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England: Mann tötet Behinderten mit einem Faustschlag - Empörung über mildes Urteil

In England sorgt derzeit das Urteil gegen einen 21-Jährigen für hitzige Debatten um die dortige Justiz.

Der junge Mann, ein vorbestrafter Räuber, hatte auf offener Straße einen Mann mit Asperger-Syndrom mit nur einem Faustschlag so niedergestreckt, dass der 40-Jährige mit dem Kopf am Boden aufschlug und an den Folgen starb.

Nach mehreren Instanzen verhängte das höchste Gericht des Landes jetzt vier Jahre Haft gegen den Schläger. Die Mutter des Getöteten hält das Urteil jedoch für einen Witz. Der Justizminister hat daher versprochen, sich den Fall noch einmal vorzunehmen.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, England, Räuber, Empörung, Faustschlag
Quelle: www.20min.ch

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.05.2014 14:22 Uhr von Sirigis
 
+33 | -5
 
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Schön wäre es, wenn das hiesige Justizministerium nochmals das Urteil der ähhhm 20 Cent Mörder hierzulande aufheben und neu verhandeln würde. Logo nur ein faschistoider Wunschtraum. Ich gehe mich wieder in meine dunkle Ecke dauerschämen.
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08.05.2014 14:52 Uhr von ted1405
 
+29 | -4
 
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@Sirgis:
Der Onur K., alias "20 Cent Mörder" hat sich ein halbes Jahr später erneut von seiner besten Seite gezeigt und sich dabei 2,5 Jahre Jugendgefängnis eingehandelt.
Die Urteilsverkündung dazu war am 14.02.2013. Es wird voraussichtlich also noch ein Jahr dauern, bis wir wieder etwas von ihm lesen müssen und der nächste Richter ihn mit Kuscheltier ins Bettchen schicken will.

Quelle: http://messerattacke.wordpress.com/...

[ nachträglich editiert von ted1405 ]
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08.05.2014 14:52 Uhr von GroundHound
 
+12 | -24
 
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08.05.2014 15:14 Uhr von blaupunkt123
 
+8 | -16
 
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Also für mich spielt das "behindert" jetzt keine große Rolle in dem Urteil.

Ehrlich gesagt kann man auch nicht davon ausgehen, dass man mit einem Schlag jemanden umbringt.

Ich meine wenn man in einer normalen Lebenssitutation jemanden freundschaftlich anstößt und dieser stolpert und mit dem Kopf blöd aufschlägt und Tod ist.
Soll man den anderen dann auch das ganze Leben lang einsperren ?
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08.05.2014 15:22 Uhr von oldtime
 
+3 | -14
 
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08.05.2014 15:27 Uhr von Suffkopp
 
+16 | -1
 
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Das einzige was man dazu sagen kann: "Wie der Bericht zeigt, war der Täter Lewis Gill offenbar ein trainierter Boxer und ein verurteilter Räuber. "

Und hätte er nicht als trainierter Boxer mehr um die Schäden wissen können?
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08.05.2014 15:42 Uhr von Run
 
+9 | -3
 
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Weg und Ruhe. Solche Leute sollten nicht auf der Straße sein und andere potentielle Gewalttäter sollten es sich mehrfach überlegen müssen, bevor sie Gewalt ausüben. Milde Urteile helfen nichts. Die Täter kommen frei, haben nichts gelernt und werden eben auch nicht rehabilitiert - und andere nutzen die Milde der Gerichte schamlos aus, weil ihnen ja eh nicht viel passieren kann.
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08.05.2014 16:45 Uhr von perMagna
 
+1 | -11
 
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08.05.2014 16:49 Uhr von oldtime
 
+0 | -6
 
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Tja, von trainiertem Boxer hab ich in der News nichts gelesen, steht wohl in der Quelle.

Aber auch da könnte man so auslegen, dass der wohl schon recht oft jemanden geschlagen hat. Und ich gehe jetzt einfach mal ohne die Quelle gelesen zu haben davon aus, dass das Opfer der Erste war den er durch einen einfachen Faustschlag umgebracht hat.

Ich finde es jedenfalls nicht normal, das ein Minister meint er könne nach eigenen Gutdünken recht sprechen. Nunja, hoffen wir mal das der mehr Ahnung von der Materie hat als unsere Minister.

Sollte der jetzt dafür härter verurteilt werden, dann bitte auch lebenslang für Verursacher von Autounfällen mit Todesfolge, bei dem der Verursacher sich nicht an die Verkehrsregeln gehalten hat. Auch da rechnet ja keiner damit das wirklich was passiert, obwohl es allen klar ist, dass es aber möglich wäre.
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08.05.2014 19:20 Uhr von oldtime
 
+1 | -7
 
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Ja, es war schlimm, nicht OK und verboten. Aber es war auch ungewollt. Also nicht der Schlag, aber die schwere der Folgen.

Der hat ihn nicht auf die Straße oder vor die U-Bahn geschubst, hat ihn nicht Minutenlang mit einem Schlagring bearbeitet und ist auch nicht auf seinem Kopf rumgehüpft bis er sich nicht mehr bewegt.

Der Täter ist jetzt weg von der Straße und das ist auch gut so. Aber damit reicht es doch.

Das hätte jeder von euch sein können der mal jemanden geschubst, geschlagen oder getreten hat. Ja der Kerl da ist wirklich ein Mistkerl, aber nur weil einer scheiße ist kann man nicht die Gesetze explizit für ihn verschärfen.
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08.05.2014 19:40 Uhr von Mi-Ka
 
+0 | -6
 
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Was hat die Überschrift mit dem Text zu tun?
Da soll es um einen Behinderten gehen aber ich lese dann nur was von einem Menschen mit Aspergersympton.
Bei Authistem mag man sich vielleicht noch darüber streiten, ob man das automatisch als Behinderung zählen soll aber Asperger ist ganz bestimmt keine Behinderung.
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08.05.2014 22:29 Uhr von shadow#
 
+2 | -1
 
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@GroundHound
"Es wurde nur ein Schlag abgeben, der dazu diente an die Beute zu kommen. Es ist Raub und Körperverletzung mit Todesfolge. Die Strafe fällt dementsprechend aus."

Da war kein Raub.
Der hat dem Opfer grob gesagt einfach nur "eine gelangt" weil er ein gewalttätiges Arschloch ohne Selbstbeherrschung ist.
Dafür hätten es auch gerne 1-2 Jahre mehr sein dürfen.

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