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Vorzeige-Unternehmen holen Rentner zurück

Große deutsche Unternehmen, zu denen unter anderem auch Daimler und Bosch gehören, verlassen sich zunehmend auf Rentner, welche zurück in den Betrieb geholt werden.

Diese zeichnen sich durch ihren hohen Sachverstand und ihre Erfahrung aus.

Vor allen Dingen hat sich gezeigt, dass die Rentner über Kenntnisse verfügen, die teilweise in Betrieben verloren gegangen sind und somit für ungünstige Entwicklungen bei der Produktion sorgen.


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WebReporter: Higharcher
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Unternehmen, Rentner, Daimler
Quelle: www.welt.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.05.2014 10:17 Uhr von brycer
 
+10 | -1
 
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Und warum haben sie das nötig?
Weil die Unternehmen es jahrelang versäumt haben für geeignete Nachfolge zu sorgen.
Das fällt einem Unternehmen ja sehr oft erst einen Monat vorher ein, dss die Stelle des Rentners in Spe ja wieder besetzt werden muss.
Nicht jede Stelle kann man einfach zerpflücken und auf die Schultern der verbliebenen Mitarbeiter verteilen.
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08.05.2014 10:26 Uhr von Sirigis
 
+9 | -1
 
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Schön wäre es, wenn sie auch die eben "Nochnichtrentner" zurückholen würden. Aber für Arbeitnehmer über 50 sieht es nach wie vor duster aus. Als Personalberaterin für die IT-Branche sind mir diese Missstände leider nur zu vertraut.

@1973: ich gehe nicht davon aus, dass diese Firmen sich Rentner im Alter von 80+, die an Alzi leiden, zurückholen. Es geht hier wohl eher um ehemalige Mitarbeiter, die sehrwohl noch geistig in der Lage sind, mitzudenken.
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08.05.2014 10:38 Uhr von opheltes
 
+8 | -1
 
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1973, gehoerst du zu den Marketing-Angebote vom Axel Springer Verlag?
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08.05.2014 10:48 Uhr von Johnny Cache
 
+3 | -0
 
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@ Sirigis
Man muß in der IT noch nicht mal über 50 sein um keine Job zu bekommen.
Es ist schon ziemlich verwerflich solche Aktionen auf dem Rücken der Arbeitslosen auszutragen.
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08.05.2014 11:11 Uhr von saber_
 
+4 | -1
 
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daimler als vorzeigeunternehmen?!


mal kurz zu den fakten:

damiler hat ueber 270 000 mitarbeiter...
stellenangebote bei daimler im bereich entwicklung: 7


und diese 7 sind schon viel... in den letzten paar jahren waren eher 1-5 die regel...




beim thema altersteilzeit geht es vermehrt um eher intelektuelle taetigkeiten... also eher im entwicklungsbereich angesiedelt...


ich persoenlich hatte in meiner anfangszeit einen mentor in altersteilzeit....und ich verdanke ihm einen grossteil meines wissens!


leider wird aber versaeumt fuer den nachschub zu sorgen!

die spannen wieder alte hengste vor den karren und die ziehen dann die jungen externen mitarbeiter mit sich... das bringt kurzzeitig auf jeden fall etwas, aber die alten werden nicht juenger und die externen bleiben nicht ewig....


am ende sind dann alle weg!


ihr wollt garnicht wissen wieviel know how durch die vergabe von aufgaben an extern verloren gehen... das ist teilweise schon pervers!


ich habe seinerzeit mal einen prototypen samt pruefstand an bmw ausgeliefert und dort aufgebaut... 2 jahre spaeter hatten wir einen neuen auftrag und der pruefstand wurde im selben raum montiert...

der alte pruefstand stand dort immer noch und war unbenutzt.... auf die frage was daraus geworden ist bekamen wir nur folgende antwort:

alle die damit zu tun hatten waren externe und sind nichtmehr hier...und der betreuer von bmw ist in rente gegangen... somit gab es keinen mehr der damit was anfangen konnte.... ueber ne million entwicklungskosten quasi davongeflattert:)
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08.05.2014 12:06 Uhr von blaupunkt123
 
+4 | -2
 
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Applaus. Bürger sollen jetzt die Suppe ausbaden.

Keiner gönnt einem Menschen mehr eine wohlverdiente Rente. Man muss bis 70 arbeiten, bis man ins Altenheim eingeliefert wird und sicher zu 100 % ausgearbeitet ist.

Und warum ? Weil Unternehmen Milliarden Gewinne einstreichen wollen, aber keinen Cent auf gute Ausbildung und Weiterbildung setzen.

Es wäre so leicht, einen Menschen mit einer richtigen Weiterbildung auf einen neuen Beruf einzurichten.

Aber es ist halt für die Unternehmen billiger, massenhaft billige ausgelernte "Fachkräfte" aus Osteuropa zu holen.

Und am Ende sind sie geschockt, weil eine Ausbildung in Osteuropa nicht mit derer in Deutschland mithalten kann und dann darf es der Steuerzahler ausbaden in Form von Hartz 4

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