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Kostenpflichtige Retouren ab Juni im Onlinehandel

Verbraucherschützer wiesen bereits letztes Jahr darauf hin, dass Kunden bei der Rücksendung online bestellter Ware eventuell die Kosten in Zukunft selbst tragen müssen. (ShortNews berichtete).

Die zunehmende Menge an zurückgeschickter Ware bereitet vielen Händlern finanzielle Probleme. Zwölf Prozent der Bestellungen gehen zurück an die Händler, im Bereich Bekleidung sind es deutlich mehr.

Ab Juni 2014 ist es den Händlern nun erlaubt, dass sie unabhängig vom Warenwert Geld für den Retourenversand verlangen dürfen.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Verbraucherschutz, Juni, Onlinehandel, Retour
Quelle: www.gaeubote.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2014 09:12 Uhr von bpd_oliver
 
+14 | -0
 
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Dann werden die Kunden vermutlich zu Händlern wechseln, die kostenlose Retouren anbieten, so dass die anderen nachziehen müssen.
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09.05.2014 09:13 Uhr von Johnny Cache
 
+23 | -4
 
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Recht so! Keine "gratis" Beamer und Fernseher zur Fußball-WM. ;)
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09.05.2014 09:17 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+3 | -14
 
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09.05.2014 09:29 Uhr von Naikon
 
+9 | -0
 
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Bei Zalando ist es jedes 2 Teil das zurückgesendet wird.
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09.05.2014 09:32 Uhr von saber_
 
+4 | -1
 
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leider muessen nun wieder die ehrlichen kunden draufzahlen...


aber so ists nunmal immer...den ehrlichen bestraft das system...


und mal ganz ehrlich... die leute die es am meisten ausnutzen kommen immernoch am besten davon!


bestellste halt dicke glotze zur wm und musst sie fuer nen 20er zurueckschicken... ist immernoch billiger als kaufen und hast immer das neuste geraet...
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09.05.2014 09:45 Uhr von Leimy
 
+7 | -1
 
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Ist hier eine Unterscheidung zwischen Reklamation und Widerruf geplant?

Reklamationen möchte ich ungern noch selbst tragen.

Entschliesse ich mich zum Widerruf von meinem Kauf (mein gutes Recht bei Fernabsatzverträgen), finde ich es fair, wenn ich wenigstens die Retoure bezahle.
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09.05.2014 10:25 Uhr von shadow#
 
+6 | -0
 
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@ benni-88
Nein, denn das mache ich z.B. auch wenn ich etwas tatsächlich kaufen möchte.
Tue ich es nicht und ich brauche eine andere Größe, sind es schon 3 statt 2 Transporte, die der Händler zahlt.

Das Problem sind die Idioten, die sich Dinge "einfach mal so" zur Ansicht bestellen, obwohl sie von vornherein wissen dass sie sich das Zeug gar nicht leisten können.
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09.05.2014 10:37 Uhr von GottesBote
 
+1 | -1
 
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"leider muessen nun wieder die ehrlichen kunden draufzahlen...


aber so ists nunmal immer...den ehrlichen bestraft das system...


und mal ganz ehrlich... die leute die es am meisten ausnutzen kommen immernoch am besten davon!


bestellste halt dicke glotze zur wm und musst sie fuer nen 20er zurueckschicken... ist immernoch billiger als kaufen und hast immer das neuste geraet..."



Kann ich als "unehrlicher Kunde" etwas dafür, dass bei jeder zweiten Bestellung die Kleidung entweder mit falschen Maßen aufgeführt oder falsch beschrieben ist?

Dann sollen sie doch die kostenlosen Retouren streichen, das Modehaus ist bei mir nicht weit weg, und dort kann ich die Sachen vor Ort anprobieren. Verlieren wird nur der Online-Händler.
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09.05.2014 10:38 Uhr von blaupunkt123
 
+0 | -1
 
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Zum einen natürlich zurecht. Sehe es ja auch bei bekannten.

Da wird ein ganzer Pack bestellt. Und am Ende bleibt es ein Hemd das passt, der Rest geht zurück.

Zum anderen muss man natürlich sagen, dass dann Bekleidung im Internet unlukrativ wird.


Ich persönlich kaufe meine Kleidung weiterhin im Geschäft.
Man probiert es an, zahlt und geht.
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09.05.2014 10:46 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+1 | -0
 
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Viele Händler haben aber auch immer fleißig und teils aggressiv mit kostenloser Rücksendung geworben.

Und war es bisher nicht so, dass eigentlich nur Waren im Wert von unter 40€ auf Kosten des Händlers retour gehen konnten? Alles andere war doch nur Kulanz des Händlers, was vor allem die kleinen Händler eh nie gemacht haben. Die großen Händler, die von je her alles umsonst zurückgenommen haben (Zalando, Amazon, etc.) werden das mit Sicherheit auch weiterhin tun. Von daher: wird sich unterm Strich nun wirklich so viel für uns ändern?
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09.05.2014 10:56 Uhr von max.mustermann2014
 
+0 | -2
 
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Sollte man vielleicht versuchen, nicht jeden Mist doppelt und dreifach zu bestellen. Und sich vorher überlegen was man braucht und was nicht.
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09.05.2014 11:33 Uhr von Allmightyrandom
 
+0 | -0
 
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"Und war es bisher nicht so, dass eigentlich nur Waren im Wert von unter 40€ auf Kosten des Händlers retour gehen konnten?"

Nein, bisher sind es Waren oberhalb 40€.

Und man stelle sich vor: Kunde kauft 65"-Fernseher, bekommt Ihn per Spedition geliefert, guckt WM und lässt ihn (auf Verkäuferkosten) wieder abholen -> dazu kommt dann der Wertverlust des nicht mehr Original verpackten Gerätes. Und alles mit Rückendeckung des Gesetzgebers...

Soll doch jeder Händler selbst entscheiden ob es Widerrufsrecht gibt oder nicht -> wenn jemand den Service haben möchte sollte er ihn für eine pauschale mitbestellen können. Aber nicht andersrum.

Verlierer sind die "normalen" Käufer die wissen was Sie wollen und nichts zurückschicken -> denn die müssen die Retourenkosten der "Anderen" mit übernehmen im Kaufpreis.

Da ist die Neuregelung sinnvoller (hat dafür aber andere ganz fiese Fallstricke, ich sag nur "versiegelte Ware"...)

[ nachträglich editiert von Allmightyrandom ]
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09.05.2014 12:04 Uhr von Kemono
 
+1 | -2
 
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Tja, es ist wie immer. Die Allgemeinheit muss für einige Schmarotzer bluten.
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09.05.2014 13:05 Uhr von Petaa
 
+0 | -0
 
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Es ist halt schwer die schwarzen Schafe aussortierten. Solange berechtigte Reklamation und Gewährleistungsfälle weiterhin kostenlos zurückgesendet werden können, habe ich kein Problem damit!
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09.05.2014 13:55 Uhr von Schmollschwund
 
+0 | -1
 
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Mal gespannt, wer von den Zusatzeinnahmen letztlich profitiert. Ob die Mitarbeiter dann auch mal langsamer laufen dürfen?
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09.05.2014 15:45 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+0 | -0
 
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"Sollte man vielleicht versuchen, nicht jeden Mist doppelt und dreifach zu bestellen. Und sich vorher überlegen was man braucht und was nicht." (max.mustermann2014)
Naja, im Geschäft kann man es ja anfassen. Die Ware wird auf Fotos oft nicht so dargestellt, wie man sie hinterher in der Hand hat. Und dann ist man erstaunt, daß die Ware nicht so ist, wie man sie sich auf dem Foto vorgestellt hat. Das ist im Geschäft anders. Da kann die Ware selbst begutachten.

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