08.05.14 20:52 Uhr
 891
 

Elektrosmog ist doch schädlicher als bisher vermutet - Auswirkung bei Zugvögeln

Bis vor kurzer Zeit war man noch der Auffassung, dass Elektrosmog unterhalb bestimmter Grenzwerte überhaupt keine Auswirkungen auf die in Lebewesen stattfindenden biologischen Prozesse hat.

Eine in "Nature" veröffentlichte Studie kommt nun zu einem Ergebnis, welches die bisherigen gewonnenen Erkenntnisse in Bezug auf Elektrosmog deutlich in Frage stellen.

Bei den Untersuchungen konnte man feststellen, dass bereits schwache elektromagnetische Felder im Mittelwellenbereich den Orientierungssinn von Zugvögeln stören können. Dafür reicht bereits ein Tausendstel des von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als unbedenklich eingestuften Grenzwertes.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Vogel, Auswirkung, Elektrosmog
Quelle: www.gaeubote.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Studenten stellen Martin Shkrelis HIV-Medikament für zwei Dollar her
Schottland will Frauen aus Nordirland kostenlose Abtreibungen anbieten
Verbraucherschützer entdecken krankmachendes Blei in Modeschmuck

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
08.05.2014 21:05 Uhr von Der_Korrigierer
 
+7 | -9
 
ANZEIGEN
Um die Wahrheit zu erfahren, einfach folgende Regeln beachten:

Angeblich gesundheitsschädliche Werte durch 10^3 dividieren, um die wirklich gefährliche Dosis zu wissen.
Angeblich gesundheitsfördernde Werte mit 10^3 multiplizieren, um eine Wirkung zu erreichen.

Wenn die Regierung sagt, der Wirtschaft gehe es wunderbar, geht es ihr nicht gut. Sie wird niemals zugeben, dass es ihr schlecht geht, weil das noch mehr schaden würde.

Rüstungsausgaben sollen angeblich weltweit gesunken sein. Kaum zu glauben bei all den Krisen und Aufständen in den letzten Jahren. Buchungs- und Bilanztricks gibt es schließlich überall.

Ich geh jetzt zurück an meinen Stammtisch :)
Kommentar ansehen
08.05.2014 22:02 Uhr von Rainer1962
 
+2 | -10
 
ANZEIGEN
Seit wann orientieren sich Menschen am Erdmagnetfeld? Die Studie sagt doch gar nichts über die Wirkung auf Menschen aus.
Kommentar ansehen
09.05.2014 00:04 Uhr von Timmer
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
@Rainer: Nein, tut sie auch nicht. Steht aber auch nirgends. Es wurde nur in der Quelle zum Schluss erwähnt, das man >mögliche< Effekte für den Menschen untersuchen sollte. Wenn ein tausendstel des Grenzwertes ausreicht, um Vögel orientierungslos zu machen, gibt es sicherlich auch einen festen Wert, der einen Menschen beeinflussen kann (und sei es nur Kopfschmerzen).

Ich will hier jetzt keine wilden Theorien hinaufbeschwören, aber ich finde es gefährlich zu glauben, Elektrosmog sei ungefährlich. Die Wissenschaft schafft es, mit Elektroimpulsen ganze Gehirnbereiche zu manipulieren mit nur sehr wenig Aufwand. Damit sage ich nur, wie anfällig unser Gehirn auf sowas sein kann. Permanent von irgendwas bestrahlt zu werden ist immer ungesund.

Da wir uns aber bereits an unseren technologischen Luxus weitestgehend gewöhnt haben, wird es offen bleiben, ob es jemand eine ernsthafte Diskussion darüber geben wird, die auch öffentlich anschlägt.
Kommentar ansehen
09.05.2014 00:17 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
@Timmer

Wenn es bewiesen ist, dann kann man öffentlich drüber reden. Solange aber nur irgendwer behauptet er wäre Elektrosensibel und es nicht beweisen kann. Solange braucht man darüber genauso ernsthaft zu diskutieren wie über Game of Thrones. Es ist Fantasie, mehr nicht.
Kommentar ansehen
09.05.2014 00:57 Uhr von Timmer
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
Das Problem ist das Leute, die wirklich negativ auf WLAN usw reagieren, als verrückt angesehen werden. Der Gang zum Neurologen und zum Psychiater wird empfohlen.

Ich will jetzt ja nicht alles funktechnische verteufeln, aber eins sei gesagt: Der Mensch wird von bioelektrischen Impulsen geleitet. Dazu reagiert jeder Mensch anders auf irgendwas.

Zudem hat sie Bundesregierung auch eine immer noch aktuelle Warnung veröffentlicht die besagt, dass man, wenn es geht, auf WLAN bzw Funk verzichten sollte, wenn man es per Kabel lösen kann.
Kommentar ansehen
09.05.2014 01:05 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
"Da wir uns aber bereits an unseren technologischen Luxus weitestgehend gewöhnt haben, wird es offen bleiben, ob es jemand eine ernsthafte Diskussion darüber geben wird, die auch öffentlich anschlägt." (Timmer)
Richtig daran ist, daß sie überflüssig sind.

Ich bezweifle ebenfalls, ob es jemals eine ernsthafte Diskussion darüber geben wird, weil ja schon in der Vergangenheit jede ernsthafte Diskussion darüber abgewürgt wurde. Man denke z.B. zuletzt an den Artikel über Handys in der Wochenzeitschrift DIE ZEIT, in dem der Autor gezielt den Biologen der Jacobs Universität in Bremen als "Wissenschaftler" ausgesucht hat, der dann die Harmlosigkeit der elektromagnetischen Strahlung "bescheinigte", während die kritischen Professoren in die Leserbrief-Ecke der folgenden Ausgabe verbannt wurden.
Die Schwächung der Blut-Hirn-Schranke bei jungen Menschen, die Verklumpung der roten Blutkörperchen zu Geldrollen, die Resonanz mit dem körpereigenen Melanin, die Zerstörung von DNA durch Mikrowellen mit einhergehender Überlastung des körpereigenen Reparatursystems - all das spielt überhaupt keine Rolle bei den industriefinanzierten wissenschaftlichen Studien.
Wenn man dann noch an die Geschichte aus der analogen Fernsehzeit erinnert, die zu einer erhöhten Krebsrate bei Prostata und Brust wegen amerikanischen und europäischen - aber nicht japanischen - Schlafgewohnheiten führte, dann ist der Ofen ganz aus.
Nichtionische elektromagnetische Strahlung mit Einfluß auf den Menschen? Das gibt es nicht. Das darf es nicht geben, weil es sowas nicht geben kann. Oder war es nicht eher umgekehrt? Es kann sowas nicht geben, weil es sowas nicht geben darf.
https://www.youtube.com/...

http://www.hese-project.org/...

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
Kommentar ansehen
09.05.2014 01:16 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
"Das Problem ist das Leute, die wirklich negativ auf WLAN usw reagieren, als verrückt angesehen werden. Der Gang zum Neurologen und zum Psychiater wird empfohlen."

Das Problem ist, dass diese Leute nicht auf WLAN usw. reagieren sondern es sich einbilden. Ansonsten könnten sie in einer abgeschirmten Kammer ja auch "erfühlen" wenn z.B. ein WLAN Sender an ist oder nicht.

Selbst bei solchen einfachen Tests versagen die "Elektrosensiblen". Ich glaube wenn dies wirklich jemand könnte. Dann würden sich die Forscher um ihn reißen. Es schafft aber keiner.

Ich glaube es sofort wenn das jemand schafft. Oder natürlich auch durch kompliziertere Tests nachgewiesen. Kein kann, kein könnte, kein hätte. Eine belastbare Studie z.B.
Kommentar ansehen
09.05.2014 02:47 Uhr von Rainer1962
 
+0 | -4
 
ANZEIGEN
@Timmer

Ich gehöre eben nicht zu den Überängstlichen und lasse mich von solchen Studien beeinflussen.


[ nachträglich editiert von Rainer1962 ]
Kommentar ansehen
09.05.2014 07:02 Uhr von Der-Brock
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Leute, die wirklich auf WLAN usw reagieren, sind Spinner, Punkt.
Ich hatte mal eine Vermieterin, die behauptete, dass meine neu aufgebaute Funkantenne in Ihrer Heizung ein Rauschen verursachen würde... aber die war noch gar nicht angeschlossen! Genauso ging es ja in einer Gemeinde, wo direkt nach dem Aufbau eines Sendemasten Beschwerden der Bevölkerung kamen, Kopfweh, Übelkeit, Hautreizungen etc... Der Handymastbetreiber nahm alle Beschwerden ernst, und meinte, es sähe das mit Sorge, denn was würde erst geschehen wenn der Mast dann mal eingeschaltet werden würde? :)
Kommentar ansehen
09.05.2014 09:08 Uhr von Rainer1962
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
3*Minus? So viele Ängstliche hier?
Kommentar ansehen
09.05.2014 09:13 Uhr von Der-Brock
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Rainer: Nicht ängstliche.... nur Wlan-Empfindliche! :)
Kommentar ansehen
09.05.2014 09:38 Uhr von Rainer1962
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Der-Brock

Danke, der war gut.. :)
Kommentar ansehen
09.05.2014 12:22 Uhr von Timmer
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Ich versuche an dem Thema halt noch weitestgehend Neutral ranzugehen. Wie gesagt, ich schaff es durch meine eigene Einbildung, mir selbst Kopfschmerzen zuzufügen. Das ist Fakt, dass die "Einbildung" uns stark beeinflussen kann.

Und wie "Der-Brock" auch schon richtig geschrieben hat: Es gibt Menschen, die "leiden" bevor überhaupt was in Betrieb genommen wurde. Über diese Geschichte mit dem Masten muss ich auch bis heut noch lachen.

Nur sollte man hier irgendwann einmal aufpassen, ob das ganze dann doch nicht insgesamt zuviel wird.

WLAN sendet ein Signal von ca. 100 bis 1000 Microwatt pro m² hinaus. Ab 500 Microwatt können (KÖNNEN!, nicht werden zu 100%, können!) Kopfschmerzen entstehen.

Ein Handy strahlt hingehen ab 50 Milliwatt und aufwärts (Info: 1 Milliwatt = 1000 Microwatt). Hier ist es weitaus "gefährlicher" einzustufen, da diese auf im Frequenzbereich der Mikrowellen strahlen. Hier gibt es auch schon sehr viele Analysen und Versuche die gezeigt haben, dass dauerhafte Nutzung (mehrere Stunden telefonieren) des Handys negative Ursachen zur Folge haben kann (nochmals: KANN!, nicht muss oder wird, kann!).

Nicht Umsonst orientieren sich die Grenzwerte hier an thermischen Werten, da dieser Frequenzbereich Wasser zum reagieren bringt bei ausreichender Energiezufuhr.


Vielleicht stellt sich jetzt wer die Frage: Ja wenn das Handy um ein vielfaches stärker strahlen, wo ist dann dein WLAN Problem?

Mein "Problem" ist:
Viele Leute sehen, dass eine Mikrowelle Wasser zum kochen bringen kann durch Strahlen. Das ist Fakt.
Handy senden im Frequenzbereich der Mikrowellen, dass ist auch Fakt.
Kein Mensch würde sein Kopf in eine Mikrowelle stecken und diese Anmachen, selbst nicht mal bei 1W. Auch Fakt (außer die von Jackass...)
Jedoch meint man zu Wissen, dass Strahlungen von Dingen, die man lieb gewonnen hat, keine Auswirkungen haben können, weil es als schwachsinn abgestempelt wird.

Jedoch gibt es viele, die das Handy nicht so oft nutzen, jedoch 2/3 oder in manchen Fällen sogar fast den ganzen Tag, WLAN Strahlung, manchmal weniger, manchmal aber auch sehr stark, ausgesetzt sind. Eine geringe Dosis permanent oder eine starke Dosis kurzzeitig (oder beides zusammen) und das auf Jahre hinaus, ohne das die Langzeitwirkungen überhaupt schon richtig erforscht wurde....

Noch einmal: Ich bin kein Verschwörungsheini, ich nutze auch WLAN und Handy ohne große Bedenken. Aber ich leg mein Handy nicht Nachts unter mein Kopfkissen und mein WLAN läuft auch nicht auf 100% der Leistung und ich hab keine Probleme (ich krieg eher Kopfschmerzen, wenn ich nicht genügend frische Luft bekomme, weil ich das Fenster nicht aufgemacht hab :D).
Aber dennoch sollte man sich schon die Frage stellen, ob es doch Grenzen gibt, wo vielleicht doch der Mensch ein wenig aufpassen sollte. Fragen kostet nichts, nichts Fragen kann aber umso mehr kosten.

Und eine Frage: Würdet ihr ein WLAN Router oder Repeater direkt unter das Bett eures Kindes stellen?



PS:
Vielleicht kein so passender Vergleich aber die krassen negativen Auswirkungen vom Asbest wurden Jahrelang irgendwie "unterdrückt". Als billiges Wundermittel galt es.
Es ging auch soweit, dass es vom normalen Bürger ebenso verteidigt wurde, dass doch alles Humbug sei um die gesundheitlichen Gefahren, wie vom Bauunternehmer. Harter Lobbyarbeit "sei dank".... Es war halt ein sehr gutes und zudem billiges Material. Mit der Zeit und viel Aufwand kam dann doch so langsam alles ans Licht, dennoch wurde erst 1993 Asbest in Deutschland verboten und grad erstmal in 2005 gab es ein EU weites Verbot, obwohl 1970 Asbestfasern als Krebserregend eingestuft wurde.



Und nochmals: Ich bin kein "Oh Gott WLAN-Strahlung bringt mich um" Mensch. Ich bin nur einer der denkt: Wenn wir es geschafft haben, dass ein Küchengerät durch Strahlen Wasser zum kochen bringen kann, wir aber niemals die Abschirmung öffnen sollten bei der Anwendung oder den Kopf reinstecken, dann sollte man auch irgendwo vorsichtig sein, was den dauerhaften Gebrauch eines Gegenstandes betrifft, der auf gleicher Frequenz strahlt. Zwar geringer, dafür aber umso länger und näher in unserer Nähe.
Kommentar ansehen
10.05.2014 00:14 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
"Ich bin kein Verschwörungsheini, ich nutze auch WLAN und Handy ohne große Bedenken." (Timmer)
Was hat nun Resonanz mit nichtionischer elektromagnetischer Strahlung mit Verschwörung zu tun?

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
Kommentar ansehen
10.05.2014 03:03 Uhr von Rainer1962
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Timmer
"Ich bin kein Verschwörungsheini, ich nutze auch WLAN und Handy ohne große Bedenken."

Ja was denn jetzt, erst ein großes Fass aufmachen und jetzt hast Du doch keine großen Bedenken?
Kommentar ansehen
11.05.2014 14:40 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
091210-EMF-Urteil-Brescia-urteil- marcolini-ubersetzung.pdf
http://www.diagnose-funk.org/... urteil-marcolini-ubersetzung.pdf

Refresh |<-- <-   1-16/16   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Marvels "Inhumans" haben einen Veröffentlichungstermin bei ABC erhalten
Donald Trumps Kabinett besteht nur aus Milliardären und Millionären
Studenten stellen Martin Shkrelis HIV-Medikament für zwei Dollar her


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?