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Eine unglückliche Kindheit lässt sich im Erwachsenenalter überwinden

Eine unglückliche Kindheit, wie etwa trinkende oder schlagende Elternteile, kann man als erwachsener Mensch erfolgreich überwinden. Der Psychologe Bertold Ulsamer zeigt Therapien auf, um diese Traumata zu überwinden.

Das wichtigste ist es, die Kindheit und die Eltern zu verstehen. Mittels Briefen, die man nicht abschickt, kann man sich mit den Elternteilen aussöhnen und somit Schuldzuweisungen an die Eltern minimieren. Auch, wenn die Eltern inzwischen verstorben sind, geht das.

Hilfreich sei es dabei, die Eltern als Freunde und nicht als übergeordnete Instanzen zu sehen. Betroffene Erwachsene leiden oft jahrelang an den Kindheitserinnerungen, haben kein Selbstwertgefühl oder bauen die Erfahrungen in ihr eigenes Leben ein.


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Psychologie, Trauma, Kindheit, Überwinden, Bertold Ulsamer
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.05.2014 19:38 Uhr von Borgir
 
+5 | -7
 
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Nein, das kann nicht sein. Dann nimmt man ja Prüglern, Vergewaltigern und Mördern die Rechtfertigung "Ich hatte eine schwere Kindheit"....das kann man doch nicht machen.....ts ts ts
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07.05.2014 20:04 Uhr von Jlaebbischer
 
+6 | -3
 
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Klar, ich schreibe jetzt an meine alte einen Brief, in dem ich ihr verzeihe, dass sie während der Schwangerschaft gesoffen und geraucht hat, als würde es keinen nächsten Tag geben und mich anschliessens fast verhungern lies. Und danach machen wir Friede Freude Eierkuchen???

Wofür zum Teufel studieren diese Psychologen eigendlich Jahrelang????????????????
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08.05.2014 07:48 Uhr von erw
 
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"schlagende Elternteile" finde ich arg verallgemeinert. Wie wäre es mit dem Wort "misshandelnde"? Es gibt ganz verschiedene Arten von Schlagen vom leichten Erschrecken ohne Schmerz (um jemanden kurz mal aus seinem "Film" zu reißen, damit er wieder klarkommt) bis hin zu schweren Körperverletzungen. Das Schlagen muss sich nicht zwangsläufig negativ auf ein Kind auswirken. Es sei mal dahingestellt, ob es als Erziehungsmethode überhaupt einen Sinn erfüllen kann. Jedoch vergisst man es beim älter werden und baut einen neutralen Standpunkt dazu auf, sofern es nicht als Aggressionsventil der Eltern missbraucht, sondern als altmodische Art der Kindeserziehung gebraucht wurde.
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08.05.2014 12:44 Uhr von jens3001
 
+1 | -0
 
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Jlaebbischer


Sieh das mal pragmatisch. Ändern lässt sich die Vergangenheit nicht mehr.

Du kommst vielleicht damit klar udn hast einen Schlusstrich gezogen. Dich interessiert es nicht mehr was die damals geamcht ahben.


Andere Menschen aber belastet das. Sie können nich tnormal leben und einfach weitermachen.

Für solche Menschen ist diese Therapie gedacht.

Sich diese Rabeneltern zu Freunden zu machen ist zu weit gedacht. Das wird es wohl nie. Aber man kann seinen Frieden damit machen indem man ihnen vergibt und auf diese Weise einen Schlusstrich zieht.
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13.05.2014 14:00 Uhr von mcdar
 
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Ein Schaden (Behinderung) ist es allemal, denn durch solche Erfahrungen hat sich das Opfer einen eigenen subjektiven und bereits seit Kindheit manipulierten Blick auf die Welt angewöhnt, mit passenden eigensinnigen Reaktionen.
Das Dominosteine-Prinzip. Es Bedarf viel Geistesarbeit, Besinnung auf Vernunft, sehr viel Trost und duldet kein Stress.
Frieden mit den Peinigern zu schließen ist erst der Anfang.

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