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Fußball/FC Bayern München: Jerome Boateng nach Ohrfeige auch nächste Saison gesperrt

Im Bundesligaspiel gegen den Hamburger SV ließ sich Bayern-Profi Jerome Boateng zu einer Ohrfeige gegen Kerem Demirbay hinreißen, woraufhin er mit Rot vom Platz flog (ShortNews berichtete).

Jetzt wurde Boateng vom Sportgericht des Deutschen Fußballbunds dafür zu zwei Spielen Sperre verurteilt.

Damit verpasst er nun nicht nur das Saisonfinale am kommenden Spieltag, sondern auch das erste Spiel in der nächsten Saison.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Sport
Schlagworte: FC Bayern München, Hamburger SV, Sperre, Ohrfeige, Jerome Boateng
Quelle: www.sport1.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.05.2014 20:38 Uhr von Biblio
 
+3 | -7
 
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Normalerweise müsste er sich auch zivilrechtlich dafür verantworten.
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05.05.2014 23:30 Uhr von TeKILLA100101
 
+5 | -3
 
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@Biblio

du für deinen Blödsinn auch...
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05.05.2014 23:34 Uhr von Suffkopp
 
+3 | -0
 
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@Biblio da hast Du vollkommen recht. Entweder als Körperverletzung oder als Beleidigung. Aber bedarf es eienr Anzeige von Kerem.

Aber wie Du an Deinen Minus siehst sind einige da der Meinung das eine Ohrfeige ja nichts ist - außerdem war das doch nur Spaß.
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06.05.2014 07:21 Uhr von UICC
 
+1 | -1
 
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scheint bei Bayern"Stars" in letzter Zeit ja üböich zu sein.
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06.05.2014 09:04 Uhr von derNameIstProgramm
 
+1 | -0
 
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@Biblio, @Suffkopp
Eine zivil- und strafrechtliche Bewertung wäre hier echt mal interessant. Nur eines sollte klar sein, das Gericht wird nicht wie der DFB nur die Entscheidung des Schiris bewerten, sondern die gesamte Szene.

Schauen wir sie uns doch mal an:
Wie schon richtig festgestellt, gibt Boateng Demirbay eine Ohrfeige. Das fällt unter §223 StGB (Körperverletzung). Eine Ohrfeige wird normalerweise bei einem Normalverdiener mit ca. 1000€ bestraft. Bei Boateng wäre es wohl entsprechend mehr.

Nun aber zu dem Teil, den der DFB nicht betrachtet. Die Rangelei zwischen den beiden wäre sicherlich eine interessante rechtliche Betrachtung, alleine um zu sehen wie das ein Gericht einordnet.

Aber die Schwalbe vorher ist eigentlich recht klar:
Demirbay fällt ohne Zutun von Boateng im 16er. Ziel ist, Boateng so aussehen zu lassen, als ob dieser ein körperliches Foul (Körperverletzung) begannen hat. In Wirklichkeit hat ihn Boateng aber nicht mal berührt. Das ganze vor einem Millionenpublikum. Damit wird versucht, Boateng in ein schlechtes Licht zu rücken. Der Staat nennt das in §187 StGB schlicht Verleumdung. Hier droht auch Demirbay eine größere Geldstrafe bzw. eine Haftstrafe.

Alles in allem kann man also froh sein dass es sich so eingebürgert hat, alles was nicht eine besonders brutale und bewusste Körperverletzung darstellt im Rahmen der Sportgerichte zu beurteilen. Sonst wären wohl nach jedem Spieltag die Hälfte der Bundesliga-Spieler vor Gericht.
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06.05.2014 11:15 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -2
 
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@derNameIstProgramm - den §187 hier heranzuziehen ist doch jetzt etwas lächerlich - denn Hinfallen ist nicht verboten.

Außerdem scheint in Deinen Augen ein Hinfallen gleichzusetzen zu sein zu § 187 der da sagt "eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet". Hat er mit dem Arsch geredet?

Man kann alles ins Lächerliche ziehen mit solchen Konstrukten. Fussballspieler gelten als Vorbilder - also sollen sie sich auch so benehmen. Das gilt für Schwalben wie auch Ohrfeigen.
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06.05.2014 12:01 Uhr von derNameIstProgramm
 
+1 | -0
 
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@Suffkopp
Nun ja, §187 trifft halt am ehesten zu wenn sich ein Spieler ohne Außeneinwirkung dramatisch fallen lässt um anderen eine Körperverletzung durch einen gegnerischen Spieler vorzuspielen.

"Man kann alles ins Lächerliche ziehen mit solchen Konstrukten. Fussballspieler gelten als Vorbilder - also sollen sie sich auch so benehmen. Das gilt für Schwalben wie auch Ohrfeigen."

Absolut richtig. Ich habe allerdings nicht angefangen, zivilrechtliche Konsequenzen einer Ohrfeige oder gar einer Beleidigung während eines Spiels zu fordern, obwohl solche Fouls seit Jahrzehnten einzig vom Sportgericht bestraft werden.
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06.05.2014 16:37 Uhr von Biblio
 
+1 | -1
 
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Ich hab auch nichts gefordert, sondern nur meine Überlegung in Worte gefasst ... mal ehrlich ... wo liegt denn nun der Unterschied zwischen einem Honk, der einem anderen auf offener Strasse eine wischt und einem Fussballer, der genau das gleiche auf dem Feld tut.
Nehmen wir an, der Beweggrund sei der Gleiche: Verleumdung, jemand wird verleumdet, dies oder jenes getan zu haben, und als Antwort darauf rutscht dem die Hand aus und landet flach auf dem Gesicht des anderen ... wer will denn so eine Tat verharmlosen ... das ist ein tätlicher Übergriff, da gibt es nichts zu entschuldigen. "Der da hat mich aber provoziert" gilt auch nicht. Wir wissen, dass Provokation kein Grund sein darf, handgreiflich zu werden.

Oder andersherum: Können wir sowas als Septime durchgehen lassen? Jede Provokation wird mit einer Handgreiflichkeit beantwortet? Wo kommen wir dann hin?
Wenn es meine Entscheidung wäre, würde ich dem so eine Strafe aufbrummen, dass der sich das nächstemal zehnfach überlegt, bevor er jemanden schlägt. Wie soll er es denn sonst lernen?
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06.05.2014 17:41 Uhr von TeKILLA100101
 
+1 | -0
 
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@Biblio

Er wird doch bestraft, was willst du denn noch?! Muss erst einer hängen, damit du glücklich bist?!
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06.05.2014 17:46 Uhr von Biblio
 
+1 | -0
 
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Nein. Nur mal so zum Vergleich Tekilla ... Ich muss mich JEDEN TAG benehmen, ich habe auch das Tier in mir ... ich muss mich jeden Tag, in jeder Situation daran erinnern, dass ich andere nicht abschlachten darf, nur weil mir gerade danach ist.
Ich schaffe das jeden Tag und jede Nacht.
Wenn ICH mich selbst stets unter Kontrolle habe, dann kann ich das doch wohl auch von allen anderen erwarten ...
und wenn sie es heute nicht können, dann kann ich doch erwarten, dass sie es lernen MÜSSEN!, ohne wenn und aber.
Hätte Boateng auf dem Spielfeld mich angegriffen, hätte ich ihm unter Umständen seinen gesamten Kopf abgebissen und Finger einzeln gebrochen, mit Genuss ... also wenn ICH mich kontrollieren kann, dann erwarte ich das auch von einem Boateng ... völlig egal, welche Hautfarbe der hat oder wie nah er der Sonne steht ...

Was von mir verlangt wird, verlange ich auch von allen anderen!


[ nachträglich editiert von Biblio ]
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06.05.2014 19:49 Uhr von derNameIstProgramm
 
+1 | -0
 
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@Biblio
"dass ich andere nicht abschlachten darf"
"unter Umständen seinen gesamten Kopf abgebissen und Finger einzeln gebrochen, mit Genuss"

So ganz sicher bin ich mir nicht, dass du die Foul-Szene überhaupt gesehen hast, wenn du diese "Szenarien" als Beispiele anführst.

"Was von mir verlangt wird, verlange ich auch von allen anderen!"

Boateng wurde vom Sportgericht bestraft und wurde vom Verein bestraft. Was genau forderst du zusätzlich?
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06.05.2014 19:52 Uhr von TeKILLA100101
 
+1 | -0
 
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@Biblio

nun, also ich mache schon noch einen Unterschied zwischen "ich muss das Tier in mir jeden Tag bändigen, damit ich nicht andere abschlachte" und einer Situation, die einfach aufgeheizt ist und in der man einen Fehler macht und einem die Hand zu einer Backpfeife ausrutscht! Für die Backpfeife bekommt man eben 2 Spiele Sperre als Fußballspieler, er wird sicher auch ne Geldstrafe vereinsintern bekommen und damit is die Sache geregelt.
Wenn du Leute abschlachtest, ist das wohl ein wesentlich größerer Akt der Gewalt und damit in keinster Weise gleichzusetzen...

Geh mal davon aus, dass der Gerome nicht jede Situation in seinem Leben dazu nutzt, anderen auf die Wange zu hauen...
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06.05.2014 20:03 Uhr von Biblio
 
+1 | -0
 
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Ihr wollt anscheinend nicht verstehen ... euch scheint entgangen zu sein, wieviele Leute das Ereignis verharmlosen ... .

Okay, ich sehe das auch so ... kann ja mal passieren ... aber ein weiteres Mal darf sowas unter gar keinen Umständen geschehen. Denn wenn es geschieht, hat er nichts gelernt. Und wenn er nichts gelernt hat, hat es ihm nicht ausreichend wehgetan. So funktioniert das nunmal.
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06.05.2014 21:11 Uhr von derNameIstProgramm
 
+1 | -0
 
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@Biblio
Und Boateng wird sicherlich eine härtere Strafe bekommen, wenn es nochmals passieren sollte. Der DFB betrachtet bei der Strafbemessung immer die Anzahl der Vergehen in den letzten Spielzeiten.

Was du genau mit "Ereignis verharmlosen" meinst, habe ich leider wirklich nicht verstanden. Man darf in einer Sportart niemals die gleichen Grundsätze anlegen wie du es in der Fußgängerzone bei Fremden anlegen würdest. Die Gesetze zum Schutz deines körperlichen Wohlbefindens können nicht alle im Sport mit der gleichen Härte durchgesetzt werden.

Wenn mir jemand in der Fußgängerzone in die Beine grätscht, würde es wohl ein Nachspiel haben. Wenn einem Fußball-Spieler einer in die Beine grätscht, dann bestimmt der Schiri und die Tatsache, ob der Grätschende den Ball berührt hat, ob sich der Spieler darüber beschweren darf.

Du merkst also auch hier schon, dass man die gleiche Situation nicht immer gleich bewerten kann. Ein anderes Beispiel sind die zig Vorfälle in den letzten Jahrzehnten, bei denen ein Spieler verletzt vom Feld getragen werden muss und ins Krankenhaus kommt, und der verantwortliche Gegenspieler nichtmal eine gelbe Karte sieht. Oft ist der Grund, weil er eine im Fußball gültige Aktion durchgeführt hat. Wenn er das gleiche bei einem wildfremden auf der Straße machen würde, würde er die Nacht wohl in Untersuchungshaft verbringen.

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