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Wales: Schwangere musste eines ihrer Kinder sterben lassen, um das andere zu retten

Eine 30-Jährige aus Lampeter (Wales) hatte die wohl schwerste Entscheidung ihres Lebens zu treffen. Eines ihrer ungeborenen Kinder war mit dem Ringelröteln-Syndrom infiziert, die Mutter hatte sich den Virus in ihrer Kindertagesstätte eingefangen. Die Ärzte offerierten ihr eine Bluttransfusion.

Dabei bestand allerdings das Risiko, dass der Gesundheitszustand ihrer gesunden Zwillingsschwester negativ beeinflusst würde. Schweren Herzens entschied sie sich, die Transfusion abzulehnen, Wochen später verstarb das Kind im Mutterleib, sie brachte nur ein gesundes Kind zu Welt.

Sie will nun auf die Gefahren des Ringelröteln-Syndroms aufmerksam machen. Sie möchte, dass Flugblätter, die auf die Gefahr hinweisen, in Arztpraxen, Schulen und Kindergärten ausgelegt werden. Auch ein Routinebluttest in der Schwangerschaft wäre für sie eine begrüßenswerte Option.


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WebReporter: just.mic
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kind, Rettung, Risiko, Wales, Schwangere
Quelle: www.bbc.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.05.2014 15:22 Uhr von Prachtmops
 
+6 | -0
 
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@ hostmaster

warum? da drüben ist doch laut der presse alles möglich.

aus der ecke der welt kommen doch die unglaublichsten dinge.
obwohl, ich glaub das unglaublichste hat die bild mal geschrieben: "Delfin mit menschlichen beinen geboren!"
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08.05.2014 15:34 Uhr von Pizzaecke
 
+2 | -0
 
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ich weiß jetzt nicht ob es einen unterschied zu "normalen" Röteln gibt?
Da ich keinen Impfschutz hatte, sollte ich mich während der Schwangerschaft von Kindergärten etc. fernhalten, weil das gefährlich fürs Baby ist.
Weiß man auch hier in Deutschland.
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08.05.2014 15:42 Uhr von Pils28
 
+1 | -0
 
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Während einer Schwangerschaft sollte man den Aufenthalt in Kindergärten soweit vermeiden, wie möglich. Wenn nicht ganz vermeidbar möglichst Distanz zu Kindern und strikte Hygiene wahren.
Ich weiß jetzt nicht, wie viele Fälle von Komplikationen einer Schwangerschaft durch Ringelröteln auftreten. Es sollte aber wirklich verschwindend gering sein (Krankheit ist selten, Infektion bei Erwachsenen ist selten, Schwangerschaften sind selten, Komplikationen bei Infektion während Schwangerschaft ebenfalls selten).
Ungeborene Kinder sollten in Europa sowieso relativ gut überwacht sein, so dass entsprechende Komplikationen mit den üblichen Ultraschalltests während er Schwangerschaft entdeckt werden sollten. War bei der betroffenen Dame wohl auch der Fall. Wieso genau sie auf die Transfusion verzichtete ist mir nicht klar. Ich hätte das Risiko der Schwester um Dimensionen kleiner eingeschätzt als das des Erkrankten ohne Transfusion. Zumal die Prognose mit Transfusion außerordentlich gut wäre.
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08.05.2014 16:18 Uhr von Azureon
 
+6 | -2
 
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"Sie will nun auf die Gefahren des Ringelröteln-Syndroms aufmerksam machen. Sie möchte, dass Flugblätter, die auf die Gefahr hinweisen, in Arztpraxen, Schulen und Kindergärten ausgelegt werden."

Und wenn ihr das nicht passiert wäre, würde ihr diese Krankheit sowas von am Arsch vorbei gehen...
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08.05.2014 16:31 Uhr von tom_bola
 
+2 | -1
 
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@hostmaster

Das geht sogar noch viel länger.

http://de.wikipedia.org/...
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08.05.2014 23:35 Uhr von Joeiiii
 
+3 | -0
 
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@Azureon
>>Und wenn ihr das nicht passiert wäre, würde ihr diese Krankheit sowas von am Arsch vorbei gehen...<<

Geht bzw. ginge es dir anders? Setzt du dich aktiv für die Aufklärung und Bekämpfung jeder Krankheit ein? Sei doch mal ehrlich: Was interessieren dich all die tausenden Krankheiten, die du selbst nicht hast?

Ich muß zugeben, daß ich heute zum allerersten Mal vom Ringelröteln-Syndrom gehört habe. Und ich bin mir sicher, daß es vielen Lesern dieser News so ging. Warum sollte eine Mutter, die selbst davon betroffen ist, nicht davor warnen? Es könnte ihr jetzt auch noch am Arsch vorbei gehen, denn was hat sie persönlich davon, wenn sie andere Mütter davor warnt? Warum tut sie das wohl? Vielleicht deshalb, weil es ihr eben nicht am Arsch vorbei geht?

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