06.05.14 17:38 Uhr
 384
 

Iris Gleicke (SPD), Ostbeauftragte, hält Einheitsbilanz für total verkehrt

Kürzlich wurde gemeldet, dass die deutsche Einheit bisher rund zwei Billionen Euro gekostet hat (ShortNews berichtete).

Jetzt hat sich Iris Gleicke (SPD), die Ostbeauftragte der Bundesregierung, zu Wort gemeldet und erklärt, dass diese Rechnung so nicht in Ordnung ist.

Zum Einen sind hier Gelder eingerechnet worden, "die im Westen auch selbstverständlich gezahlt werden", darüber hinaus sind "viele gut qualifizierte Menschen in den letzten Jahren in den Westen abgewandert" und haben damit die westdeutsche Wirtschaft unterstützt, so Gleicke.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Deutsche Einheit, Iris Gleicke, Ostbeauftragte
Quelle: www.kirche-mv.de
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
06.05.2014 18:00 Uhr von zweimaldreiplusvier
 
+7 | -16
 
ANZEIGEN
Ja und über Nacht haben wir 8 Millionen Arbeitslose dazu bekommen.....astreines Ding.....super....genial.....toll.....und mit einem mal massig Rentner, die noch keinen einzigen Pfennig in die Deutsche Rentenversicherung einbezahlt haben...geil....klasse...prima......und ...und...und....und natürlich schweinsgesichtige Mädchen die später Berufspolitiker werden konnten wie z.b. Fräulein Gleicke.....ist Scheiße labern eigendlich ne Arbeit???
Kommentar ansehen
06.05.2014 18:04 Uhr von zweimaldreiplusvier
 
+2 | -13
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
06.05.2014 18:06 Uhr von Venytanion
 
+18 | -4
 
ANZEIGEN
@ zweimaldreiplusvier
Du bist einfach nur dämlich ...
Kommentar ansehen
06.05.2014 18:10 Uhr von zweimaldreiplusvier
 
+1 | -9
 
ANZEIGEN
@ Venytanion Danke für die Bestätigung
Kommentar ansehen
06.05.2014 18:12 Uhr von Venytanion
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Dann sag mir mal genau wie DU das meinst.
Kann ja sein das ich mich entschuldige.
Kommentar ansehen
06.05.2014 18:16 Uhr von zweimaldreiplusvier
 
+13 | -1
 
ANZEIGEN
Wer hatte denn Interesse daran sich die DDR einzuverleiben mit allen Betrieben und Besitztümern? Das hätte die nicht so plündern können wenn man die DDR weiter als souveränen Staat hätte existieren lassen. Das Volk der DDR kann sicher am wenigsten dafür, dass es so gekommen ist, wie es gekommen ist.
Kommentar ansehen
06.05.2014 18:28 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+1 | -5
 
ANZEIGEN
" Dies beträfe unter anderem den Länderfinanzausgleich oder Sozialleistungen wie Wohngeld, ´die im Westen auch selbstverständlich gezahlt werden.´ " (Quelle)

Das ist nachvollziehbar, daß sie das nicht einrechnen möchte. Aber Tatsache ist, daß diese Gelder gezahlt wurden, weil die entsprechenden Tatbestände ZUSÄTZLICH durch die räumliche Erweiterung der Rechtsgültigkeit dieser Gesetze entstanden sind, aber die Produktivität, die Voraussetzung für diese Gesetze im alten Rechtsgebiet waren, nicht in diesem neuem geographischen Gebiet vorhanden waren und teilweise noch nicht sind. Das ist ja die Ursache für die daraus entstandenen Spannungen, die dann letztendlich zur Anpassung der Gesetze geführt haben und damit dann auch zu den HartzIV-Gesetzen. Das ist nun einmal so.
Und wenn man dieses Spielchen auf die europäische Ebene überträgt, dann werden die HartzIV-Gesetze dagegen harmlos erscheinen.

Auch der Länderfinanzausgleich sähe ohne die DDR anders aus.

"(...) darüber hinaus sind ´viele gut qualifizierte Menschen in den letzten Jahren in den Westen abgewandert´ und haben damit die westdeutsche Wirtschaft unterstützt, so Gleicke." (rheih)
Und genau das findet jetzt auch in Europa statt, wo sieben von zehn Regionen mit der höchsten Arbeitslosigkeit spanisch sind und die Bevölkerung nach Deutschland kommt, um die westdeutsche Wirtschaft zu unterstützen. Wohlgemerkt die Wirtschaft.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
Kommentar ansehen
06.05.2014 18:28 Uhr von Venytanion
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Wenn Du dich genauer ausgedrückt hättest wär mir der Sinn gleich klar geworden.
Ich dachte nach deinem ersten Post das du auf die "Ossis" eindrischt.
von daher -->> entschuldigung.

-->> @ zweimaldreiplusvier

[ nachträglich editiert von Venytanion ]
Kommentar ansehen
06.05.2014 18:31 Uhr von CoffeMaker
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
"Das Volk der DDR kann sicher am wenigsten dafür, dass es so gekommen ist, wie es gekommen ist. "

Richtig. Weder das Volk im Westen noch im Osten, beschlossen wurde das ganze doch an beiden Völkern vorbei von Euren gewählten und unseren im Auflösungschaos hochgespülten Politikern.
Ist genau das gleiche wie mit den Griechen, Rumänen und Bulgaren oder wer von euch wollte diese Volkswirtschaften in der EU haben? Wer wollte überhaupt die EU?

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
Kommentar ansehen
06.05.2014 18:44 Uhr von kuno14
 
+8 | -1
 
ANZEIGEN
ich ossi ich dumm,nicht haben billionen.in taschen anderer.und plastikgeld gibts heut noch...........
wieviel gabs damals beim marschallplan auf heutige euro umgerechnet?was hat der osten an den russen gezahlt?wann haben wir die letzte reparation vom 1.wk bezahlt?na? denken dann meckern.........................
Kommentar ansehen
06.05.2014 19:56 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+2 | -5
 
ANZEIGEN
" ´Die DDR war pleite, da gibt es nichts zu rütteln. Das wurde ein Jahrzehnt vor sich her geschoben, aber war eigentlich unabwendbar.´ (Halma)
Naja, sie war schon länger pleite, sonst wären ja wohl nicht die Autobahnbauten nach Rostock und Hamburg mit westdeutschen Geldern finanziert worden. Und trotzdem blieb es billiger, sie als eigenständige Organisationseinheit zu halten.
Die rein ÖKONOMISCHE Rechnung müsste lauten:
Einmalige 26 Mrd. DM Auslandsverschuldung der DDR (1989)
Streichung der 30 Mrd. DM JÄHRLICHER Zuwendungen an Westberlin
kumuliertes 4.000 Mrd. DM Transfervolumen Westdeutschlands an Ostdeutschland
5,5 % Solidaritätszuschlag auf Arbeitseinkommen und Kapitaleinkünfte in Ost und West für die Tilgung der Schulden der Treuhandanstalt, die politisch den Auftrag hatte, alles zu privatisieren, gleichgültig, ob nun eine Nachfrage bestand oder nicht.
Massive Einsparungen im öffentlichen Militärbudget (Friedensdividende)
3monatiger Ausverkauf der Westberliner Supermärkte (Versorgungsengpässe)
Wegfall der Transitpauschalen für Reisende
Wegfall der Industrien Ostdeutschlands
Massive Entvölkerung Ostdeutschlands
Falsche (entsprechend der Produktivität der jeweiligen Wirtschaftsgebiete) Festsetzung des Umtauschkurses von DDR-Mark zur D-Mark aus politischen Gründen mit entsprechenden ökonomischen Folgen (s. Euro)
Rechtlosigkeit im "wilden Osten" mit entsprechenden ökonomischen Folgen
Entwertung ostdeutscher Biographien (Entwertung auf dem Arbeitsmarkt)
westdeutsche Kolonialisierung Ostdeutschlands (fehlende Konzernsitze mit entsprechendem Entscheidungseinfluß)
Zerschlagung von ökonomischen Machtkernen

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]"
http://www.shortnews.de/...

Ohne Kalten Krieg wäre die Rechnung anders gelaufen: Griechenland hätte seine Reparationen bekommen.
Kommentar ansehen
06.05.2014 21:47 Uhr von hofn4rr
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
die bilanz ist mit sicherheit so nicht ganz korrekt.

westliche konzerne haben sich für lau ostdeutsche betriebe gekrallt, und dank der treuhand korrupter politiker, den markt im osten erschlossen, auf kosten der bürger in ost und west.

überdimensionierte klärwerke, e-werke, strassen oder gebäude haben zumeist große westliche betriebe übervorteilt, ohne sinn und verstand.

ganz abgesehen vom wechselkurs ohne augenmaß, wo für die aluchips mit 1:1, oder wars 2:1 umgerechnet wurde.

von dem abgesehen habe ich heute leute von der wende als arbeitskollegen, wo mit sicherheit keine alten klischees mehr zutreffen.

die heute herrschende strukturschwäche in den mitteldeutschen ländern, geht klar auf das konto der konzerne und unseren gekauften politikern, egal welcher farbe.

[ nachträglich editiert von hofn4rr ]
Kommentar ansehen
06.05.2014 23:39 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
@schraegervogel

Ich bin mit der Teilung aufgewachsen. Für mich war die Teilung normal. Von mir aus hätte es auch keine Vereinigung geben müssen. Unterstützung ja, aber keine Vereinigung.

Was habe ich mit Reparationen von 1953 zu tun?

Die Verantwortung für Deutschland ging 1945 auf die Alliierten über. Das gegenseitige Aufrechnen macht nur Sinn, wenn die Verantwortung in der Hand der Deutschen gelegen hätte. Noch 1953 bot Stalin den Deutschen die Neutralität an.

Richtig ist, daß die Sowjets Ostdeutschland haben bluten lassen.

Und 1990 übernahm dann der Einigungsvertrag die Rolle der Sowjets.
Kommentar ansehen
07.05.2014 10:28 Uhr von Schmollschwund
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
Da kann man eigentlich nur sagen:

Herzlich Willkommen im Westen, Frau Gleicke! Hat bei Ihnen zwar leider etwas länger gedauert, aber besser spät als nie.

;)

[ nachträglich editiert von Schmollschwund ]

Refresh |<-- <-   1-14/14   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?