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Berlin: Jobcenter-Angestellte verjubelte unfassbare 280.000 Euro Hartz-IV-Geld

Vor dem Landgericht Berlin muss sich derzeit eine 27-jährige, ehemalige Mitarbeiterin des Jobcenters Friedrichshain-Kreuzberg wegen Untreue verantworten. Sie soll sich unfassbare 280.000 Euro Hartz-IV-Geld auf das eigene Konto überwiesen haben.

"Ich habe mich gewundert, dass es ging, nach dem System hätte es nicht klappen dürfen", gesteht die Angeklagte mit weinerlicher Stimme. Einmal überwies sie sich gleich 38.000 Euro auf einmal, ein normaler Hartz-VI-Empfänger bekommt aber maximal 391 Euro im Monat.

Das Geld ist aber weg, sie kaufte sich mehrere Audis und verschenkte sie zum Teil weiter. "Wenn ich Geld ausgab, war ich einen kurzen Moment glücklich", so die Angeklagte. Der Betrug fiel nur auf, weil ihre Bank wegen der hohen Geldeingänge misstrauisch wurde und Geldwäsche vermutete.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Geld, Diebstahl, Hartz IV, Angestellte, Jobcenter
Quelle: www.bz-berlin.de

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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2014 14:33 Uhr von Kabawicht
 
+14 | -1
 
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Tja, schwarze Scharfe mit mangelnder Intelligenz gibt es wohl in jeder gesellschaftliche Schicht.
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09.05.2014 14:34 Uhr von opheltes
 
+17 | -15
 
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"Der Betrug fiel nur auf, weil ihre Bank wegen der hohen Geldeingänge misstrauisch wurde und Geldwäsche vermutete. "

Ist das nicht von Banksicht verboten, das zu kontrollieren?
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09.05.2014 14:35 Uhr von JustMe27
 
+48 | -3
 
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Ja, und ihren "Klienten" hat sie wahrscheinlich kaltlächeld Lebensmittelgutscheine ausgestellt...
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09.05.2014 14:39 Uhr von Breeze-2006
 
+3 | -5
 
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@monsumkatze

Tja, die einen kauen Audis, die anderen Bücher... ;)

http://tinyurl.com/...
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09.05.2014 14:40 Uhr von quade34
 
+18 | -2
 
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Bei Einzahlungen in bestimmter Höhe sind die Banken zur Kontrolle verpflichtet.
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09.05.2014 14:45 Uhr von AlterVerwalter
 
+26 | -3
 
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> Ich habe mich gewundert, dass es ging, nach
> dem System hätte es nicht klappen dürfen",
> gesteht die Angeklagte mit weinerlicher Stimme.

Wenn die Chance ruft, dann soll man sich nicht ziemen. Schlimmer als das Scheißleben als Handlanger in dem Naziladen kann es im Knast auch nicht sein. Dort muß man zumindest nicht auf Quote arbeiten, So hat se den Jackpot bekommen, sie darf den Schreibtisch jetzt mal von der anderen Seite kennenlernen, auch mal ne Erfahrung, die eigentlich jeder Jobcenter-Mitarbeiter mal son Jährchen gehabt haben sollte.
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09.05.2014 14:53 Uhr von Elementhees
 
+46 | -0
 
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"Der Betrug fiel nur auf, weil ihre Bank wegen der hohen Geldeingänge misstrauisch wurde..."

WARUM darf eine Sachbearbeiterin solche Summen raushauen? Da müssten beim Abteilungsleiter doch fünf rote Lampen angehen..

Ist ja nur Steuergeld..
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09.05.2014 14:58 Uhr von falkz20
 
+18 | -1
 
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@ opheltes

im gegenteil, die bank ist verpflichtet ungewöhnliche geldeingänge zu melden und zu überwachen. jeder bankmitarbeiter macht jährlich eine geldwäscheschulung.

[ nachträglich editiert von falkz20 ]
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09.05.2014 15:07 Uhr von fox.news
 
+18 | -0
 
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und wie so oft fliegt es nur deshalb auf, weil viele Mensche aufgrund ihrer Gier zu unvorsichtig werden: klingt ja zumindest so als hätte sie damit noch lange weitermachen können, wenn sie sich halt nur auf kleinere Summen beschränkt hätte.

(da fragt man sich natürlich auch, wie lückenhaft das System dort sein muß, damit sowas unbemerkt funktioniert)
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09.05.2014 15:14 Uhr von FraxinusExcelsior
 
+3 | -15
 
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09.05.2014 15:39 Uhr von Holzmichel
 
+6 | -14
 
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"Vor dem Landgericht Berlin muss sich derzeit eine 27-jährige, ehemalige Mitarbeiterin des Jobcenters Friedrichshain-Kreuzberg wegen Untreue verantworten. Sie soll sich unfassbare 280.000 Euro Hartz-IV-Geld auf das eigene Konto überwiesen haben."

Typisch junges Weib, noch nichts im Leben geleistet-aber Betrügerin durch und durch. Die Täterin sollte zunächst einmal 10 Jahre in den Knast und dort schwere Arbeit leisten, aus dem Lohn hat sie dann die Knastkosten zu zahlen und ihren Schaden abzutragen. Nach der Entlassung sollte sie nur Lebensmittelgutscheine erhalten und in eine Gemeinschaftsunterkunft (Obdachlosenheim) eingewiesen werden. Die ihr zustehende Stütze sollte komplett in die Schadenwiedergutmachung gehen. Für solche Verbrecher und betrüger sollte sich die Justiz zudem mal Gedanken machen, endlich mal die Pfändungsgrenze zu kippen!
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09.05.2014 15:48 Uhr von Karlchenfan
 
+17 | -0
 
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Was ich für extrem bedenklich finde,wie ist die in das Loch im System gestolpert?Und haben Andere den Trick auch drauf?Warum gab es dort keinen internen Alarm?Einzellüberweisungen in Regelsatzhöhe,ok,aber alles was da auf 1000 € zusteuert,sollte doch zumindest gegengezeichnet werden,allein schon um Fehler zu vermeiden.
Warum ist das nicht möglich?Ach ja,ich vergaß,die Teamleiter sind überlastet,deswegen bekommt man die ja auch nie zu greifen,außer die beschließen,Kohle von einem Kunden zurück zu fordern,dann sind immer gleich 3-5 zugegen.Irrer Laden.
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09.05.2014 16:29 Uhr von FlatFlow
 
+15 | -0
 
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und das krasse an der ganzen Geschichte ist, dass nicht der Jobcenter die Anzeige gestellt hatte, sonder die Bank! Dort hat man sich gewundert über die hohen Beträge der Frau.
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09.05.2014 17:21 Uhr von turmfalke
 
+8 | -1
 
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Wie kann das passieren, haben die wieder einpaar armen Teufeln die Stütze gekürzt? Dieser Bande ist nichts fremd!
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09.05.2014 17:22 Uhr von blaupunkt123
 
+5 | -1
 
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Wie blöd kann man sein.

Betrügen und die Ware auch noch weiterverschenken, damit alle schön bescheid wissen.

Naja nicht schade drum.
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09.05.2014 20:57 Uhr von Hanna_1985
 
+12 | -3
 
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Jungejunge, welche Doppelmoral.
Sollte die Dame nicht lieber als integre Person mit Frau Merkel zu Abend essen und dann in der Bayern-Loge sitzen?
Ach nein, sorry, sie hat ja "nur" ein paar hundert Tausend Euro geklaut, und die dafür gekauften Sachen in diesem Land gekauft und an andere verschenkt. Was für eine Verbrecherin. Hängt sie. Steinigt sie. Oder besser: Für 10 Jahre wegsperren. Ach, 10! 100... 1000!
Warten wir mal auf das Urteil.
280.000 € hinterzogen...
nicht 28 Millionen...
Wollen wir drauf wetten, wer mehr aufgedonnert kriegt?

Interessant aber, dass hier alle auf der Verbrecherin rumhacken. Beim multimillionenschweren Betrüger aber 50% der Kommentare den "armen" Uli beschützen wollten...

[ nachträglich editiert von Hanna_1985 ]
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09.05.2014 21:11 Uhr von Schmollschwund
 
+8 | -1
 
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Die Möglichkeiten der Jobcenter um Sozialmissbrauch aufzudecken sind schier unbegrenzt. Die können über alle Ämter hinweg Info´s einholen, die können jederzeit dein Konto einsehen, wenn´s sein muss dann stehen die auch tagelang vor der eigenen Haustüre und observieren dich.

Kleinste Hinweise darauf, dass doch etwas zu holen sein könnte, reichen aus um den Beteiligten monatelang Stress zu machen.

Nur bei Beträgen in der Höhe, da versagt alles. Na, also. Die Welt im Lande Hartze ist doch genauso wie überall sonst auch ;)
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10.05.2014 01:15 Uhr von Nebelfrost
 
+7 | -0
 
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ich weiß nicht was mich an der news mehr erschreckt:

1. die tatsache, dass eine jobcenter-angestellte 280.000 euro in aller dreistigkeit geklaut hat

2. oder die tatsache, dass der leitung des jobcenters es nicht auffiel oder komisch vorkam, dass eine ihrer sachbearbeiterinnen mehrfach unrealistisch hohe summen auszahlte bzw. sowas offenbar nicht kontrolliert wird

3. oder die tatsache, dass bankanstellte beliebig in den kontenbewegungen ihrer kunden schnüffeln und ungestraft davon kommen.

ich denke aber dann doch, dass mich punkt 3 am meisten erschreckt. hier wird das bankgeheimnis mit füßen getreten. und wenn die das bei einem bankkunden machen, dann machen die das sicher auch noch bei vielen anderen. stasi lässt grüßen!

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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10.05.2014 02:07 Uhr von derNameIstProgramm
 
+3 | -0
 
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Ich verstehe nicht wie hier einige überrascht sein können, dass die Bank das herausgefunden hat. Wir reden von 280.000 Euro die mit 14 Überweisungen auf ihrem Konto gelandet sind. Das macht im Durchschnitt schon 20.000 Euro pro Überweisung.

Jeder geschäftsfähige Mensch mit einem Bankkonto sollte schon durch das Kleingedruckte der Bank-AGBs wissen, dass Banken bei Überweisungen ab ungefähr 15.000 Euro nach dem Geldwäschegesetz verpflichtet sind die Zahlungen zu überprüfen und gegebenfalls eine Anzeige zu erstatten.
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10.05.2014 07:35 Uhr von Tomjac1966
 
+0 | -1
 
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Wenn man heute sieht was so eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter verdient dann frage ich mich ernst , wieso man dann noch klauen muss.
Dann ausgerechnet auch noch den Staat !!
Sicher ist es nicht immer leicht zu sehen mit welchen Summen dort in so einem Amt agiert wird aber man sollte schon von Zuhause aus so erzogen worden sein das man sich nicht an anderer Leuts Sachen vergreift.
Leider liest man sowas immer häufiger..
Ich denke aber nicht das dadurch irgendwelche Konsequenzen für die ganzen Sozialgeld Empfänger bestehen.
Vielmehr würde ich es begrüssen wenn die Mitarbeiter generell überprüft würden, Stichprobenartig.
Denn es ist auch ne Menge Geld was so ein Mitarbeiter "betreuen" muss.
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10.05.2014 07:38 Uhr von Knutscher
 
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Schon merkwürdig.
Das ist ca der zehnte Fall in den letzten paar Jahren.
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10.05.2014 09:45 Uhr von Floppy77
 
+0 | -0
 
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@AlterVerwalter
"...sie darf den Schreibtisch jetzt mal von der anderen Seite kennenlernen, auch mal ne Erfahrung, die eigentlich jeder Jobcenter-Mitarbeiter mal son Jährchen gehabt haben sollte."

Es gibt so einige Mitarbeiter des JC die den Schreibtisch auch von der anderen Seite kennen, wenn der Partner kein Einkommen hat, müssen die auch oft aufstocken.
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10.05.2014 14:27 Uhr von Schmollschwund
 
+1 | -0
 
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@Knutscher_

Danke für den Hinweis ;)


09.12.13
Jobcenter Berlin bedient sich an Hartz IV-Geld
http://www.gegen-hartz.de/...

08.05.13
Jobcenter-Mitarbeiterin soll 280 000 Euro veruntreut haben
http://www.sueddeutsche.de/...

01.07.13
Über 530.000 Euro veruntreut - Haftstrafen für Betrug im Job-Center
http://www.derwesten.de/...

580

2013
Jobcenter Dresden veruntreut Hartz IV Gelder
http://www.lokalkompass.de/...

13.02.14
Verdacht auf Veruntreuung im Jobcenter - Nienburg
https://www.dieharke.de/...

12.11.08
Fallmanager muss ins Gefängnis - Darmstadt
http://www.fr-online.de/...


Zusammenfassung? ;)
Spitzengehälter in deutschen Jobcentern – Staatsanwälte ermitteln
http://betrug-beim-jobcenter.acctor.de/
Kommentar ansehen
10.05.2014 15:50 Uhr von Hanna_1985
 
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Aus Schwollschwunds Links... bzgl. der 530.000 Euro hinterzogen News:

Für die drei verbliebenen Angeklagten endete es bitter: Dreieinhalb Jahre Haft für die geständige Angeklagte aus Sprockhövel, zweieinhalb Jahre für ihren „hilfsbereiten“ Gatten und drei Jahre und neun Monate für die Frau, die bis zum Schluss dabei blieb, völlig unschuldig auf der Anklagebank zu sitzen.

Über 530.000 Euro veruntreut - Haftstrafen für Betrug im Job-Center | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/...

Erinnert an das Strafmaß des vorher zitierten Herrn Hoeneß... Für ein 56tel des hinterzogenen Betrags....
Kommentar ansehen
12.05.2014 10:17 Uhr von MeisterTorty
 
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Na da sieht man mal wieder, welche moralischen Standarte in deutschen Behörden gelten.

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