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Lüneburg: 17-jähriger Feuerwehrmann wegen Brandstiftung zu sechs Jahren Haft verurteilt

Das Landgericht Lüneburg hat einen 17-jährigen Feuerwehrmann zu sechs Jahren Haft verurteilt. Der Jugendliche stand wegen einer Serie von Brandstiftungen im Landkreis Harburg vor Gericht. Dem Jugendlichen aus Bütlingen wurde vorgeworfen, im vergangenen September mehrere Häuser angezündet zu haben.

Außerdem soll er Brände an Strohballenhaufen und an einem Holzstapel gelegt haben. Er bestritt alle Taten, bis auf die Brandlegung an einem Strohballen, das Urteil ist auch noch nicht rechtskräftig, denn die Verteidigung hatte einen Freispruch gefordert.

Dennoch muss der Jugendliche vorerst in Untersuchungshaft bleiben. "Das Gericht hatte eine große Vielzahl an Indizien. Jedes einzelne hätte zwar zu keiner Verurteilung ausgereicht, aber in der Gesamtzahl dann doch", sagte ein Gerichtssprecher. Die Brandserie brach nach der Verhaftung des Jugendlichen ab.


WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Haft, Brandstiftung, Lüneburg, Feuerwehrmann
Quelle: www.kreiszeitung-wochenblatt.de

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