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Experten befürchten "Aus" für Steuerselbstanzeige

Experten bemängeln die Neuregelung zu Steuervergehen, welche dafür sorgen könnte, dass die strafbefreiende Anzeige zukünftig deutlich gefährlicher werden kann.

Demnach könnten nämlich für die Selbstanzeige zukünftig Daten von Banken herangezogen werden, die zehn Jahre alt sind.

Daraus könnten neue Erkenntnisse bekannt werden, welche die Anzeige zu einem gefährlichen Instrument werden lassen, da sich über diesen Zeitraum ein undurchschaubares Risiko ergibt.


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WebReporter: Higharcher
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Aus, Risiko, Steuerhinterziehung, Selbstanzeige
Quelle: www.sueddeutsche.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.05.2014 11:22 Uhr von Rechtschreiber
 
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"befürchten", "risiko", "gefährlicher" und "unüberschaubares Risiko" - Was ist denn das für ein Schwachsinn? Zahlt eure Steuern - so wie jeder andere auch - dann habt ihr auch nichts zu befürchten! Die Selbstanzeige gehört ganz schnell abgeschafft!
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10.05.2014 12:54 Uhr von ElChefo
 
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Witzig.

"Experten befürchten: Straftäter könnten Konsequenzen für ihr Handeln tragen müssen"

Ha. Haha. Das ist natürlich erschreckend. Die Ärmsten.
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10.05.2014 13:03 Uhr von Joeiiii
 
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Einer Strafe, abgesehen von der Nachzahlung, zu entgehen, indem man sich selbst anzeigt, ist eigentlich ein starkes Stück, zumal es die meisten Steuerbetrüger wahrscheinlich auch erst dann machen, wenn mal wieder von Steuer-CDs und einer damit verbundenen Aufdeckungswelle die Rede ist.
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10.05.2014 13:40 Uhr von Schmollschwund
 
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@Rechtschreiber_
Zitat: "Die Selbstanzeige gehört ganz schnell abgeschafft!"

Man könnte meinen, dass die Medien gute Arbeit machen. Du scheinst nur von reichen Schnöseln auszugehen, die keinen Bock haben ihre Steuern zu zahlen. Ist auch OK. Aber in dem Fall wird es halt leider uns alle treffen. Jeder der das ein oder andere Mal (wirklich?!) vergisst, wird dann rigoros bestraft werden. Kann auch nicht richtig sein.

Toleranz muss bleiben. Nur die Verhältnismäßigkeit sollte eine größere Rolle spielen.

Jemand der 2000€ verdient und 400 € Steuern hinterzieht muss genauso bestraft werden, wie der der 2 Millionen hat und 400.000 € hinterzieht. Leider scheint es aber so zu sein: Jemand der 2000 € verdient und 10 € hinterzieht wird wohl verhältnismäßig härter bestraft als jemand der 2 Millionen hat und 800.000 € hinterzieht.
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12.05.2014 07:59 Uhr von Niels Bohr
 
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Unglaublich...da sollen Straftäter doch wirklch für ihre Tat bestraft werden...so ein Skandal aber auch...

Hey...wer wissendlich (wie z.B. Hoeneß und Schwarzer) Steuern hinterzieht, begeht eine Straftat. So einfach ist das. Diese Selbstanzeige mit anschließender Strafzahlung ist nichts anderes als ein Freikaufen vor dem Gefängnis.

Wer Steuern hinterzogen hat, sollte nach dem im Gesetz vorgesehen Maß bestraft werden und nicht durch den Einwurf von einer Menge kleiner Münzen ins Staatsäckel einfach so davon kommen.

Wie wird das denn weitergehen?
Demnächst kann sich eines von diesen Schlägerkids, die einen anderen halb tot getreten haben, bei einer Selbstanzeige auch mit einer "angemessenen" Geldstrafe freikaufen? Oder gar ein Mörder?

sorry...aber für mich hat die ganze Sache was von der Handhabe in einem Bananenstaat.
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12.05.2014 19:38 Uhr von Joeiiii
 
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Man muß auch differenzieren zwischen "Oh, vergessen" und Absicht. Natürlich kann mal etwas vergessen werden. Aber im Falle von Hoeneß und Schwarzer wird wohl kaum jemand daran glauben, daß da was "vergessen" wurde. Geld wechselt auch nicht von selbst über die Grenze und springt dort in die nächstbeste Bank.
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01.06.2014 01:36 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Wenn das Finanzamt doch nur auch einmal beim Geld verdienen helfen würde.
Ein Angestellter bettelt jahrelang nach einer Gehaltserhöhung, und wenn er sie bekommt, dann macht das Amt frech die Hand auf. Selbst beigetragen hat das Finanzamt nichts dazu. Warum geht das Finanzamt nicht einmal selbst zum Chef und fordert für die Angestellten eine Gehaltserhöhung? Das wäre doch mal gerecht.

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