jahren Kunden nicht mehr negativ bewerten also eh wurscht und nur weil ein Kunde "Schnell" gezahlt hat, heißt das noch lange nicht das er ein guter Kunde war. Es ist auch nicht wie du sagst unfair, es ist einfach nur unnütze Bürokratie aus und aus oben aufgeführten Gründen egal. Ein weiterer Punkt ist, das KUNDEN gerne das bewerten sein lassen wenn sie nach Zahlungseingang bewertet wurden, dazu gibts unzählige Statistiken und anders als für den Kunden ist es für den Verkäufer NICHT egal ob er eine Bewertung bekommt, denn eine Negative bei 98 Positiven bedeutet Einschränkungen im Verkauft. Also bitte das nächste mal nicht über Materie reden von der man offensichtlich so gar keine Ahnung hat.
Kommentar ansehen
11.05.2014 22:08 Uhr von Xanoskar
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Es ist ein Ähnlicher und zugleich komplett unterschiedlicher Fall Zalmat, das eine geht gegen den Händler das andere gegen den Hersteller, aber prinzipiel würd ich sagen das der 70k€ Fall nun immer weitere Nachahmer suchen wird.
Kommentar ansehen
11.05.2014 22:39 Uhr von Malti2
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Wie gut, das es die Amazon rezessionen gibt. Sonst wäre dieser Artikel hier bestimmt nicht so beliebt -> http://www.amazon.de/...

Man LESE die Rezensionen *schmunzel*
Kommentar ansehen
12.05.2014 06:56 Uhr von sullyjake78
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Traurig Anstatt Service und Qualität zu verbessern, wird gegen die Kunden vorgegangen die einen Schlecht Bewerten, so was hab ich zu hause auch wenn ich mal mit meinen Kindern Schimpfe finden die mich auch doof und quängeln rum...........
Kommentar ansehen
13.05.2014 00:24 Uhr von Aurich02
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ein gutes Beispiel wie man sich selbst schadet. Selbst Schuld für die Firma.

Refresh |<-- <-   1-16/16   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

herzzerreißender Werbespot aus Polen rührt alle zu Tränen
Deutsche lieben Kindersex!
Israel bekommt Rüffel aus den USA


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?