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Forscher sicher: "Evangelium der Frau Jesu" ist eine Fälschung

Erst vor kurzem sollte eine moderne Analyse bestätigen, dass das im Jahr 2012 präsentierte Papyrus, auf dem beschrieben wird, dass Jesus verheiratet gewesen sein soll, echt sei (ShortNews berichtete).

Doch Forscher der Universität Münster sind sich jetzt sicher, dass es eben doch eine Fälschung ist. Dies zeigten Vergleiche mit einem ähnlichen Schriftstück.

Daneben präsentierten die Forscher einen weiteren, sicheren Beweis für eine Fälschung des Jesus-Papyrus. Entdeckerin Karin King datierte ihren Fund auf das 7. bis 9. Jahrhundert nach Christus. Doch der Dialekt in dem Papier soll schon im 6. Jahrhundert verschwunden sein.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Frau, Forscher, Jesus, Fälschung, Evangelium
Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.05.2014 14:52 Uhr von Joeiiii
 
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Nur weil die Datierung nicht hinkommt, muß es nicht gleich eine Fälschung sein. Und wann, wo und wie lange welche Diaklekt gesprochen wurde, läßt sich nach weit über Tausend Jahren sicher nicht auf 100 Jahre genau bestimmen. Es gibt auch heute noch Sprachen, die beinahe ausgestorben sind, aber eben nur fast.

Außerdem: Selbst wenn man mit der Datierung nicht hinkommt, muß das Ganze nicht gleich eine Fälschung sein. Eine spätere Abschrift des Original bzw. die Abschrift einer Abschrift könnte auch dazu führen, daß der Versuch eine Datierung ergibt, daß das Schriftstück wesentlich neuer ist es der Text vermuten läßt. Wenn ich auf dem Dachboden ein altes Geschichtsbuch finde, mir ein (neues) Blatt Papier nehme und eine Geschichte daraus abschreibe, dann ist es deswegen auch keine Fälschung.
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11.05.2014 17:16 Uhr von Trallala2
 
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@wiederwaslos

Natürlich gab es einen Jesus.

Warum sollte man einen Jesus erfinden? Wahrscheinlich wirst du sagen, dass man für eine neue Religion auch einen Religionsstifter erfinden muss. Aber wozu sollte man für das Christentum einem Jesus erfinden? Weil es heute so erfolgreich ist? Bedenke, dass es Jahrhunderte dauerte bis das Christentum eine Bedeutung hatte. Davor war es eher ein Nachteil ein Christ zu sein. Es macht keinen Sinn einen Jesus für eine Religion zu erfinden, die ohne Bedeutung ist.

Man könnte meinen, dass die Erfinder einfach weiß im Voraus dachten. Das ist aber genauso, als ob man heute Pfandflaschen bunkern würde in der Annahme, dass man sie in 200 Jahren hundert mal teurer wieder einlösen kann.

Das macht keinen Sinn. Nur dumme Menschen kommentieren die Geschichte aus der aktuellen Zeit. Geschichte muss immer aus dem Blickwinkel der damaligen Zeit betrachtet werden. Und zu damaligen Zeit gab es keine Vorteile einen Jesus zu erfinden.
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12.05.2014 12:20 Uhr von 1Beamy1
 
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Das es einen "Jesus" gab, halte ich für recht sicher. Schließlich erwähnen auch ander religiöse Gruppeneinen bedeutenden Mann in Jener Zeit (als Prophet, nicht als Sohn Gottes).

Was diese Person mit der heute bekannten Figr gemeinsam hat, ist eher die Frage. In meinen Augen ist beispielsweise die Bibel nicht mehr, als ein marketing Produkt. über 1300 Jahre wurde nur handschriftlich kopiert. bis ins 9 Jahrhundert hinein waren selbst Könige noch analphabeten. Es gab also keine Kontrolle, was getauscht, oder verändert wurde. Wer sich mal mit dem Papsttum im Mittelalter befasst wird schnell erkennen, dass es auch mit moralischer Verantwortung nich sehr weit her war.
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18.05.2014 11:58 Uhr von Joeiiii
 
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Es gilt auf alle Fälle zwischen "einem Jesus" und "DEM Jesus" zu differenzieren. Der Name Jesus ist zunächst wertfrei, ähnlich wie Adolf oder Albert. Ein Name, mehr nicht. Nicht jeder Adolf war ein irrer Diktator, nicht jeder Albert ein genialer Wissenschaftler und nicht jeder Jesus ein Prediger, Prophet, der Sohn Gottes oder sonst was.

Als gesichert gilt, daß es einen Jesus gab, sogar mehrere Jesusse. Das wars dann aber auch schon. Wurde er vom heilige Geist gezeugt und von einer Jungfrau (jungen Frau) geboren? Heilte er Lahme und Blinde? Konnte er Tote zum Leben erwecken, übers Wasser gehen und als die anderen Wunder vollbringen, die man ihm nachsagt? Ist er wirklich gestorben, von den Toten auferstanden und in den Himmel aufgefahren, um zur Rechten seines Vaters zu sitzen? Das sind, da es dafür KEINE Beweise gibt, Geschichte aus einem Märchenbuch.

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