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Bayern: 15-Jähriger benötigt Spenderherz - "Mama, ich will endlich ein Herz haben."

Der 15-jährige Marc aus dem bayerischen Amberg leidet an der angeborenen Herzmuskelschwäche Kardiomyopathie und benötigt dringend ein Spenderherz. Nach einer Operation muss er sich zudem einer regelmäßigen Dialyse unterziehen.

Über ein Jahr wartet der Jugendliche nun schon auf ein geeignetes Herz, das ihm baldmöglichst transplantiert werden kann. Vorerst hält ihn ein künstliches Herz am Leben.

"Ich würde gern Fahrrad fahren oder Tischtennis spielen. Oder in den Urlaub fahren. Aber das geht nicht", erklärte der 15-Jährige traurig.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Junge, Spende, Herz, Mama
Quelle: www.focus.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.05.2014 11:55 Uhr von Sirigis
 
+18 | -1
 
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Ja, das Warten darauf, dass endlich ein anderer Mensch stirbt, damit man selbst leben kann, ist das Schlimmste.
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06.05.2014 12:16 Uhr von Maedy
 
+9 | -4
 
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Wenn ich Mutter dieses Jungen wäre,würde ich auch hoffen und beten,weil es mein Kind ist,dass da sterben wird,wenn kein Spenderherz eingesetzt wird.Natürlich weiß man,dass es nur durch den Tod eines anderen Menschen möglich ist,aber wenn der Tod einen Sinn haben könnte,dann doch der, einem anderem Menschen das Leben zu retten.
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06.05.2014 12:22 Uhr von OO88
 
+3 | -16
 
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06.05.2014 12:47 Uhr von RadioHessen
 
+2 | -4
 
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Wenn ich mehr als ein Herz hätte, würde ich sofort eines Spenden
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06.05.2014 12:54 Uhr von maxyking
 
+5 | -3
 
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@ angelthevampyr

"sorry aber sowas kotzt mich. zu hoffen und beten das einer abkratzt nur um selber leben zu können."

Mann kann so lange hoffen und betten wie man will das macht überhaupt keinen unterschied, keiner Stirbt deswegen oder Stirbt wegen guter Hoffnung und Gebeten nicht. Für sich selbst zu hoffen nicht zu sterben ist nicht wirklich verwerflich.
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06.05.2014 13:33 Uhr von El_Caron
 
+6 | -10
 
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@Sirigis

"Ja, das Warten darauf, dass endlich ein anderer Mensch stirbt, damit man selbst leben kann, ist das Schlimmste. "
Wohl eher "Ja, das Warten darauf, dass endlich ein anderer Mensch einen blöden Fetzen Papier ausgefüllt hat, bevor er sowieso stirbt, damit man selbst leben kann, ist das Schlimmste."

Aber nein, ist es natürlich nicht. Das Schlimmste ist zu wissen, das immer wieder passende Herzen verbrannt werden oder zum verrotten vergraben, weil der ehemalige Besitzer zu faul, zu borniert oder zu verblödet war, sich einen Spenderausweis zuzulegen.

Wir brauchen dringend die Widerspruchsregelung, verknüpft mit Verteilungsmali für Widersprecher.

[ nachträglich editiert von El_Caron ]
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06.05.2014 13:46 Uhr von Pistensau96
 
+4 | -5
 
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Ich sehe das auch nicht als Problem. Der Spender wäre eh gestorben, Herz hin oder her. Etwas anderes als darauf zu hoffen bleibt ihm ja nicht, wer kann ihm das vorwerfen?

Das Problem sind die Leute, die keine Organspender sind. Ich verstehe, wenn jemand Probleme damit hat die Organe zu spenden, aber die meisten sind einfach zu faul, sich einen Spenderausweis zu besorgen. Die gibt es in jeder Apotheke, geschenkt. Ich bin Motorradfahrer und Organspender, wenn es mal soweit ist, kann er mein Herz gerne haben. Bis da hin behalte ich es aber selbst ;-)
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06.05.2014 17:41 Uhr von MerZomX
 
+4 | -3
 
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Mein kleiner (gerade 10 geworden) war auch bis Januar 2014 (von Februar 2012) in der Klinik und hat auf ein Herz gewartet. Er durfte das Klinikgelände aus Versicherungs- und Gesundheitsgründen nicht verlassen (nur alle 6 Wochen mal zu der Hauptklinik gefahren worden zur Kontrolle; im Sommer 2012 war er bei uns in eine nähere Klinik verlegt worden). Er hätte mit seinem Gerät ("Heartware") 6 - 8 Jahre leben können bis man ein Herz gefunden hätte. Er war nicht bettlägerig sondern war mit seiner Maschine mobil.

Wir sind den "Spendern" auch ewig dankbar, würden uns aber auch genauso entscheiden. Lt. den Ärzten werden in Kliniken alle Eltern gefragt, wenn das Kind hirntot ist, ob sie spenden möchten und was es für ein anderes Kind & deren Geschwister/ Eltern bedeuten würde.

MerZomX
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07.05.2014 08:09 Uhr von dl2tom
 
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"Aber nein, ist es natürlich nicht. Das Schlimmste ist zu wissen, das immer wieder passende Herzen verbrannt werden oder zum verrotten vergraben, weil der ehemalige Besitzer zu faul, zu borniert oder zu verblödet war, sich einen Spenderausweis zuzulegen."

Ist es nicht so, dass in dem Fall die Angehörigen gefragt werden (zur Feststellung des Hirntodes wird eh Zeit benötigt, an der Zeit zu Fragen kann es also nicht liegen)?

Mich würde mal der Anteil verweigerten Organspenden interessieren, hab ich noch nirgends gefunden. Könnte es nicht sein dass es einfach viel weniger schlimme Unfälle, mit Hirntoten, als früher gibt? Wird ja alles immer Sicherer, Anschnallpflicht, Helmpflicht, Knauschzonen, Airbag, Geschwindigkeitsbegrenzungen, ....
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07.05.2014 09:57 Uhr von El_Caron
 
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@DetectiveStavros

Dir ist klar, dass Dein Argument jeglicher Logik entbehrt? Natürlich greift diese Regelung nicht bei Leuten, die bei Geburt oder auch nur im Jugendalter (wo man mit der Regel noch nicht so hart sein sollte und sowieso fraglich ist, ob die Entscheidung alleine getroffen werden kann) Spenderorgane brauchen.
Es gibt aber genug Fälle, wo es erst im fortgeschrittenen Alter klar wird. Und DORT hat eben in meinen Augen jemand, der immer bereit war zu spenden, mehr Anrecht auf ein Organ als jemand, der zu faul war oder gar, wie Du hier, GEGEN Spenden propagiert hat.

Übrigens habe ich selbstverständlich sowohl einen Spenderausweis, als auch die nötigen Papiere, dass ich nicht ewig als Gemüse am Leben erhalten werde.

Davon abgesehen zweifele ich hier anhand der Bewertungen mal wieder am Verstand der Menschen, insbesondere bei den Minussen von MerZomX.
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07.05.2014 12:00 Uhr von El_Caron
 
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Und, was ist so ein Herz so wert? Belasten wir unser Gesundheitssystem jeweils mit Millionen, weils ja ein Leben rettet und ne Menge Kosten spart, oder sind das mehr ein paar hundert Euro als Dankeschön dafür, dass sie keinen anderen Menschen verrecken lassen, indem sie das Herz einfach verrotten lassen.

Wo wir grad dabei sind: Wenn je,man einen Nichtschwimmer aus dem Fluss rettet, sollte das seine Unfallversicherung doch auch was wert sein. Im Gegensatz zu den Hinterbliebenen hat der sich sogar in Gefahr gebracht.

Bullshit, da bin ich EHER dafür, Verweigerer wegen unterlassener Hilfeleistung dranzukriegen.
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07.05.2014 12:56 Uhr von jo-28
 
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Tja, solange bei und die Stammzellenforschung gezielt aus längst überholter Sektendenke verboten bleibt, wird es noch viele Marcs geben die ihren 20. vrmtl. nicht erleben werden.

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