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Softskills-Lüge: Unternehmen stellen Manager nicht wegen Sozialkompetenzen ein

Oft ist zu lesen, dass Softskills wie Sozialkompetenz immer wichtiger werden, um bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Wie eine noch unveröffentlichte Studie herausgefunden haben will, werden Softskills bei der Anstellung von Führungskräften nicht allzu hoch bewertet und berücksichtigt.

Stattdessen zählen fachliche Qualifikation, Berufserfahrung und Auslandsaufenthalte.

Dies führt letzten Endes dazu, dass man Manager anstellt, die aufgrund ihrer fehlenden Führungsqualitäten scheitern und das Unternehmen wieder verlassen.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Unternehmen, Manager, Lüge, Softskill
Quelle: www.faz.net
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.05.2014 11:50 Uhr von Schaumschlaeger
 
+6 | -1
 
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Wenn mit Softskills Vitamin B als Starthilfe gemeint ist, dann ist die Aussage garnichtmal so falsch.
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11.05.2014 14:44 Uhr von Borgir
 
+5 | -0
 
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Posten im Management und soziale Kompetenz sind natürliche Feinde.
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11.05.2014 15:23 Uhr von Gimpor
 
+3 | -1
 
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Das mit den Softskills trichtert man doch eh nur Leuten ein, die es fachlich einfach nicht bringen. So geben die eben nicht auf.
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11.05.2014 15:38 Uhr von Leif-Erikson
 
+1 | -0
 
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Vielleicht nicht bewusst; aber bei einem Bewerbungsgespräch wird das immer einfließen, dafür ist es ja auch letzten Endes da.
Ausserdem ist das Einstellverfahren für Manager nicht repräsentativ für den ganzen Arbeitsmarkt.
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12.05.2014 07:35 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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Leif-Erikson,
sich für ein Bewerbungsgespräch zu verstellen ist doch nun auch nicht sonderlich schwer- wäre es anders, müßte ich mich auch nicht fragen, wer eigentlich die ganzen Pfeifen einstellt, die einem im Berufsalltag ständig über den Weg laufen.
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12.05.2014 09:35 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"Wie eine noch unveröffentlichte Studie herausgefunden haben will, werden Softskills bei der Anstellung von Führungskräften nicht allzu hoch bewertet und berücksichtigt. " (sfmueller27)
Klar, die Hirnwäsche wird vor Ort verpasst.

In der Quelle steht lediglich: " (...) nach Meinung der Studienautoren das Risiko, (...)" (Quelle)

und belegen ihre Meinung mit:


"(...) sind fehlende Führungsqualitäten und eine mangelnde Passgenauigkeit in die Unternehmenskultur die häufigsten Gründe (...)" (Quelle)
was aber kein Beleg wirklich ist, weil das Ausmaß des Scheiterns nicht konkret beschrieben wird.

Man muß die befragten Manager für ihre Fähigkeit zur Selbstkritik loben, wenn sie meinen:
"(...) Ein Drittel der befragten Manager berichtet, dass ihre Sozialkompetenzen nicht mit den realen Anforderungen ihrer neuen Position übereinstimmten. (...)" (Quelle)
Der Autor bewertet die Äußerungen auch lediglich als Hinweis (nicht als Beleg), da die meisten ja dann an dem errungenen Job festhalten. "Scheitern" bedeutet ja noch nicht Verlassen des Unternehmens. Vielmehr führt dies dann zu Spannungen sowohl für die Führungskraft selbst als auch für das Unternehmen. Manche werden ganz starr und autistisch.
Und mindestens genauso wichtig ist folgender Zusammenhang:
"Ebenso viele mussten feststellen, dass sie von ihrer Persönlichkeit her überhaupt nicht ins Unternehmen passten." (Quelle)
Und trotzdem beißen sich wohl die meisten durch.

"Stattdessen zählen fachliche Qualifikation, Berufserfahrung und Auslandsaufenthalte. " (sfmueller27) Ohne ein Grundgerüst an Substanz kann nicht passend gemacht werden, was noch nicht passt.

"Posten im Management und soziale Kompetenz sind natürliche Feinde." (Borgir)
Da ist was dran. Ist ein Ziel erreicht worden, kommt das nächste dran. Zufriedenheit ist ein Fremdwort.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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12.05.2014 09:41 Uhr von Maedy
 
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Ich hatte mich vor 10 Jahren schon gewundert,als das Thema Softskills mir das erste Mal unterkam.Da hatte sich ein *Maßnahmenteilnehmer* beworben. Oft hatte ich dann Bewerbungen,in denen die Leute ihre sozialen Kompetenzen so runter rattern,dass das kein Mensch mehr lesen möchte.Besonders interessant finde ich die Softskills Unterlagen,die einige Schulen den Kindern zu den Zeugnissen beilegen .Soll das helfen bei der Bewerbung für eine Ausbildungsstelle,wenn die geforderten schulischen Grundkenntnisse des Bewerbers mangelhaft sind ?
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14.05.2014 01:41 Uhr von mort76
 
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tsunami,
der Witz dabei ist ja, daß man durch massiven Peitscheneinsatz kein Pferderennen gewinnt.
Man gewinnt, wenn man sein Pferd gut trainiert und unterhält, sonst kann der Jockey peitschen, wie er will- es bringt nichts.

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