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Kirchen und Gewerkschaften: Mindestlohn muss erhöht werden

Die Bundesregierung plant die Einführung eines Mindestlohns in Höhe von 8,50 Euro pro Stunde. Kirchen und Gewerkschaften verlangen jetzt, dass dieser Mindestlohn bereits zum 1. Januar 2017 erhöht werden muss.

"Im Ergebnis haben wir mittlerweile einen der größten Niedriglohnsektoren der entwickelten Industrieländer", so der DGB und die Kirchen.

Derzeit sind rund sieben Millionen Arbeitnehmer in Deutschland für unter 8,50 Euro die Stunde beschäftigt. Über eine Million davon erhalten Sozialtransfers, um über die Runden zu kommen.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kirche, Bundesregierung, Gewerkschaft, Mindestlohn
Quelle: www.kirche-mv.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.05.2014 19:35 Uhr von Pils28
 
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@Seth58: Doch Geld wird beliebig gedruckt.

Die setzen den Mindestlohn immer schön nach Hinten, um sich jetzt damit zu brüsten, nichts dafür leisten zu müssen aber später sich nicht mehr zu erinnern.

Würden sie es ernst meinen, wären es 8,50€ ab 2014 gewesen. Aber so klingt es gut und es wird vergessen, dann dann nochmals paar Jahre Inflation dran knabbern und man genügend Ausnahmen gefunden hat, das praktisch nichts bei herumkommt.
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07.05.2014 08:03 Uhr von bigX67
 
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@seth:

die kohle ist doch da. wird nur falsch verteilt. sie wird immer weiter in die schon vollen taschen der reichen gestopft, während vollzeitarbeitnehmer auf hartz4 angewiesen sind.

aber es ist gewollt, dass deutschland einen so grossen niedriglohnsektor hat. dann kann hier schön billig produziert werden, kohle aus anderen ländern kommt rein und fehlt dann dort ... weshalb sich ja andere länder auch schon beschwert haben über das deutsche lohnmodell.

gut geht es damit nur den hiesigen konzernen.
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07.05.2014 09:16 Uhr von psycoman
 
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Hoffentlich zahlen die Kirchen bereits jetzt allen Mitarbeitern mindestens 9 Euro die Stunde, netto, sonst ist die Forderung lächerlich.

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