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Hessen: Wahlplakate der Alternative für Deutschland wurden zerstört

Die Mitglieder der Alternative für Deutschland beschweren sich über den schlechten Umgang mit ihnen im Straßenwahlkampf. Laut offiziellen Stellen seien die internen Streitigkeiten beigelegt. Insider hingegen behaupten, Kritiker werden ruhig gestellt.

Diesen Samstag wird in Frankfurt-Höchst ein Wahlkampfauftritt abgehalten. "Wir kriegen bestimmt wieder Besuch", sagt Ravel Meeth, Landessprecher der AfD. Er könne nicht verstehen, dass die AfD rechts von der CDU eingeordnet werde.

Für viele Menschen ist die AfD eine rechtspopulistische Partei. In mehreren Städten wie zum Beispiel Marburg, Frankfurt und Wiesbaden wurden AfD-Plakate zerstört und unbrauchbar gemacht. "Unerträglich und nicht hinnehmbar", bezeichnet Joana Cotar die Aktionen der Antifa und Blockupy auf der AfD-Homepage.


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WebReporter: call_me_a_yardie
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Hessen, Plakat, Zerstörung, Alternative für Deutschland
Quelle: www.fr-online.de

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09.05.2014 12:21 Uhr von shadow#
 
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09.05.2014 12:43 Uhr von jens3001
 
+16 | -3
 
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Die AfD hat jede Menge populistischer Aussagen und Forderungen aber nahezu kein echtes Programm.

Lumpige 3,5 Seiten ist es lang und ist so weitläufig formuliert, dass man fast alles hineininterpretieren kann.


Wer sich nur die Schlagwörter anhören mag ist bei der AfD gut aufgehoben. Wer ein wenig gräbt wird aber schnell merken wie hohl diese Partei innen ist.


Deswegen finde ich es dennoch falsch ihre Plakate zu zerstören oder zu stehlen.

Interessanterweise sind es häufig die Links eingestellten Bürger, die meinen ihre Meinung anderen aufzwingen zu müssen.
Bei NPD-Demos kommen sie mit einem 3-4-fachen Aufgebot zur Gegendemonstration, Plakate unliebsamer Parteien werden zerstört, bekritzelt oder entfernt, usw.

Mag ja sein, dass sie durchaus Recht haben wenn sie sagen diese Parteien sind "Dreck". Aber das gibt keinem das Recht diese an ihrer freien Meinungsäußerung zu hindern. Egal ob das NPD, AfD, CDU oder die Linke ist.

Wer etwas findet das nicht "legal" ist kann das sicher beim Ordnugnsamt auf dem kurzen Dienstweg regeln. Oder eben vor Gericht ziehen wenn es etwas gravierenderes ist.
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09.05.2014 12:46 Uhr von Bildungsminister
 
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09.05.2014 12:53 Uhr von jens3001
 
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Bildungsminister

Die Piraten mit der AfD zu vergleichen halte ich für sehr weit hergeholt.

Auch wenn du dich nciht wirklich intensiv für sie interessierst solltest du dich zumindest informieren.
Die Piraten haben ein gut ausgearbeitetes Program, dass sehr viel mehr zu bieten hat als nur Internet-Themen.

Es umfasst ebenso soziale Themen wie Internationale, Umweltschutz, Infrastruktur, usw.


Ich finde die Piraten haben Zukunft - wenn sie sich von ihrem linken Getue lösen.
Ihre ursprünglichen Anliegen waren, wie du gesagt hast, Internet, Privatsphäre, usw.
Sehr viel mehr kam dazu - aber leider auch eine sehr linke Einstellung - die ich nicht immer gut finde.

Besonders ihre Einstellung zu Zuwanderung, Bundesstaat Europa, usw. finde ich mehr als bedenklich.

Aber grundsätzlich haben sie ein solides und umfassendes Program und positive Ansichten und Ideen.

Der Vergleich zu der Lobby-hörigen Blender-Partei AfD ist daher falsch.
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09.05.2014 13:01 Uhr von Ich_denke_erst
 
+6 | -0
 
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Egal für was eine Partei steht und in welchem Spektrum sie eingeordnet wird - Wahlplakate zu zerstören ist einfach unterste Schublade.
In Deutschland gibt es Möglichkeiten eine Partei zu verbieten wenn sie nicht den Vorgaben entspricht.

Wenn sie jadoch zugelassen ist dann habe ich keinerlei Recht die Partei oder ihre Veranstaltungen zu stören oder deren Eigentum zu zerstören.
Wer von diesen Randalierern entscheidet denn dann wann etwas gut oder schlecht ist?
Wenn sowas Schule macht sind wir bald wieder da wo wir 1933 schon waren - jeder der eine andere Meinung hat wird verfolgt.
Ich halte übrigens gar nichts von der AfD bin aber für Demokratie!
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09.05.2014 13:20 Uhr von Schmollschwund
 
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So gut wie ALLE Parteien haben damit zu kämpfen. Statt aber die eigene Politik zu ändern, pienst man lieber rum und schiebt die Verantwortung auf die Zerstörer.

Würd ich ja auch tun, aber auch nur dann, wenn ich wüsste, das sich die Menschen anständig wehren können. Geht aber heute nicht mehr. Keiner hört auf Bürger und wenn die sich auf legalem Weg wehren wollen, dann stimmt das alles nicht, oder die Wege sind so lang, dass sich das Wehren nicht lohnt. KEIN Wunder, dass sich Menschen auf der Straße Luft verschaffen müssen.

Ich reiß zwar keine Plakate herunter, aber umdrehen und drauf rum laufen, wenn sie am Boden liegen, dass macht riesig Spaß ;) Auch wenn´s nichts bringt, aber auf die paar Momente Genugtuung möcht ich nicht verzichten....
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09.05.2014 13:22 Uhr von atrocity
 
+3 | -2
 
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Naja, auch CDU, SPD, Grüne, Linke, Piraten und NPD haben damit zu kämpfen dass Wahlplakate verschandelt, beschmiert und abgerissen werden.
Wer hat noch nie ein Merkel-Plakat mit Hitlerbärtchen gesehen?
Oder ein anders Wahlplakat auf dem "Lügner" steht?

Es gibt immer jemanden der anderer Meinung ist. Deswegen groß ein Fass auf zu machen lohnt nicht.
Klar natürlich dass solche Beschädigungen die kleinen Parteien heftiger treffen weil diese weniger Finanzmittel haben um den Schaden zu beheben.
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09.05.2014 13:28 Uhr von Bildungsminister
 
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jens3001

Was ist das eigentlich für eine Unart in der Diskussionskultur, jemandem, dessen Meinung man nicht teilen mag, als fachlich Inkompetent hinzustellen? Soll man auf dieser Basis miteinander reden? Anders gefragt, erwartest du mit einer solchen Unterstellung, dass ich mich weiter mit deinem Kommentar auseinander setze?

Zu deiner Beruhigung - Ich stelle die Piraten und die AFD nicht auf eine Stufe, zumindest politisch und systemisch nicht. Ich sage lediglich, dass beide ihre Zeit hatten, und beide haben sie es verschlafen daraus Gewinn, in Form von Wählern und Reputation, zu erzielen.

Du magst damit Recht haben, dass die Piraten mehr sind als Internet und Computer. Das ist aber vollkommen unerheblich. In der öffentlichen Wahrnehmung sind sie nämlich genau das, wenn man sie denn überhaupt kennt. Zumindest subjektiv haben sie für sich das Kernthema Internet... Netzpolitik ausgesucht, und sie haben es nicht verstanden dieses Thema auch nachhaltig zu besetzen. Mittlerweile wurde dieses Thema von anderen Parteien assimiliert, z.B. den Grünen, und in allen anderen Bereichen, z.b. Sozial- oder Familienpolitik, müssen sie sich eben auch in einen kompetitiven Vergleich mit anderen Parteien begeben.

Und das was sie mit der AFD gemein haben ist schlicht, dass sie sich auch primär mit sich selbst, mit der Führungsrolle der eigenen Partei, und internen Querelen auseinander setzen. Das lenkt von vermeintlichen Kompetenzen und vor allem von Idealen und Zielen ab. Und dann sind es bei beiden Parteien immer die anderen, die schuld sind, wenn etwas schief geht. Zum Beispiel die bösen Medien!

Nein, die AFD und die Piraten sind politisch nicht vergleichbar. Die einen sind eher links, die ersteren weit rechts. Aber sie machen beide die gleichen Fehler und machen am Ende genau die gleichen Fehler, und benehmen sich dann genauso, wie die etablierten Parteien. Wo man sich dann noch mehr fragen muss, warum man sie wählen sollte? Die AFD sowieso nicht, aber die Piraten wären ja durchaus mal wählbar gewesen - Gewesen!

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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09.05.2014 14:09 Uhr von Gorli
 
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Ich bin ja echt Weltoffen was die Parteienlandschaft angeht, Grüne, Linke, Ökos, Bibelpartei, whatever, aber vor 2 Parteien hab ich echt Angst, dass sie in den Bundestags kommen: Die AfD und die NPD. Beide würden Deutschland einfach nur so gnadenlos vor die Wand fahren, dass man kaum hingucken kann.

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