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Fachkräftemangel: Deutschland braucht zehntausende Studenten aus dem Ausland

In Deutschland fehlen über 50.000 Fachkräfte aus den Bereichen Informatik, Mathematik, Technik und Naturwissenschaften, deswegen soll die Bundesrepublik nach dem Nationalen Mint-Forum von Wirtschaft und Wissenschaft eine Kampagne starten, um ausländische Studenten anzuwerben.

Das Forum empfiehlt zum Beispiel Stipendien, die Studenten aus dem Ausland neben Bafög angeboten werden sollen. Aber es sei auch wichtig, die Fachkräfte nach dem Studium in Deutschland zu behalten. Denn nur 25 Prozent der Auslandsstudenten bleiben auch hier.

Darum soll an jeder Universität ebenfalls "eine Willkommenskultur" gefördert werden. "Der Wohlstand des ganzen Landes steht auf dem Spiel", so Ellen Walther-Klaus, die Koordinatorin des Mint-Forums.


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutschland, Ausland, Student, Ingenieur, Fachkräftemangel
Quelle: www.n-tv.de

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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.05.2014 19:39 Uhr von d_m75
 
+86 | -7
 
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es gibt keinen Fachkräftemangel.. Es gibt nur einen Mangel an Spezialisten die sich wenig Geld ausbeuten lassen..
Zahlen die Firmen ordentlich kommen auch die Fachkräfte aus .de
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10.05.2014 19:44 Uhr von Gizmo1982
 
+40 | -5
 
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@d_m75: Genau so sieht es aus! Viele Leute die ich kenne haben studiert damit sie mal mehr als 5Euro die Stunde verdienen aber was ihnen teilweise angeboten wird ist echt ein lacher. Für solch einen Hungerlohn braucht man auch nicht extra studieren! Was denken unsere lieben Politiker denn warum die meisten Studenten aus China z.B. nach ihrem studium Deutschland wieder verlassen, weil sie woanders besser verdienen als im neuen Niedriglohnland Deutschland!
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10.05.2014 20:01 Uhr von blaupunkt123
 
+32 | -4
 
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Fachkräftemangel......

Was wir brauchen sind Unternehmen, die nicht nur jährlich Millionen/Millarden Gewinn absahnen, sondern auch endlich mal wieder Geld für Ausbildung/Weiterbildung in die Hand nimmt.

Es gibt bei uns genug Menschen, die mit einer kleinen Weiterbildung auf eine neue Arbeitsstelle fit gemacht werden könnten.

Aber nein. Es ist ja einfacher, wenn man ausgelernte billig Kräfte aus dem Ausland holt.

Und Menschen aus dem Ausland ein kostenloses Studium finanziert.

Und was ist mit den eigenen Bürgern ? Diejenigen die ein Studium neben der Arbeit machen, werden bestraft, indem sie das Studium selber finanzieren müssen.
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10.05.2014 20:02 Uhr von Marco Werner
 
+36 | -3
 
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Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen: Es liegt nicht daran,daß wir keine Fachkräfte haben,sondern daran,daß die Leute nicht ordentlich bezahlt werden. So gibts in Deutschland z.B. fast 40000 arbeitslose Fachinfomatiker....wie bitte kann man da von Fachkräftemangel reden ? Ist es so ungewöhnlich,daß es Leute gibt, die sich nicht für 1200€ Brutto 24h-Dienst antun oder das Wochenende um die Ohren schlagen wollen ?
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10.05.2014 20:03 Uhr von sfmueller27
 
+21 | -3
 
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Das sind ja auch wirkliche Fachkräfte. Gegen gebildete und anpassungsfähige Einwanderer hat in Deutschland niemand was. Problem sind ja die ungebildeten "Fachkräfte", die in ihrer Heimat entweder politisch verfolgt sind oder aber zum Bodensatz der dortigen Gesellschaft zählen, keinen Fuß auf den Boden bekommen und ihr Glück in Ländern versuchen, die wie Deutschland über ein (noch halbwegs) gutes Sozialsystem verfügen und tolerant bis gutmütig mit Einwanderen umgehen.
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10.05.2014 20:13 Uhr von Gimpor
 
+7 | -27
 
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10.05.2014 20:16 Uhr von Ammy
 
+22 | -2
 
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Als frischgebackener Ingenieur kann ich sagen, dass man vielleicht mal darüber nachdenken sollte, die nationalen Studenten zu stärken. Ich selber saß in meinem ersten Semester mit einem Haufen von 900 Studenten zusammen; mittlerweile werden die Vorlesungen in mehreren Hörsäälen per Videoübertragung abgehalten, da bis zu 1400 Studenten angenommen werden und die Kapazitäten nirgends mehr reichen. Daraus resultieren dann Durchfallquoten, welche die 60% meist überschreiten. In Übungen wartet man zum Teil 1 1/2 Stunden und bekommt keine Antwort, da es zu wenige Tutoren gibt.
Die Bologna-Reform hat das ganze mMn auch noch weiter verschlimmert. Der Druck dem man (auch aufgrund der vielen Mitbewerber) im Studium ausgesetzt ist, ist deutlich höher geworden. Letztlich sind von den 900 etwa 300 übrig geblieben. Würde man hier ansetzen und die 600 mehr fördern, könnte man sich den Import von ausländischen MINT-Studenten sparen.
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10.05.2014 20:16 Uhr von MrSchmitty
 
+13 | -4
 
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Die deutsche Wirtschaft braucht Akademiker die für ein Appel und ein Ei arbeiten.
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10.05.2014 20:27 Uhr von The Roadrunner
 
+7 | -2
 
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Immer rein damit, wenn jeder denkt, dass das Niveau dadurch steigt. Freunde von mir waren in Shottland und Chile wärend ihres Studiums und mussten feststellen, dass das Niveau dort um einiges tiefer ist als unseren FHs.
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10.05.2014 20:27 Uhr von Humpelstilzchen
 
+13 | -0
 
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Is klar!
Absoluter "Fachkräftemangel" herrscht hier in der Politik, und zwar in Verbindung mit mangelndem Rückgrat und fehlendem Hang zur Wahrheit!
Frage mich fast jeden Tag, wie lange die Bevölkerung diesen ganzen Schwachsinn noch über sich ergehen lässt!?
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10.05.2014 20:28 Uhr von Bud_Bundyy
 
+8 | -21
 
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10.05.2014 21:00 Uhr von Bud_Bundyy
 
+4 | -21
 
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10.05.2014 21:02 Uhr von DanWeb
 
+11 | -1
 
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Die sollen endlich mal ihre hohen Ansprüche zurück schrauben und nicht jeden Bewerber ablehnen, nur weil er vielleicht einen viertel Notenpunkt unter einer 2 liegt! Suche btw noch ne Ausbildung im Raum Hamburg :D
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10.05.2014 21:44 Uhr von Holzmichel
 
+12 | -5
 
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In Deutschland fehlen über 50.000 Fachkräfte aus den Bereichen Informatik, Mathematik, Technik und Naturwissenschaften,"

Warum werden dafür nicht die Hartzer entsprechend ausgebildet? Unsere SN-Gutmenschen haben mich doch in der Vergangenheit ständig belehrt, dass die Hartzer in der Masse meistens sehr fleißig und gebildet wären und die Arbeit lediglich nicht für alle ausreicht!
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10.05.2014 23:13 Uhr von no_trespassing
 
+9 | -3
 
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Komisch, ich kenne einen Doktor, der wurde nur zu 1700 EUR brutto eingestellt. Befristet!
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10.05.2014 23:22 Uhr von Bud_Bundyy
 
+4 | -11
 
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@no_trespassing

Ohne Fachrichtung und Land des Abschlusses ist diese Aussage aber auch nicht viel wert....
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11.05.2014 00:10 Uhr von Marco Werner
 
+12 | -1
 
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@Wolfsburger
Das kann ich nur bestätigen. Wenn ich mir die Stellenanzeigen der IT-Branche so anschaue,finden sich da verdammt viele Jobs,die inhaltlich verhältnismäßig einfach sind (z.B. den von dir angesprochenen Netzwerkadmin). Die könnten z.B. locker von einem der vielen Leute ausgeübt werden, die jedes Jahr eine Umschulung zum Fachinformatiker SI abschließen und erstmal Berufserfahrung sammeln müssen. Aber die kriegen den Job natürlich nicht,weil die Arbeitgeber lieber jemanden haben wollen,der ein mehrjähriges Studium absolviert hat, auch wenn die Uni/Hochschul-Absolventen so einen "niederen" Job nicht unbedingt bevorzugen. Die Folge ist,daß die Jobs unbesetzt bleiben. Aber ist das wirklich ein Fachkräftemangel ? Oder liegts vielleicht ganz einfach an überzogenen Erwartungen der Arbeitgeber ?
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11.05.2014 01:10 Uhr von MR.Minus
 
+3 | -1
 
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die suchen fachkräfte die für 8,50 euro die stunde arbeiten gehen.
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11.05.2014 02:03 Uhr von shadow#
 
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Oder gleich fertige Absolventen - wenn man denen nur genug Gehalt bietet, kommen sie auch freiwillig nach Deutschland.
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11.05.2014 09:32 Uhr von Borgir
 
+5 | -2
 
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Die Politik hierzulande ist so fest in Industrie-Hand...bald bilden die gar nicht mehr aus und importieren jede Berufsgruppe aus dem Ausland. Dieser Verein in Berlin ist das Allerletzte.
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11.05.2014 10:53 Uhr von El-Diablo
 
+9 | -1
 
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ich sage es immer wieder, ich komme aus der Informatik ecke, die Firmen wollen unseren Fachkräften kein anständiges Gehalt zahlen, da holen sie sich lieber per bluecard Leute außerhalb der EU, denn die kosten weniger als einheimische it-ler.

Außerdem machen die ausländischen Fachkräfte nicht das Maul auf bei unbezahlten Überstunden Arbeitsvertrag 40h/Woche Realität 60h/Woche Ausbeutung + Versklavung pur, vor allem bei den coolen jungen startups.

ich will hier keine namen nennen, aber es ist ein unternehmenw elches immer ideen aus dem ausland kopiert und in deutschland sie erneut aufzieht, modemarke, partnerbörse etc. Sie nennen sich deutschlands inkubator no 1

Aus meiner Sicht gibt es genug Fachkräfte in Deutschland, nur sind sie nicht bereit unterbezahlt zu arbeiten.

[ nachträglich editiert von El-Diablo ]
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11.05.2014 13:50 Uhr von Rainer1962
 
+4 | -3
 
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Bei dem was hier in dem Land passiert kann ich langsam verstehen wie es zum 2. Weltkrieg gekommen ist.
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11.05.2014 14:50 Uhr von Marco Werner
 
+4 | -1
 
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@Rainer1962
Da könntest du durchaus Recht haben. Da wunderts dann auch nicht,daß die deutsche Bundespolizei erst dieses Jahr 78 Wasserwerfer in Österreich gekauft hat. Die wurden mit Sicherheit nicht alle für ein paar dämliche Hooligans gekauft, vielmehr scheint man sich bei unserer Exekutive auf größere Aufgaben vorzubereiten.
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11.05.2014 15:29 Uhr von WalterWhite
 
+4 | -9
 
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Bei den rassistischen Kommentaren hier wundert es mich nicht, dass die intelligenteren Ausländer nicht in Deutschland bleiben.
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11.05.2014 20:03 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@El-Diablo
" da holen sie sich lieber per bluecard Leute außerhalb der EU, denn die kosten weniger"

Im IT Bereich gilt das:

"Demzufolge musste der Hochqualifizierte im Jahre 2012 jährlich mindestens 44.800 Euro (oder im Falle der 52 %-Grenze: 34.944 Euro) aus der Beschäftigung erzielen. Im Jahre 2013 mussten es 46.400 Euro (...) sein, für 2014 sind es 47.600 Euro"

Finde ich für einen Ausländer als Anfangsgehalt in der Eingewöhnungsphase nicht gerade als Lohndumping!

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