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Behindern große Provider in den USA und Europa den Datenverkehr absichtlich?

Die großen Provider sollen in Europa und den USA absichtlich Engpässe in ihren Netzwerken nicht ausbauen, um von Betreibern von Internet-Backbones höhere Gebühren eintreiben zu können. Dieser Vorwurf wurde von Backbone-Betreiber Level 3 laut.

Insgesamt sechs große Betreiber würden demnach Engpässe absichtlich nicht beheben. Damit würden Daten verloren gehen und somit Kunden geschädigt. Der Name des Providers in Europa wurde nicht genannt, aber Golem berichtet, dass es sich um die Deutsche Telekom handeln soll.

Backbone-Betreiber Cogent Communications hat nun Beschwerde bei der Deutschen Netzagentur eingereicht. Die Deutsche Telekom würde an Internet-Knotenpunkten nicht die benötigten 100 Gbit/s anbieten, sondern lediglich die Hälfte bereitstellen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: USA, Internet, Europa, Provider, Engpass, Datenverkehr
Quelle: www.gamestar.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.05.2014 10:07 Uhr von TbMoD
 
+35 | -1
 
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ist ja auch alles "Neuland" hier in Deutschland
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10.05.2014 10:34 Uhr von SGGWD
 
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Letzter Absatz verkehrt. Originalnews gelesen und verstanden Autor?
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10.05.2014 18:10 Uhr von blaupunkt123
 
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Kann man doch die Telekom direkt nennen.

Die nutzen das ja auch 2016, um mehr zu kassieren, wenn nach 75 GB der Hahn zugedreht wird.
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11.05.2014 12:28 Uhr von Ich_bins_wieder
 
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Ach als viert größte Wirtschaftsnation der Welt ist in Zeiten der Globalisierung das Internet doch zu vernachlässigen.

Aber das es mal wieder an der Telekom liegt ist ja wohl nicht wirklich verwunderlich...
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11.05.2014 12:28 Uhr von One of three
 
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Quelle lesen!

Hier ein Auszug:

"Diese Vermutung basiert auf einem Bericht aus dem Juli 2013, der Probleme aus dem Jahr 2009 behandelt. Damals hatte sich der internationale Internet-Backbone-Anbieter Cogent Communications bei der deutschen Bundesnetzagentur beschwert. Grund für die Beschwerde war, dass laut Cogent die Telekom sich weigere, ausreichend leistungsfähige Internet-Knotenpunkte bereitzustellen. Statt den benötigten 100 Gbit/s biete die Deutsche Telekom nicht einmal die Hälfte.

Die Telekom hatte damals gefordert, dass Cogent den Ausbau und das Datenvolumen bezahlen solle, da 12 Mal mehr Traffic von Cogent erhalte als man selbst an Cogent weiterleite. Letztlich einigten sich beide Unternehmen im Verfahren der Bundesnetzagentur. Die Telekom baute die Knotenpunkte auf 78 Gbit/s aus und verzichtete auch auf eine Bezahlung."
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11.05.2014 22:06 Uhr von damitschi
 
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Wenn ich dem Anbieter (Youtube usw.) nicht mehr Kohle für die Übermittlung seiner Inhalte abknöpfen will, dann hol ich´s mir halt vom Kunden!

Sach ma, merken die noch EINSCHLÄGE?

Wer seine Inhalte im Überfluss kostenlos bzw. über Werbeeinnahmen finanziert an den Nutzer bringt, der muss für den Transport natürlich auch entsprechend bezahlen.

Ansonsten würden die umgerechnet 10Ct./Monat alle Verbraucher natürlich NICHT zu Peter Zwegert führen, hier geht´s einzig und allein nur um´s achs geliebte Geld, was man vom "kleinen Mann" haben will!

Also, mehr Kohle vom Anbieter und GUT is! ENDE!!!

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