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Kunstsammler Gurlitt machte vor wenigen Monaten Testament - Verein erbt alles

Cornelius Gurlitts Kunstsammlung dürfte einen Milliardenwert besitzen. Der Kunstsammler verstarb im Alter von 81 Jahren. Erst vor wenigen Monaten verfügte er in einem Testament, wer den wertvollen Nachlass erhalten soll. Weder Verwandte noch der deutsche Staat dürfen sich Hoffnungen machen.

Das Testament wurde notariell vor einer Herz-Operation in die Wege geleitet. Demnach soll eine Kunstinstitution im Ausland alle Gemälde bekommen. Gurlitt ist kinderlos, seine Schwester verstarb vor ihm. Es leben noch ein Großcousin in Spanien und ein Schwager in Stuttgart.

Gurlitt ging eine Vereinbarung mit der Bundesregierung ein. Sollten sich Werke als Nazi-Raubkunst herausstellen, sei eine Rückgabe verpflichtend. Diese Erklärung gelte auch für die Erben der Sammlung.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Verein, Erbe, Testament, Cornelius Gurlitt
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.05.2014 12:48 Uhr von no_trespassing
 
+6 | -2
 
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Sollen doch die, die auf Raubkunst plädieren, erst mal beweisen, wie SIE an die Bilder gekommen sind. Wieso muss eigentlich die legale Herkunft nur bis zum Jahr 1933 zurück bewiesen werden?
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07.05.2014 15:01 Uhr von Mobakko
 
+0 | -1
 
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Die News ist falsch, aber das ist schon die (bzw. alle) Quelle(n)! Die Verpflichtung ist für die Erben NICHT bindend, da Gurlitt unter Betreuung stand und seine Verpflichtung der betreuungsgerichtlichen Genehmigung bedarf. Die ist vor seinem Tod nicht rechtswirksam geworden, sodass der/die Erben SELBST eine solche Verpflichtung eingehen müssen.

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