08.05.14 12:20 Uhr
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Iran: Konservative demonstrieren für "Keuschheit und moralische Sicherheit"

Im Iran herrschen strenge Kleidervorschriften, dennoch sind viele Iranerinnen nicht gewillt, diese einzuhalten und tragen gewagte Kleidung und zeigen ihr Haar ohne Kopftuch.

Konservative Iraner sind darüber empört und demonstrieren nun für "Keuschheit und moralische Sicherheit".

Die Kundgebung wurde jedoch schnell aufgelöst, weil keine Genehmigung für die Demonstration vorlag.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Sicherheit, Iran, Konservative, Keuschheit
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.05.2014 12:38 Uhr von Sirigis
 
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Die Aufweichung des ersten Neuzeitgottesstaates von INNEN heraus, finde ich toll. Ich hege offene Bewunderung für die gerade jüngere Generation im Iran, die sich gegen stupide rückschrittliche Regelungen wendet, und das, obwohl bekannt sein sollte, dass Folter und Todesstrafe im Iran immer noch auf der Tagesordnung stehen. Weiter so, lasst Euch bitte nicht unterkriegen.

[ nachträglich editiert von Sirigis ]
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08.05.2014 16:29 Uhr von NilsGH
 
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@Sirigis:

Stimmt, da kann man nur zustimmen.

Trotzdem:
"Konservative Iraner sind darüber empört und demonstrieren nun für "Keuschheit und moralische Sicherheit"."

Demokratie: Ja, da kann man demonstrieren. Also auch ein Schritt in die richtige Richtung. Auch wenn die News hier suggerieren soll, wie Rückständig der Iran sei. Aber lasst sie doch demonstrieren. Es sind ihre Ansichten (wie rückständig auch immer), die sie selbstverständlich vertreten dürfen. Eine Demonstration ist doch besser als Mord und Totschlag.

"Die Kundgebung wurde jedoch schnell aufgelöst, weil keine Genehmigung für die Demonstration vorlag. "

Noch besser: Ein Staat, der demokratisch Demos zulässt UND eine solche Demonstration, die wohl vielen "alteingesessenen" gefallen haben dürfte, aufgrund fehlender Genehmigungen aufgelöst hat. So langsam sollten auch die Letzten erkennen, dass der Iran in der Tat bemüht ist, alte Strukturen aufzubrechen und mehr Demokratie zuzulassen.

Klar, das passt vielen im Westen nicht in ihr verbohrtes Weltbild. Aber es ist nunmal so. Selbst unter dem angeblichen "Wahnsinnigen von Teheran", Ahmadinedschad, waren bereits liberalere Tendenzen spürbar. Auch wenn dieser noch mehr dem Ayatolla Chamene’i nach dem Mund geplappert hat. Deswegen verstehe ich auch nicht, wie Ruhani den aufkeimenden Liberalismus weiter fördern kann: Chamene´i ist strikt dagegen und gleichzeitig oberster Führer und Glaubensgelehrter. Ohne den kann Ruhani nicht mal nen Furz lassen. Aber der Ayatolla schweigt dazu. Haben die den mundtot gemacht? Wäre ja mal eine klasse Entwicklung ...

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